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Jens
Im Stadtmagazin kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Philip Bader „Shades Of White EP“ (Moon Harbour Recordings)

06. Februar 2013 / Kommentare (0)

Neues von Moon Harbour, und ein Link nach Berlin. Philip Bader widmet sich den Abstufungen von Weiß.

Was damit wohl gemeint ist? Die vornehme Blässe des TechHouse vielleicht? Aber gut, der häufige Moon Harbour-Missklang hier langweilt mich ja selbst schon. Mittlerweile ist der reduzierte House-Sound so fest eingebrannt, dass die erste Deep House-Zeit von Moon Harbour eigentlich nur als kurzer Einstand angesehen werden kann. Auch Philip Baders EP steht ganz klar für den aktuellen Label-Sound. Funk in Skizzen, Soul in Samples und dazwischen die perkussive Hypnose, ohne Anfang, ohne Ende.

Schaut man auf Baders Diskografie, so fallen die vielen Kollaborationen auf. Fast die Hälfte der bisherigen EPs entstanden gemeinsam mit anderen Producern. Auf der „Shades Of White EP“ gibt es auch eine Zusammenarbeit – mit Re.You. „Super Bell“ lebt maßgeblich durch seinen etwas naiv hämmernden Glockensound, der immer dann tolle Momente hat, wenn ein anderer Glocken-Delay dagegen hält.

Matthias Tanzmann lässt die „Super Bell“ quasi komplett draußen und bindet – wahrscheinlich – eine Klarinette ein. Nur angeteast, aber eine andere, leicht dunklere Farbe einbauend.

Bei „Rabbit Noise“ und „Way To Mexico“ ist Philip Bader schließlich auch solo zu hören. Verspielter und zackiger klingt er da, aber auch ein wenig zu umherschweifend mit seinen aufgereihten Ideen. Gerade „Rabbit Noise“ hat anfangs gute Passagen, die dann aber durch Neue ersetzt werden.

Wer mehr zu Philip Bader erfahren mag: es gibt auch eine Moon Harbour-Radio-Ausgabe mit ihm.

Moon Harbour Website
Philip Bader Facebook
Mehr zu Moon Harbour bei frohfroh

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