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Jens
Im Stadtmagazin kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Mitmachen – Global Space Odyssey

20. März 2017 / Kommentare (0)

In knapp drei Monaten zieht wieder die Global Space Odyssey durch die Stadt. Vielleicht auch mit einem Wagen von euch – bis Ostern läuft die Anmeldung.

Seit 15 Jahren gehört die Global Space Odyssey zu den festen Terminen des Leipziger Clubszene-Jahres. 2017 ist die kulturpolitische Demonstration für den 1. Juli unter dem Motto „Integration durch Kultur“ angemeldet. Im Aufruf zur 2017er GSO heißt es dazu: „Diverse Konflikte auf der Welt haben dazu geführt, dass viele Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur in unserer Stadt Schutz und Unterkunft suchen. Durch den Wohlstand, den wir in Leipzig leben, sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, für Menschen in Not genau das zu bieten. Die Realität sieht jedoch anders aus, so dass vermehrt und immer wieder dafür gekämpft werden muss. Dabei wird verständlicherweise oft außer acht gelassen, dass ein Zusammenwachsen von Kulturen kein Prozess ist, der sich von alleine regelt, sondern dass dieser von Menschen aktiv angegangen und umgesetzt werden muss.“

Auch wenn der inhaltliche Rahmen der Demonstration weiter als nur auf Szenethemen gefasst ist, prägen vorwiegend lokale Party-Crews den Sound und das Geschehen der Global Space Odyssey – mit ganz verschiedenen musikalischen Nuancen.

Bis zum 16. April 2017 habt ihr die Möglichkeit, selbst einen Wagen anzumelden. Wichtig dabei: Bei der Gestaltung des Wagens und Programms sollte das Thema der diesjährigen GSO aufgegriffen werden. Was außerdem zu beachten ist, steht auf der Anmeldungsseite. Wenn bei den Afterdemo-Partys Geld übrig bleibt, werden die Kosten für den eigenen Wagen bestenfalls sogar erstattet – teilweise zumindest.

Wer als Ordner oder beim Auf- und Abbau mit helfen mag, kann sich ebenfalls jetzt dafür anmelden.

CommentComment

  • wohlstand total / 21. März 2017 / um 14:00
    "Dabei wird verständlicherweise oft außer acht gelassen, dass ein Zusammenwachsen von Kulturen kein Prozess ist, der sich von alleine regelt, sondern dass dieser von Menschen aktiv angegangen und umgesetzt werden muss"

    --- Wieso muss das?

    Vielleicht weil es Agenda ist?

    "«"Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, würde ich sagen: Es ist Zeit für die zweite Wende und einen neuen Aufbau Ost, infrastrukturell, emotional, kulturell." [...] "Man muss sich darüber klar werden, dass es im Osten mehr Unerfahrenheit mit Fremden, mehr Abwehr gibt". Es sei "die größte Bankrott­erklärung der deutschen Politik nach der Wende" gewesen, dass sie zugelassen habe, "dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb".»[8]

    Anetta Kahane - Amadeu Antonio Stiftung



    -

    Nur noch peinlich diese Scheisse hier.
  • wohlstand total / 21. März 2017 / um 04:15
    ja klar, wohlstand...unserwohlstand, die anderen sind alle super lieb und suchen schutz.
    was hier in der realität abgeht, interessiert ja keinen dieser (am ende) staatsbediensteten und "kulturstifter" - alles nur noch eine suppe: siedlungspolitik auf krampf, angestiftete kriege, blabla

    echt jede uni, jedes projekt, einfach alles dreht sich nur noch um dieses von oben diktierte thema.

    ich hab da kein bock mehr drauf.

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