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Christoph
Christoph mag es, wenn es breakig und verspielt klingt. Nicht zu gerade. Als Kid Kozmoe legt er auch auf. Und heimlich produziert er eigene Tracks. Aber pssst.

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Rolling Paper / Bone Man und Wright & Bastard

17. Juni 2015 / Kommentare (0)

Auch im Uptempo-Bereich bewegt sich einiges in der Stadt. Nicht nur neue Labels sind in Gründung, auch einige Producer etablieren sich zusehends. Zwei Veröffentlichungen aus dem April sollen hier nicht unerwähnt bleiben.

Das Label Junglelivity aus dem Ulan Bator-Umfeld ist inzwischen schon ein alter Hase. Drei neue Tracks gibt es auf der „Call Me EP“ und spiegeln durchaus den Sound der Crew: Strikt Dancefloor-orientiert und im Jungle verankert.

Der Titeltrack, produziert von Rolling Paper, ist ein reduziert-militärischer Stepper mit trockenen Vocal-Samples und knarzigen Bass. Könnte so direkt auch schon vor zehn Jahren produziert sein, wird aber durchaus gut einsetzbar sein. Etwas verspulter im Bass beginnt „Voices In My Head“ im VIP Remix von Bay B Kane, setzt dann auf den unverwüstlichen Amen-Break und fällt dann leider etwas ab. „Apollo“ von Bone Man versöhnt dann durch die Kombination aus schönen Drum-Work und souligen Einflüssen wie man es vielleicht von Labels wie Soul:R kennt.

Insgesamt sind mir die drei Stücke zu brav im Drum’n’Bass-Schema gefangen.

Auch von Wright & Bastard gab es eine neue digitale EP, diesmal auf dem Chemnitzer Label C Recordings. Dubbalot hat dazu bereits auf itysours eine Review geschrieben.

Im Kontrast zum Vorgänger fallen die vier Tracks deutlich dunkler aus und lassen die Hip Hop-Einflüsse beiseite – hier geht’s um Drum’n’Bass. Nur der Remix zu „Outside This World“ setzt sowohl im Tempo wie auch in den Sounds auf klassische Dubstep-Schwere. Schön, dass solche Tracks immer noch produziert werden.

Auch sehr reizvoll an dieser EP ist das Doppel „Light Grey“ und „Dark Grey“. Mit einem guten Ohr für’s Detail bieten beide Tracks clever arrangierte Drums und wirklich schön abgestimmte Sounds. Für den Dancefloor ist das vielleicht zu deep, dafür gibt es aber den etwas sturer durchmarschierenden Neurofunk-Remix von „Intense Pattern“. Tolle EP!

Junglelivity Website
Mehr zu Junglelivity bei frohfroh
Wright & Bastard Website
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