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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Possblthings goes East

07. Januar 2018 / Kommentare (0)

Vor knapp einem Dreiviertel Jahr hat sich der Possblthings-Plattenladen aus Connewitz verabschiedet – jetzt poppt er für eine Woche in Schönefeld auf.

Man könnte meinen, da wächst aus der Not heraus ein neues Konzept: Ein nomadischer Plattenladen, der einmal quer durch die Stadt wandert und sich temporär in bestehende Läden und Clubs einnistet.

So interessant der Gedanke ist, es ist doch alles banaler: Noch immer haben die Betreiber keinen geeigneten Ort für den Possblthings-Store 2.0 gefunden. Nach den Ausflügen ins Plagwitzer Fetti Amore und ins Institut fuer Zukunft, werden die Platten deshalb für eine Woche in Reudnitz aufgebaut.

Host ist die die Projektwohnung Krudebude (Stannebeinplatz 13, 1. Stock). Neben altem und neuen Vinyl wird es täglich von 11 bis 20 Uhr auch Secondhand-Klamotten, Patches und temporäre Tattoos geben. Außerdem wird es eine Austellung mit Werken von Jan Wozny, Wera Jane und anderen Künstlern/innen geben.

Eine Platte möchten wir besonders ans Herz legen: die dritte EP von Possblthings selbst. Sie erschien im letzten Dezember und featured Milium. Seine beiden Stücke pendeln in Lofi-Ästhetik zwischen House und Oldschool-Electro, immer auch mit einer roughen Post-Punk-Attitüde, wie sie zuletzt auch vom Leipziger Label Sign Bit Zero gern hervorgeholt wurde.

Bei Milium spielt aber nicht die provokative Rauheit eine Rolle, sondern mehr das Forschen und sich Verlieren in analogen Sounds.

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