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Friederike
Bitte nicht festlegen. Friederike beschreibt sich ungern kompakt in einem Dreizeiler. Dazu ist das Leben zu vielfältig und das Wort zu groß. Ein paar Konstanten gibt es doch – die elektronische Musik und das Schreiben, beides facettenreich und am liebsten nicht allzu eindeutig.

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20 Jahre Nachtdigital

02. August 2017 / Kommentare (0)

Zwischen Leipzig und dem Nachtdigital-Festival bestehen seit vielen Jahren enge Beziehungen. Zum 20. Geburtstag haben wir uns zum Interview mit Jan Bennemann von der ND-Crew verabredet, um über den besonderen Crew-Spirit und die Leipzig-Connections zu sprechen.

Das Schullandheim Olganitz – der ideale Ort, um die Ferien zu verbringen, ein Zufluchtsort in der idyllischen Provinz Nordsachsen. August 1997, das Schullandheim Olganitz – der ideale Ort, um das Nachtdigital dort zu veranstalten. Am Waldrand zwischen See und Bungalows entsteht seitdem jedes erste Augustwochenende ein umkommerzielles Festival in familiärer Atmosphäre. Mit zweihundert Helfern, dreitausend Gästen und mit einem außergewöhnlichen Line-up – dieses Jahr zum zwanzigsten Mal. Jens und ich durften mit Jan Bennemann, der als Crew-Bestandteil die Pressearbeit für das Nachti macht, über Super-Group- und Local-Club-Projekte, über Visionen, Crew-Spirit und Leipzig-Connections sprechen.

Wie ging es mit dem Nachtdigital eigentlich los?

Die Gründer des Nachtdigital sind Leo und Michel, die in Luppa bzw. Großböhla, unweit von Olganitz, aufgewachsen sind. Damals gehörten sie zur Dorfjugend, die gute Partys feiern wollte. Alles begann in einer Scheune in Luppa, die irgendwann zu klein wurde. Außerdem wollten beide auch gern die Veranstaltungen nach draußen bringen. Michel konnte sich an das Bungalowdorf aus Kindertagen erinnern.

Und nachdem beide das Gelände ausgecheckt hatten, war klar: Hier kann man eine Party starten. Das war die Geburtsstunde der Nachtdigital. Michel ist dann an den Wochenenden mit seinem Auto von Club zu Club gefahren und hat sich drei, vier Leute an die Hand genommen, um dort Flyer auszulegen. Das war deren Form von Marketing – Flyer waren damals ohnehin die wichtigste Informationsquelle. So ging alles los.Ging es danach auch mal nicht weiter?

2006 (ND9) stand es auf der Kippe, ob es weitergeht. Auch 2005 (ND8) war uns das Wetter nicht gut gesonnen, es waren nicht genügend Gäste da. Wir standen vor der Entscheidung, es nochmal richtig zu versuchen oder es sein zu lassen. Das bedeutete, Leo nahm einen Kredit auf, sonst geht es nicht weiter. Wir haben sozusagen alles auf eine Karte gesetzt. Das war dann natürlich auch im Line-up spürbar – deshalb wurde 2006 auch der Slogan „Nummer 9 lebt“ ausgerufen.

Und ein Jahr später haben wir die Nachtdigital zum ersten Mal auf 3.000 Karten beschränkt. Dieser Umbruch hat arg zusammengeschweißt. Das kleine Baby „Nachti“ war zwar da, aber jetzt ist es immer älter geworden und irgendwie muss man dem Baby auch eine Art Ausbildung geben, auch mal etwas Geld in die Hand nehmen. Wie die Geschichte uns gezeigt hat, war das genau der richtige Move. Wir sind Leo unglaublich dankbar, denn sonst würde es die große Familie Nachtdigital nicht mehr geben.

Gab es dadurch einen Bruch im Line-up, eine Veränderung von einem alten zu einem neuen Sound?

Ich würde nicht von einem Bruch sprechen. Das ist eine musikalische Entwicklung und die hängt auch sehr vom musikalischen Empfinden des Bookers, also von Steffen Bennemann, ab. Aber auch von seiner Vision, wie er die Entwicklung des Festivals sieht. Anfangs gab es auch eine Booking-Crew, die Vorschläge einbringen konnte. Jetzt ist Steffen großenteils eigenständig am Werk. Trotzdem verändert man seinen Geschmack und will dann irgendwann auch mal woanders hin.
Wohin wollt ihr heute?

Steffen war schon immer der, der nicht das reproduzieren möchte, was ohnehin rundherum schon passiert. Er hatte immer schon eine Vision, wo es hingehen kann und seinen ganz eigenen Forscherdrang: Was kann man hören, was bisher nur wenige oder noch niemand gehört hat? Wie kann ich die Leute mit einem spannenden Sound sozialisieren? Das ist super wesentlich für die Entwicklung der Nachtdigital. Deswegen kommt es zu solchen Line-ups wie dem bei Nachti 20, auf dem es zum Beispiel viele Live-Konzerte geben wird. Da müssen die Gäste erst mal eine ganze Weile warten, bevor sie irgendwo einen Beat hören werden.

Ist es schwer in dieser Luxussituation eines ohnehin jährlich ausverkauften Festivals seine Vision zu behalten?

Es ist schon eine zweischneidige Sache. Einmal sind wir mega happy, dass uns Leute das Vorschussvertrauen geben und wir im Prinzip machen können, was wir wollen. Andererseits wollen wir nicht nur das machen, was wir wollen, sondern wir versuchen auch ein möglichst vielfältiges Programm für alle hinzubekommen. Es geht uns um ein Programm mit einem gewissen qualitativen Anspruch, das nicht einfach Headliner um Headliner runter rattert.

Spielt hier nicht auch eine enorme Erwartungshaltung eine Rolle?

Man spielt mit einer sehr großen Erwartungshaltung. Ist das Line-up vor dem Ticketverkauf schon bekannt, sind die Erwartungen, die ich als Gast haben kann, sehr krass vordefiniert. Man liest, wer spielt und weiß, was einen in etwa erwartet und holt sich ein Ticket oder eben nicht. Aber in so einer Situation wie in unserer ist man schon einem hohen Erwartungsdruck ausgesetzt. So wie wir das machen, finde ich es jedoch ganz gut umgesetzt.

Natürlich veröffentlichen auch wir die Namen des Line-ups, aber erst sehr viel später. Außerdem ist das nicht alles. Zum Beispiel gab es 2016 die ganzen B2B-Kombinationen, die es zuvor so noch nicht gegeben hat. Natürlich stellen wir uns selbst immer einer gewissen Herausforderung. Auch wenn die Namen alle da sind, heißt das noch lange nicht, dass es das ist, was du gewohnt bist zu bekommen. Es gibt immer noch einen besonderen Überraschungsmoment, den man vielleicht nur auf der Nachtdigital hat.

War es ein konkretes Ziel von euch, vom Headliner-Business wegzukommen?

Genau das ist eine der Visionen von Steffen, eben nicht dieses crazy Headliner-Spiel aller Festivals mitzuspielen, sondern eine Möglichkeit zu schaffen, aus diesem Strudel herauszukommen. Sonst müsste man sich jedes Jahr überschlagen. Das ist auch eine Art von Sättigung, die im Festival-Business stattfindet. Das heißt, dass die Festivals sich in ihren Line-ups nur noch um 15 bis 20 Prozent unterscheiden. Das ist ganz klar auch eine Budgetfrage, aber diese kann man sich auch als Grundsatz nehmen, dass wir eben nicht dabei mitmachen wollen. Wir können eben nicht noch mehr wachsen, nicht noch mehr Geld ausgeben. Das geht alles nicht und das ist auch gut so.

Das geht nicht, weil in dem Bungalowdorf nur 3.000 Personen Platz finden oder weil der organisatorische Aufwand nicht zu stemmen wäre?

Beides. Nachtdigital ist ans Bungalowdorf Olganitz gebunden. Das ist ein historischer Ort. Ich wäre sehr traurig, wenn es dort nicht mehr stattfinden würde und viele andere auch. Die sächsische Provinz hat diesen Charme, wir sind dort als Kinder groß geworden und verankert. Ein Weggang wäre undenkbar. Außerdem geht es nicht in Hinblick auf die Produktion. Wir sind eine Crew aus 200 Helfern, die dort mit anpacken. Wir sind keine große Event-Agentur, die einfach sagt, wir haben dort ein Feld am Störmthaler See und ich mach da eine 20.000-Gäste-Bude daraus. Das würden wir gar nicht organisiert bekommen.

Was ist am diesjährigen Line-up besonders?

An dem diesjährigen Line-up sieht man sehr gut, dass es schon eine sehr enge Verbindung zu Leipzig gibt. Ich habe heute noch mal durchgezählt. Es sind etwa 15 Künstler aus Leipzig da. Das ist soviel wie nie zuvor. Aber das ist auch gut so. Nachti ist eben nicht nur ein Festival, was sich von außen Kreativkräfte holt. Sondern es zeigt den Leuten, was in der Stadt hier passiert und welche Künstler hier leben, welchen fortschrittlichen Sound sie machen und welche Ideen sie haben. Damit diese auch eine Plattform bekommen und vielleicht dadurch eine gewisse Sichtbarkeit erreichen.

Für dieses Jahr hat sich Steffen das Super-Group-Thema überlegt. Das heißt, es werden DJs wie auch Produzenten zusammengesteckt, die als Einzelkünstler zwar bekannt sind, sich aber auch in Nebenprojekten engagieren und ihre kleinen Herzensprojekte am Laufen halten. Zum Beispiel hat Barnt mit seinen Label-Kollegen das Cologne Tape-Projekt, das dieses Jahr auftreten wird. Selbst das Giegling-Konzert ist eher untypisch.

Im Kern geht es darum, Projekte vorzustellen, die man sonst nicht sehen würde, wie auch Pandt. Das ist Perm zusammen mit Talski aus Leipzig und Berlin. Auch Morskie Oko ist ein solches Projekt. Das ist Steffen zusammen mit zwei Künstlern aus Krakau, Olivia und Chino.

Welche Leipziger Acts haben das Festival in den letzten Jahren mitgeprägt?

Ich denke da an solche Namen wie die Dreikommanull-Crew. Aber auch Künstler, wie Daniel Stefanik haben das Festival entscheidend mit geprägt. Ebenfalls sehr wichtig waren und sind Manamana. Seit ihrem erster Auftritt haben sie die Geschichte der Nachtdigital entscheidend mit geprägt. Über die Jahre ist der Einfluss von Leipzigern immer größer geworden. Ein weiteres Beispiel ist Heiko Wunderlich alias OneTake. Er hat ab 2014 den Ambient-Floor betreut, um einen Rückzugsort abseits der Hauptbühnen zu schaffen. Er hat das mittlerweile an Sven Michelson und dessen Leute abgegeben – das sind ebenfalls Leipziger.

Außerdem gibt es noch unsere Seebühne. Die wird jedes Jahr an bestimmte Crews weitergegeben. Das war ein Jahr Uncanny Valley aus Dresden, im nächsten Jahr Dreikommanull aus Leipzig oder auch Giegling aus Weimar. Zuletzt durften sich Ortloff & Lunatic da austoben. Dieses Jahr wird es die IO-Crew sein.

„Darin liegt auch die Kraft, die Crews aus der näheren Umgebung zu integrieren.“

Es gibt ja auch eine Nähe zum Conne Island. Entsteht die mit dem Institut fuer Zukunft auch gerade?

Ich würde sagen, dass es sich eher Richtung Island anlehnt. Der erste Anlaufpunkt für die Leute der Nachtdigital war das Island, da es das IfZ damals noch nicht gab. Daraus sind viele Freundschaften entstanden und die Dinge entstanden, die jetzt so prägend für Nachtdigital sind. Der Ambient-Floor ist nur ein Beispiel. Das gipfelt dieses Jahr in dem Projekt „Local Club“. Wir bringen sozusagen einen Club aus Leipzig zur Nachtdigital – dieses Jahr das Conne Island. Wir versuchen es so aussehen zu lassen, dass man wirklich das Gefühl hat, im Conne Island zu sein. Es gibt auch eine Skate-Rampe. Man kann mit seinem Skateboard hinkommen und sich ausprobieren.

Wird es den Spot in den nächsten Jahren dann mit anderen Clubs geben?

Das ist erstmal die Initiation des Projektes. Ich will jetzt noch nicht vorhersagen wollen, in welche Verbindung das umschlägt. Mal sehen, was daraus wird und wie die Leute das wahrnehmen.

Ich finde das auch super: Wir alle wurden mit dem Island sozialisiert, sei es durch die politischen oder anderen Vorstellungen, die in unser Denken eingeflossen sind. Das Island war prägend für uns. Die ganzen Leute, die zur Nachtdigital vom Island übergeschwappt sind, prägen auch das ganze Festival. Zum Beispiel achten wir eben darauf, dass Frauen im Line-up repräsentiert sind. Mal sehen, wie das mit dem IfZ weitergeht, es gibt ja bereits die ein oder andere musikalische Überschneidung.

Das klingt nach einer großen Nachtdigital-Crew. Was macht euren Crew-Spirit aus?

Wir hatten im Januar eine Klausurtagung des inneren Crew-Kerns. Das sind so zwanzig Leute. Wir sind aus Leipzig rausgefahren und haben ein Wochenende miteinander verbracht, um darüber zu sprechen, wo sich jeder in seinem Leben gerade befindet. Das bekommt man sonst ja auch nicht mit, wo der oder die andere gerade eigentlich steht, ob es Probleme mit dem Studium gibt oder der feste Job kacke ist.

Wir haben auch darüber gesprochen, wo jeder gerade bei Nachtdigital steht, was man will und wohin sich die Nachtdigital entwickeln soll – damit wir für unsere kleine Nachti eine Art Zukunftsperspektive aufbauen. Dabei ist sehr klar geworden, wie sehr alle mit der Nachtdigital verwurzelt sind. Wie jeder und jede eine persönliche Beziehung und sein Herzblut dort ausgegossen hat. Jeder oder jede kann etwas erzählen, was ihn oder sie immens geprägt hat. Das war sehr emotional und hat uns nochmal bestärkt, dass es unbedingt weitergehen muss.

Trefft ihr euch regelmäßig?

Wir haben einmal im Monat ein Treffen bei Leo. Dort kommt der innere Kern zusammen. Es kommen Leute vom Stromteam, den Bars, der Produktion, dem Booking, der Presse und alle, die interessiert sind. Rücken wir dem Festival zeitlich näher, ziehen wir nach Olganitz um. Dann können wir vor Ort sehen, wie es dieses Jahr aussieht, was wir hier und da machen wollen und ob wir genug Platz dafür haben. Das Bungalowdorf überrascht uns auch immer mal wieder mit baulichen Maßnahmen: Ah, da ist hier jetzt also so ein Beet. Was machen wir denn da? Dann passt die Bühne ja gar nicht mehr hin.

Gibt es Veränderungen oder Verluste, denen ihr nachtrauert?

Ja, crew-intern schon. In den Jahren, als das Festival gewachsen ist, hat sich natürlich auch die Crew geändert. Wir hatten Bedenken, wie wir die alten Hasen, die das ganze gegründet haben, mit den neuen Hasen, die Bock drauf haben mitzumachen, zusammenbringen. Das hat viel Energie gekostet, aber ich bin der Meinung, dass es super funktioniert hat. Und wir sind nach wie vor sehr bemüht, diese Integration zu schaffen.

Zum Beispiel Jenny, die Frau von Leo, macht sich permanent Gedanken darüber, wie man eine Performance fürs Festival schaffen kann, bei der jeder einzelne aus der Crew mitmacht. Auch wie man eine Aufbauwoche gestalten kann, zu der sich die Leute kennenlernen, obwohl die aus Berlin oder Hamburg kommen. Und wenn es das ist, dass jede/r ihr/sein Projekt vorstellt oder dass jede/r mal das ausprobieren darf, was die anderen machen. Solche kleinen Sachen sind mega wichtig.

Oder wenn es das ist, Spiele zu spielen oder einfach am Frühstückstisch zu sitzen, sich die Hände zu reichen und zu sagen „Piep, Piep, Piep, wir haben uns alle lieb.“ Solche kleinen Rituale haben bewirkt, die Neuen und Alten zusammenzubringen. Natürlich gibt es Leute, die sagen, dass sie es nicht mehr schaffen und es ihnen zu groß wird. Trotzdem werden sie immer ein Teil von Nachti bleiben. Aber das ist ein ganz natürlicher Prozess. Jeder ist frei zu entscheiden, was zu viel ist und wo die Grenzen liegen.

„Es ist auch wichtig, dass die jungen Leute von den alten Hasen lernen, sonst brauchen wir das Ganze nicht machen.“

Gibt es schon Nachwuchs?

Man merkt bei der Auswahl der Helfer schon, dass unzählig viele junge Leute dabei sind, die ohne Ende losballern. Für jeden finden wir auch irgendwas. Es ist nie so, dass wir jemanden nach Hause schicken, nach dem Motto: Du bist doch crazy, komm erstmal runter. Das wird gut mit integriert. Die Kids kommen teilweise aus der Umgebung und machen dort gerade irgendwo Ausbildung. Teilweise kommen sie auch aus Leipzig und entdecken gerade die Clubkultur für sich und merken, dass es die Nachtdigital gibt. Das wollen die sich mal angucken, können es sich aber nicht leisten und fragen, ob sie mitmachen dürfen.

Das ist unheimlich wichtig. Wir wollen eben kein Festival werden, dass ein Elite-Festival ist, bei dem niemand mehr mitmachen darf, der es sich nicht leisten kann. Sondern es geht jedes Jahr aufs Neue darum, die nächste Generation zu erreichen, in Verbindung zu bringen und damit aufwachsen zu lassen. So durchlaufen sie auch eine Sozialisation, die man sich nur wünschen kann.

In welchen Momenten fällt die Anspannung durch den Aufbau und die Organisation ab und ihr realisiert, was da gerade passiert und was ihr geschaffen habt?

Wir haben als feste Eröffnungszeremonie eine Performance, die sich über die Jahre manifestiert hat. 21 Uhr werden die Schleusen geöffnet. Die Leute warten schon davor und können endlich zur Hauptbühne gehen. Das ist feste Tradition. Jede/r bekommt ein Kostüm. Es machen alle die Performance mit, die während der Aufbauwoche mehrmals geübt wurde. Stefan Demuth alias Vai produziert meist noch ein Stück dazu.

Das ist alles eine ziemlich emotionale Nummer. Man hat sich jetzt eine Woche hier hingestellt, das ganze Jahr daran gearbeitet und dann kommen die ganzen Leute und freuen sich, dass es losgeht. Dann fällt uns immer so ein riesengroßer Batzen von den Schultern, wenn man weiß, endlich dürft ihr auch Teil davon sein und ich weiß jetzt schon, dass es gut wird.

Wird das Zelten dieses Jahr bis Montag möglich sein?

Ja, es war uns allen schon immer ein Dorn im Auge, alle sonntags 20 Uhr vom Platz zu scheuchen. Zwar konnten alle noch auf dem Parkplatz zelten, aber wer will das schon. Dieses Jahr machen wir drei Stunden länger Musik und lassen einen ganzen Tag länger zelten. Die Gäste können noch mal frühstücken und ausschlafen. Dann haben wir auch ein besseres Gewissen, die Gäste wieder in ihren Alltag zu entlassen.

Und wird es dieses Jahr wieder eine Platte geben?

Dieses Jahr gibt es sogar ein Doppel-Vinyl. Lasst euch überraschen. Was konzeptionell dort geplant ist, ist auf jeden Fall einem 20. Jubiläum würdig.

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