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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Five Favs – Juni 2016

01. Juli 2016 / Kommentare (0)

Welche fünf Tracks haben uns im Juni am meisten geflasht? Wir sagen es euch.

Noisy Answer „Präsenz“

Allzu viel wurde von KC bislang noch nicht veröffentlicht. Doch der selbst veröffentlichte Ambient-Track „Präsenz“ ihres neues Alias Noisy Answer hat uns mächtig bewegt. „Mit wenigen Elementen schafft KC hier eine raumgreifende, kontempalative Atmosphäre, die sich für einen kurzen Moment episch aufbäumt und genauso plötzlich wieder in ihre ursprüngliche Ruhe zurückkehrt.“

Gymgym „Bocke (Radio Edit) (XANN)

Für eine Überraschung sorgte im Juni auch Kann Records. Sie haben eine neue One-Hit-Reihe bei Bandcamp gestartet. Spontan entstandene Hits sollen auf diese Weise schnell veröffentlicht werden.

Der Start verlief bestens, „weil ‚Bocke‘ auf super lässige Weise den Bogen zwischen Jungle, House und New Age-angehauchtem Ambient spannt. Kein klassisches Kann Records-Programm also.“

Jaja „El Ritmo“ (YNFND)

Eine gänzliche Neuentdeckung war im Juni das in Leipzig lebende Duo Jaja, das mit „Tropical Bird Club“ ein exotisch-folkloristisches Debüt-Album rausbrachte. Da war nicht alles ohne Schunkelei.

Aber es bracht immer dann gute Momente hervor, wenn „sich herrlich unprätentiös Folklore-Emotionalität und Slow-House-Weite zu stillen Hits überlagern“ – „El Ritmo“ gehört zu diesen großen Momenten. Ab Minute 1:15 ist es kurz in dem Album-Snippet zu hören.

Pumamontana „Moving Or Not“ (Tetmusik)

Ende Juni kam ein neuer Tetmusik-Sampler heraus. Und neben all der musikalishchen Vielseitigkeit ist es immer auch ein Garant für einen neuen Song von Pumamontana und seinem emotionalen Electronica-Vocoder-Pop.

Auch dieses Mal waren wir wieder entzückt von „Moving Or Not“. „Schade, dass es immer nur auf einem Tetsampler ein Wiederhören mit Pumamontana gibt.“

Alex Kaminski „Nesabudka Remake“

Außerdem gab es im Juni ein längst überfälliges Comeback unserer Newcomer-Reihe „Neues aus der Wolke“. Alex Kaminski stellten wir vor, der ursprünglich in Metal- und Hardcore-Bands spielte und irgendwann in elektronische Musik eintauchte.

„In Abständen ließ er uns an seiner Entwicklung teilhaben. Bis neben dem anfangs aufgepumpten Tech-Deep-House-Grundtenor auch ruhigere und experimentellere Stücke dabei waren. Allen voran das wunderbare ‚Nesabudka Remake’“. Im Blick behalten!

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