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Rebecca
Rebecca aka Rapinsky aka die kleine Frau hat in ihrer Stammdisko in der niedersächsischen Provinz den legendären Christian Schranz an der Bar kennengelernt. Er eröffnete ihr die Welt der elektronischen Tanzmusik und wurde ihr Mentor. 2015 Preisträgerin des „Goldenen Ravehearts“ in den Kategorien „1st Row Appereance“ und „Stabilität“.

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Nasca „Golden Future“ (Sweet Nectar Tapes)

31. März 2017 / Kommentare (0)

Es gibt neuen Vier-Spur-Recorder-House von Sweet Nectar Tapes. Ein Tape bekommt den Vinyl-Re-Release und ein alter Kumpel hat sein Debüt.

Im August 2015 haben wir zuletzt über die Machenschaften des Labels Sweet Nectar Tapes aus Leipzig berichtet. Damals releaste das Label ein Tape des Leipziger Künstlers Taask, das Ende 2016 mit reduzierter Track-Auswahl nochmals als 12“ erschien. Genau so war es übrigens auch beim ersten Release von Labelchef Achilles – erst gab’s das Tape, danach kam die dazugehörige Platte.

Nun gesellt sich ein dritter Produzent dazu. Nasca aus Magdeburg reiht sich stilistisch in die Vorgängerproduktionen ein und gibt uns einen roughen House-Sound, wie er heutzutage nur noch selten anzufinden ist.

Aufgenommen wurde das Tape mit einem Vier-Spur-Recorder, was für Labelbetreiber Achilles überhaupt die wichtigste Voraussetzung ist. Dadurch kommt der für unsere Ohren mittlerweile sehr ungewohnte, weil nicht glattgebügelte Sound zustande. Verwendet wurden die beiden Drumcomputer Roland 606 und 808 sowie in erster Linie der analoge Synthesizer MSK80.

Achilles über Nasca:

„Soweit ich weiß, hat der nicht mal einen Computer – er hat mir immer nur fleißig Tapes per Post geschickt.“

Hören wir also malin Nascas Tracks rein. Sofort kommen mir die folgenden Begriffe in den Sinn: Oldschool, Wärme, Charakter. Die Roughness, die diesem speziellen Sound zugeschrieben wird, kehrt sich in seinen Tracks in eine einlullende Gemütlichkeit. Das Tape will dich nicht hochreißen, sondern dich begleiten.

Das ist kein House, bei dem du dich im Kreis drehen sollst, sondern eher einer, der um dich kreist, während du tust, was du eben tust. Die Tracks leben vom Loop und um ehrlich zu sein, passiert auch sonst nicht mehr viel. Nach jeweils ca. zehn Sekunden ist die Musik schon da angekommen, wo sie hinwill. Und zwar in Top-Innenohrlage.

Aber was weiß ich schon. Folge am besten einfach der Nachricht auf der Kassette und: +++ IGNORE THE EXPERTS +++

Snippets gibt es wieder auf der Label-Website.

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