Die Welt blickt auf Leipzig. Und was schreibt sie über unsere Helden? Unser monatlicher Presseclub mit Auszügen aus den Besprechungen von De:Bug, Groove & Co.
Endlich mal wieder eine Presseschau. Allerdings fällt sie recht übersichtlich aus. Momentan scheinen Groove und De:Bug auf einem Leipzig-Auge blind zu sein. Andererseits waren die letzten Wochen auch eher ruhig.
Höhepunkt ist definitiv Daniel Stefaniks aktuelle EP auf Kann Records. Bei den Groove-Charts auf Platz 3, in der De:Bug auf Rang 6. Und dort heißt es an exponierter Stelle im Rezensionsteil:
»Drei große Tracks von Herrn Stefanik […]. ‚One’ hüpft zunächst sehr technoid auf der 808-Kuhglocke gen Deepness-Tal, bevor alles so eintritt, wie man es sich von der ersten Sekunde an gewünscht hat, mit housiger Leichtigkeit und Vocals, versteht sich. ‚Two’ ist ein zickig funkendes Stück Peaktime und ‚Three’ schließlich dockt so perfekt am Kann-Universum an wie nur irgend möglich. Schiebend langsam, mit frei schwebendem Rhodes, beweist Stefanik hier, was wir schon lange vermuteten … die 909 hat damals den Jazz erfunden. Wir sind wie immer mehr als begeistert.«
In der Groove ist die Platte trotz der guten Charts-Platzierung übrigens untergegangen. Die De:Bug hat dann noch die aktuelle Martinez-EP auf Moon Harbour auf dem Schirm:
»Sehr auf den Funk konzentriert diese Martinez-EP. Der Titeltrack stampft fast vor Glück au fder Stelle und kommt mit einer extrem ungewöhnlich pustenden Harmonie die so angeschrägt wirkt, dass sie zusammen mit den Soulfragmenten der Stimme eine perfekt entrückte Mischung ergibt, die beweist, dass eine Idee manchmal mehr ist als alles andere. Die Rückseite kommt in eher deep säuselnd detroitiger Stimmung daher und ist trotz ihres albernen Titels ‚Gourmet’ wirklich etwas für die smoothesten Momente der Liebhaberei für Musik auf dem Dancefloor.«












