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30 Sa April

Party hier, Party da. Die frohfroh-Ausgehtipps für den KW 17-Samstag. Mit dabei Arpen im Tapetenwerk, IfZ-Geburtstag, Outsiders und mehr.

Partyname:Familienfest im Twerk #2
Datum:30.04.2016 | 19:00 Uhr
Location:Tapetenwerk
Line-up: Arpen & Noah Punkt

Tag 2 des Tapetenwerkfestes. Im Relativ Kollektiv-frohfroh-Spot spielt Arpen zusammen mit Noah Punkt ein Akustik-Liveset. Wir sind sehr erfreut und aufgeregt. Wie neulich schon.

Partyname:Two – 2 Jahre IfZ – Clubnacht
Datum:30.04.-02.05.2016 | 23:59 Uhr
Location:Institut fuer Zukunft
Line-up:Ø [Phase], Albrecht Wassersleben, Club Malte, DBiapb, Deo & Z-Man, DJ Ok, FAQ, Miami Müller, n.akin & Perm, Olivia, Onetake, Sarah For Sure, Solaris & Subʞutan, Stiletto Stoner, Spule Bywerk, The Arabian Teddy, Westlake & Hayter

Und hier der zweite Teil des zweiten IfZ-Geburtstags. Mit dem Londoner Ø [Phase] als Special Guest und vielen vielen weiteren Residents & Friends. Dazu wird die Outdoor-Saison im Außenbereich eröffnet. Und es geht so lange, so lange es geht.

Partyname:Outsiders #3
Datum:30.04.2016 | 23:00 Uhr
Location:Ostxxx
Line-up:Mehmet Aslan, Karl Rothe, Bad Boy Baader, PussyForce

Die Outsiders-Reihe empfängt Mehmet Aslan zu einem Istanbul Disco-Set.

Partyname:The Subtle Charm Of Ruminative Headspace
Datum:30.04.2016 | 23:30 Uhr
Location:Distillery
Line-up:Andrey Pushkarev, Daniel Stefanik, Thomas Stieler, 138, Madness, Georg Bigalke

Russische House-Deepness trifft auf US-amerikanischen Techno. Oben Andrey Pushkarev von Circus Company, unten das LA-Duo 138.

Partyname:3Takter Live Edition
Datum:30.04.2016 | 23:00 Uhr
Location:Elipamanoke
Line-up:Brian Theft, Paloma, Derrick, Base, Collynization Soundsystem, Plug Dub Sound, Nik The Kick, DJ Malcolm, Ueberkinger vs. MC Ramo

Drei Bass-Dub-Crews united auf drei Floors mit Live-Unterstützung aus Berlin und Augsburg.

Partyname:Fat Bemme #13
Datum:30.04.2016 | 23:00 Uhr
Location:WW
Line-up:L33, [kju:bi], Neonlight, Wintermute, Audite, Cues

Da rollt die heavy Fat Bemme-Walze aus Drum & Bass und Neurofunk wieder durchs Pferdehaus. Dieses Mal mit L33 aus Bulgarien als Gast.

Partyname:All Night Long
Datum:30.04.2016 | 22:00 Uhr
Location:Dr. Seltsam
Line-up:Robyrt Hecht & Saša Sora

Yuyay Records-Head Robyrt Hecht bringt seinen funky groovy Disco- und House-Stuff mit.

CommentComment

  • reicher Westdeutscher / 03. Mai 2016 / um 17:26
    Hallo Ostbam ( 1 geiler name! )

    Wo findest du es denn gut?
    Hat nich jede Szene irgendwelche Szene-Codes?
    lol welche KM kostet denn bitte 50€ ?

    xoxo
  • yo.kurt / 30. April 2016 / um 21:51
    Ich bin schon eindeutig überfordert, dass ich Vordergrund mit F schreibe, wer nix macht macht auch keine F... ;-)
  • yo.kurt / 30. April 2016 / um 21:49
    Also ich kenne Ostbam nicht und trotzdem hat er es wieder geschafft die Dinge so zu formulieren, dass ich nur beipflichten kann.
    Mir persönlich ist jede Geschlechterquote egal, ich geh ja nicht zur Balz zum Tanz. Grundsätzlich steht der Respekt vor jedem Individuum im Fordergrund.
    Aber das mit dem Klangerlebnis, das stößt mir auf!
    Hier wird immer etwas in den Vordergrund gerückt, was so etwas von fremdbeeinflusst ist wie kaum etwas anderes im Club, mal abgesehen vom Geschmack von Mixgetränken.
    1. Welches Wiedergabemedium wird womit und in welcher Qualität abgespielt.
    2. Raumakustik und Befüllung des Raumes mit Gästen.
    3. Die Gesamte Physik des Beschallungssystems, mit allem drum und dran.
    4. Die jeweiligen Hörerfahrungen des einzelnen Gastes.
    5. Nüchtern oder unter dem Einfluss irgendeiner Substanz, verschieben sich hier Hörschwellen und Psychoakustische Wahrnehmungseffekte usw.

    Was heißt, selbst das bestmöglich eingemessene PA-SYSTEM klingt mal so und mal so. Andere Clubs haben das gleiche Problem!
    Das Geschwaffel von Klangerlebnis kann man sich für die Diskussion im Hifi-Forum aufheben.
    Ich hab schon Leute erlebt die dachten, die Anlage ist kaputtgegangen, weil sie nach stundenlangen Genuß von CD und HD plötzlich eine ältere knisternde EP hörten, bei der der Leveler im System in den leisen Passagen so richtig das Rillenlaufgeräusch hochgezogen hat. Die kannten bisher gar keine alten Schallplatten, was für ein Spaß. Generation MP3.
    Gute Nacht :-)
  • Ostbam / 30. April 2016 / um 19:27
    Hallo Lars,

    die Musik war mir zu maskulin, sie verleitet das männliche Publikum viel zu oft zu affektgeladenen Zwischenfällen, welche eventuell in sexueller Unsittlichkeit münden könnten.

    Diese maschinellen Verzerrungen, erinnern mich an Akkordarbeit in Fabriken, an stumpfe Hydraulik.

    Ich bin eher so der Typ_Innen, der sich eine Kassem Mosse Platte für 50€ leistet.
    Ich habe alles von Kassem Mosse, die Cover hab ich an der Wand befestigt - schön akkurat angeordnet um das Walter White Poster.
  • Lars / 30. April 2016 / um 18:22
    Beachtliche Ansichten, die sich jedoch nicht mit meinem Erfahrungsspektrum im Institut decken. Daher kurz ein paar ergänzende Gedanken:

    Das Geschlechterverhältnis ist meines Erachtens etwa ausgeglichen, wobei Heteofrauen aber locker die herr-liche Heteromenge übertreffen, die von einer beachtlichen homophilen Menge gestützt wird. Nichterwähnung von Homofrauen und Unkategorisierten aber bitte nicht diskriminierend verstehen. ;)

    Angesprochene vermisste "Weiterbildungsangebote" fallen im Institut tatsächlich nicht immer auf eine Tanznacht, sondern setzen schon eher eine gezielte Beteiligung zu konzentrationsfreudigeren Zeiten voraus. Der Monatsflyer weist gern darauf hin.^^

    Schwarz, unscheinbar oder hipp? Toleranz wird auch hier gelebt - Äußerlichkeiten werden untergewichtet, im Gegensatz zu einigen anderen Elektroschuppen der Stadt.

    War es dem Texter eigentlich auch ein Anliegen, sich mit einem (möglicherweise wahrgenommenen) Klangerlebnis auseinanderzusetzen? Oder ging es ihm eher darum, Muster zu suchen, wie man einen Einzelabend kategorisiert?

    Einen freudigen Abend den Lesern & Nichtlesern!
  • yo.kurt / 30. April 2016 / um 17:26
    Erst dachte ich, was für eine Textwüste!
    Dann habe ich mich fast an den Metaphern verschluckt, aber die braucht es wohl um all das so treffend zu beschreiben.
    Ja, ein stinknormaler Laden, sämtlicher Hype darum, na ja.... m.E. alles Show.
    Die Sache mit Musik und Freude scheint mir dort zu fehlen. Na, eben auch meine persönliche Meinung, soll sich jeder mal selbst nach einem Besuch dort am nächsten Tag checken, ob er depressiver ist als vor dem Besuch ;-)
  • Der Udo / 30. April 2016 / um 16:43
    Bester.Text.Ever
  • Ostbam / 30. April 2016 / um 15:08
    Es war für mich das erste Mal an diesem, von vielen Apologeten der Szene beworbenen, ja teils mit fast schon unannehmbarem Lob überhäuften, und daher als Kultstätte eingestuften Ort. Die Erwartungen, etwas Besonderes zu erleben, waren spürbar stärker in ihrer Ausprägung als bei anderen Feierlichkeiten dieser Art. Immerhin trägt dieser Winkel der Stadt einen Namen, der mich hoffen ließ: "Institut für ‪‎Zukunft‬".

    Ich vermutete eine Zukunftswerkstatt, einen Ort für erlebbares Zukunftsmanagement. Ich wollte zu rhythmusorientierter 4/4-Takt-Tanzmusik auf dem Zeitpfeil tanzen - ich hoffte auf Utopie-Workshops, um mir dadurch ein solides Gegenwartskonzept zu errichten.

    Luftschloss ~ Bereits an den Pforten dieser Lokalität erblickte ich milizartig uniformiertes Personal, welches mit merklich ernster Miene und anscheinend wahllos - einigen der nach einer besseren Zukunft strebenden Pilgern, den Zutritt verwehrte.

    Nachdem meine Physiognomie, Körpersprache und mein Gewand den Gesinnungstest bestanden hatte, durfte ich den heiligen Ort betreten und begab mich sodann zur Ausschankstube.
    Ich bestellte mir eine Maurerbrause und anschließend begann meine Exkursion durch die vom Institutsleiter als "Trakte" ausgeschriebenen Räumlichkeiten.

    Ich fing an zu zweifeln - nirgends erblickte ich meine erträumte Lernumgebung, ein Kompetenzteam für Daseinsvorsorge, oder ein Seminar über Zeitsoziologie.

    Ein stinknormaler Schuppen.

    Mein Gegenwartsbewusstsein erstarrte - als ob ein giftgetränkter Splitter mein drittes Auge durchbohrt hätte. Völlig kristallumnachtet und desillusioniert, begann ich im Tanzsaal stehend meine Situation zu reflektieren. Ich erkannte die ganze Tragweite dieses endzeitlichen Schauspiels.

    Ich empfand die mich umgebenden Individuen als einen homogenen Schwarm; als eine aus einer dystopischen Gesellschaft entsprungene Schicksalsgemeinschaft. Die Kluft zwischen sogenannten Wendeopfern aus dem Muldentalkreis und Philosophiestudenten aus Tübingen war nicht ausmachbar: Man trug klassenübergreifend priesterhaftes Schwarz.

    Gemeinsam verdrängen.

    Als Kultdiener und Identifikationsfigur fungierte ein DJ - er versorgte den anfangs nur phlegmatisch abzappelnden Menschenbrei mit Dramaturgie und spartanischen Rhythmuswiederholungen. Das Gehege füllte sich, immer mehr Moralkevins und Jungpioniere wollten teilhaben am Getänzel - welches sich jedoch auf einfachste, aber hektisch ausgeführte Gehbewegungen beschränkte.

    Während martialisch-industrielle Klanglandschaften den Mob auf den Takt der Weltgleichschaltung synchronisierten, beobachte ich einen Uniformierten vom Institut, wie er mit kontrollierendem Blick alle Involvierten auf sexorientierte Gebärden und faschistische Ästhetik überprüfte. Dem Kapo wird es zudem sicher schwer gefallen sein, zwischen all den Hipster-Pyramiden und Szene-Codes, völkische Symbole ausfindig zu machen. Das fand ich gut, denn auch in emanzipatorisch geprägten Gefilden, wo Political Correctness zur Zwangsdoktrin gehört, ist man nicht automatisch vor nordafrikanischen Antänzern und "Querfrontlern" geschützt.

    (...)

    Als das Zeitkontingent fast aufgebraucht war, herrschte im Tanzgehege diversitätsarmer Männerüberschuss. Die durch zukunftssichernde Negativauslese Übriggeblieben, schrien förmlich nach einer vom Institutsleiter verordneten, gendergerechten Frauenquote. Ich erblickte leere, welke Gesichter, welche auf die letzten weiblichen Gäst_Innen gafften. Für sie gab es zumindest an diesem Abend keine befreiende und zukunftsweisende Weichenstellung bzgl. ihrer Lebensperspektive.

    Ich rief mir ein Taxi und verließ diese paranoid-kommunistische Festung.

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