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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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V.A. „Inhouse Vol. 7“ (Moon Harbour Recordings)

16. Juni 2016 / Kommentare (0)

Bei Moon Harbour ist wieder einmal “Inhouse“-Zeit – die Compilation-Reihe geht in die siebte Runde.

Auf die Compilations von Moon Harbour kann man sich durchaus freuen, bieten sie doch immer wieder Ausnahmen aus dem sehr eng gefassten Tech House-Strang vieler Label-EPs. Da werden die Bassdrums auch mal tighter, die Sounds und Arrangements dubbiger und deeper. Und sie zeigen neben den festen Label-Artists die zahlreichen Verbindungen auf.

Anja Schneider und Mathias Kaden verbinden gleich beides mit ihren exklusiven Beiträgen. Besonders das filigran treibende „Caracas“ zählt zu einem meiner Highlights der „Inhouse Vol. 7“. Dan Drastic, Zohki, Ninetoes und Sable Sheep reihen sich ebenfalls in diese subjektive Liste. Mit ganz verschiedenen Ansätzen: Bei Ninetoes und Sable Sheep sind es eindeutig die Schnelligkeit und Ruppigkeit, die für eine hohe Dynamik sorgen.

Bei Zohki und Dan Drastic sind es dagegen die wegdriftenden Momente. Mathias Kadens „Settle Down“ fällt komplett aus dem Rahmen: super massiv und aufgeladen. Doch er hält die Spannung und entzieht sich der ganz großen Rave-Versuchung.

Label-Head Matthias Tanzmann enthält sich komplett. Dafür war er wenige Wochen zusammen mit Sven Tasnadi zu hören. Drei Tracks entstanden erstmals in dieser Konstellation – nur kurze Zeit nach seiner Zusammenarbeit mit Daniel Stefanik.

Aber nur „Coriolis“ bewegt mich ernsthaft. Wohl durch seine ineinander verschmelzenden Layer von kurz aufflackernden Sounds. Dazu klassische House-Deepness und eine Unaufgeregtheit. „Teo Teo“ hat davon auch etwas abbekommen. Aber die Tech House-Unentschlossenheit mit lahmen Breaks dominieren am Ende doch. Und „Tasna“? No!

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