Marko-Fuerstenberg-Gesamtlaufzeit

Rundumschlag

Autor: Jens / Datum: 26. September 2012
26MiSeptember

Okay, es kam zuviel auf einmal heraus in den letzten Tagen. Daher mal wieder ein Rundumschlag. Mit Jahtari, Marko Fürstenberg, Markus Masuhr und Tiefenherz 50.

Fünf Platten, die doch sehr verschieden ausfallen und die wahrscheinlich selten in ein und demselben Plattenkoffer anzutreffen sein werden. Außer vielleicht die von Pragmat, der neuen Vinyl-Label und Marko Fürstenberg. Denn beide sind weitgehend im klassischen Dub-Techno verortet. Während es für Masuhr das erste Vinyl ist, bekommt Fürstenberg ein Re-Issue seines Albums ”Gesamtlaufzeit“ aus dem Jahr 2003.

Auf dem großen Netlabel Thinner erschien das damals. Rotary Cocktail Recordings bringen es nun noch einmal neu gemastert auf Vinyl heraus. Weil es zeitlos geblieben ist. Es zeigt aber auch, wie eng fokussiert Marko Fürstenberg seinem Sound in all den Jahren treu geblieben ist. ”Gesamtlaufzeit“ entstand damals in innerhalb von rund sechs Monaten an ganz verschiedenen Orten. Norwegen, Kanada, Schweden, Thüringen. Rotary Cocktail bringt parallel zum Re-Issue auch eine Remix-EP heraus, die den Originalen jedoch nicht viel zu ergänzen hat.

Pragmat-Markus-MasuhrNach sechs Jahren Netlabel wagt Markus Masuhr mit Pragmat nun doch den Schritt zum Vinyl. Neu ist die Info nicht, aber es dauerte etwas, bis der richtige Vertrieb gefunden war. Jetzt sind ”Relative Septh“ und ”Falling Down“ draußen. 300-mal gepresst.

Wie sich das wohl anfühlt. Denn einerseits gibt es nun das haptische Erlebnis, andererseits erreicht Masuhr bei seinem Insectorama bis zu 30.000 Leute für einen Release. Die beiden Tracks bewegen sich auch im Dub-Techno, aber viel reduzierter angelegt als bei Marko Fürstenberg. Fast schon kontemplativ in dem schier endlosen Groove.

Damit rüber zum House-Floor. Tiefenherz 50, das Label von Wuttig & Reuter hat seine zweite EP veröffentlicht. Dieses Mal mit zwei Stücken des Erfurters Sven U.K. und seinem Projekt R:eboerk Traxx. ”Save The Thrill“ kommt mit viel Soul und einer drückenden Bassdrum, ”Buster Crabbe & Buck Rogers“ mit einem schnellen Piano-Chord. Solider House in beiden Fällen, von der eher klassischen und gefälligen Sorte.

Bei Jahtari gab es abgesehen von der dritten ”Jahtarian Dubbers“-Compilation im Frühjahr eine einjährige Pause. Die wurde mit einem Doppel-Release beendet. Bei beiden lieferte Maffi aus Kopenhagen die Dub-Dancehall-Fundamente. Darüber dann Vocals von Mr. Williamz, Kenny Knots, Speng Bond und Rub-A-Dub Market.

Irgendwie abgefahren, wie viele Leute da immer mitmischen. Die Riddims von Maffi, teilweise ”dubbed up“ von Label-Chef Disrupt und Pupajim. Plus eben die eingefangenen Vocal-Parts und dazu noch großartige Cover. Bei der ”Tann Up Solid“-EP sollen die Riddims bereits älter sein. Die von Mr. Williamz scheinen aktueller zu sein. Sein leicht gelangweilter Gesang kommt übrigens sehr lässig. Ansonsten Jahtari auf gewohntem Terrain.

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