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Friederike
Bitte nicht festlegen. Friederike beschreibt sich ungern kompakt in einem Dreizeiler. Dazu ist das Leben zu vielfältig und das Wort zu groß. Ein paar Konstanten gibt es doch – die elektronische Musik und das Schreiben, beides facettenreich und am liebsten nicht allzu eindeutig.

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Ranko „Hedonism“ (Tieffrequent)

24. Februar 2017 / Kommentare (0)

Ein Sound, der grenzenlos scheint, der keine Linien zieht, wenn keine notwendig sind. Welcome Rankos „Hedonism“.

Diesmal lässt Ranko nicht lange auf sein neues Werk warten. Sechs Monate nach „Hypersensitivity“ folgt nun Nummer drei, angekündigt mit einigen Release-Partys und einem ziemlich sympathischen Livevideo auf Facebook. Irgendwie kommt man an „Hedonism“ nicht vorbei.

Die neue EP erschien jetzt auf dem Berliner Vinyl-Label Tieffrequent. Passend zu dessen House, Deep House und Deep Disco-Fokus ertönt „Hedonism“ deutlich treibender. Vom Hängematten-Feeling aus „Hypersensitivity“ traut sich Ranko auf den sommerlichen Festivalsonntag im Sonnenuntergang.

Mit heißem Hüftschwung zeigt sich vor allem die B-Seite durch den nicht überraschenden Hip-Hop Einfluss – nun funkiger, souliger, beatlastiger. Wie bereits auf der „Unchained EP“ wirkt Duktus mit und es entsteht der verträumt, chillige Song „Melting Dinosaur“.  Eine ganz andere Stimmung spiegelt der mit Jan Ketel produzierte, drängende und mit pulsierenden Vocals umgarnte Track „Yard Affairs“ auf der housigen A-Seite.

Die EP vermittelt eine Reise durch Rankos weites Musikverständnis und durch die Facetten von Gefühlswelten – mehrdeutig und harmonisch zugleich. Stimmig dazu wirkt das bunt verspielte Artwork. Ein betörendes, gelungenes Gesamtkonzept mit einem Sound, der grenzenlos scheint, der keine Linien zieht, wenn keine notwendig sind. Welcome „Hedonism“.

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