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Jens
Im Stadtmagazin kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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PorkFour „v/oct“ (Ortloff)

17. Januar 2012 / Kommentare (1)

Zugegebenermaßen ist das hier eine Traumkombination: Ortloff meets PorkFour. Und dabei ist das neue Jahr noch so jung.

Jaja, bei Ortloff ticken die Uhren langsamer, eigensinniger. Als ob die Sekundenzähler mit schelmischem Aberwitz mit dem Stundenzähler vertauscht wurden. Da wird einer Platte die verdiente Haltwertzeit gelassen, bevor eine andere ins Rampenlicht drängt. Nach Mod.Civil kommt nun auch PorkFour in den Genuss einer Artist-EP.

Jener Soundkünstler also, der den Oldschool-Charme alter Synthesizer nicht mit Nostalgie verwechselt und der durchaus konsequent die Grenzen zum Destruktiven hin auslotet. Auf „v/oct“ ist einiges von dieser poetisch ausformulierten Gratwanderung zu hören. Das gleichnamige Stück etwa zersetzt in weniger als einer Minute Detroit Techno in seine Einzelteile.

Dagegen locken „Candy“ und „Prohibit“ mit offensiveren Dancefloor-Qualitäten, wobei letzterer ein ganzes Portfolio an Wendungen und Genre-Zitaten aufbietet. Eine achtminütige Fahrt entlang der rough-sehnsüchtigen Electro- und Acid-Achsen. „Candy“ ist da richtig geradlinig, organisch schiebend. „Talk“ und „vc_pan_sonic“ wirken zwischen diesen großen Diamanten wie Interludes, die eigentlich auch zu Größerem berufen sind.

Wie auch immer: PorkFour schraubt sich sehr charmant zurück in die mittlere Ära der elektronischen Musik und verlinkt sie mit dem Heute, als sei es das einfachste der Welt. In der Herangehensweise gibt es in Ansätzen Ähnlichkeiten zu der Orange Dot-EP auf Spunky Monkey. Auch wenn die viel ernsthafter ist.

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CommentComment

  • kid kozmoe / 17. Januar 2012 / um 15:09
    yes! kaufen, hören & glücklich werden.

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