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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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TransCentury Update Festival

13. November 2018 / Kommentare (0)

Am kommenden Wochenende findet zum dritten Mal das TransCentury Update Festival statt. Dieses Jahr wird alles etwas größer – das wollten wir genauer wissen.

Es ist kein lupenreines frohfroh-Thema, aber irgendwie trotzdem spannend. Denn das TransCentury Update Festival ist gerade dabei, sich zu einem konstanten Highlight im Leipziger Konzert-Herbst zu etablieren. Stilistisch sehr offen und anspruchsvoll kuratiert traten in den vergangenen Jahren Acts wie Bohren und Der Club Of Gore, Thurston Moore, John Maus und Midori Takada auf. Also durchaus große Namen – und das alles im wunderbaren UT Connewitz mit aufwendiger Visuals-Begleitung.

In diesem Jahr erweitert sich das TransCentury Update Festival um weitere Locations und erstreckt sich über drei Tage. Wir wollten genauer erfahren, was ist mit dem Festival auf sich hat und warum es auch für frohfroh-Leser*innen interessant ist. Einer der Veranstalter hat uns geantwortet.

Was ist die konzeptionelle und musikalische Idee des Festivals?

Begonnen hat das ganze 2015 – als Kirmes unter „Eine Welt aus Hack“ sein letztes lokales Konzert im UT Connewitz veranstaltet hat. Wir fanden uns sympathisch und haben uns fix vorgenommen, in der Zukunft trotzdem weiter „Dinge“ zusammen zu machen.

Aus diesen „Dingen“ wurden irgendwann ziemlich konkrete Festivalpläne. Es gab verschiedene Ideen, letztendlich war unser kleinster gemeinsamer Nenner aber, spannende, neue, vergessene und genre-übergreifende Bands und Künstler*innen einzuladen.

Wir haben das als kleines Update für die Leipziger begriffen – ein musikalisches Update sozusagen. Und dass es in der Pre-Zweitausender-Generation dann eine Fernsehsendung gab, die sich „TransCentury Update“ nannte und den Mensch über das Thema Transhumanismus „geupdated“ hat – wurde von uns als spannend eingeschätzt. So kam es dann zu dem – für die meisten unserer Gäste – eher kryptisch wirkenden Namen.

Aber um auf die Frage zurück zu kommen: Das Konzept besteht darin, spannende Musik zu programmieren – und seit der letzten Edition auch mit passenden Visuals zu bestücken, dafür sind die talentierten Kollegen von Wisp zuständig. Klingt einfach, ist aber so.

In diesem Jahr erweitert ihr den Rahmen über das UT Connewitz hinaus – warum?

Wir hatten vor, ein besseres Festivalgefühl zu etablieren, da wir in den ersten beiden Editionen ausschliesslich im UT Connewitz stattgefunden haben. Das UT bleibt auch dieses Jahr als Festivalzentrum für alle Festivaltage erhalten, nur wird es zusätzlich Freitag auch ein Konzert im Ilses Erika geben, Samstag drei Konzerte im Conne Island und Sonntag eine Kurzfilmrolle bzw. Lecutre am Tage in der Kinobar Prager Frühling.

Welche Konzerte sollten wir „Raver“ nicht verpassen?

Wir würden es euch „Ravern“ ans Herz legen, alle Konzerte zu besuchen. Schließlich finden fast alle Konzerte vor eurer eigentlichen „Raver-Ausgehzeit“ statt, und man ist schon warm getanzt und kann locker bis in den morgen weiter raven.

Wer es aber dennoch ausschliesslich elektronisch will: dem sind WaqWaq Kingdom am Samstag im Conne Island, Mario Batkovic am Sonntag im UT Connewitz – btw. der perfekte Afterhour-Soundtrack! –, Gewalt – für den 80ies-Wave-Raver am Freitag im Tanzcafe Ilses Erika und Klaus Johann Grobe am Freitag im UT Connewitz ans Herz gelegt. Wir freuen uns über alle Besucher.

So und hier nun noch einmal das komplette Programm im Überblick – Tickets für einzelne oder alle drei Tage gibt es hier.

Freitag – 16.11.2018

UT Connewitz: Kikagaku Moyo, Klaus Johann Grobe, Orchestra of Spheres
Ilses Erika: Gewalt

Samstag – 17.11.2018

UT Connewitz: Crack Cloud, Ought, U.S. Girls
Conne Island: Dream Wife, Unknown Mortal Orchestra, WaqWaq Kingdom

Sonntag – 18.11.2018

Kinobar Prager Frühling: Jessica Nitsche „Denken Sie Groß“
UT Connewitz: Andromeda Mega Express Orchestra, Mario Batkovic

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