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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Sven Tasnadi „Slow – Remixed“ (Oh! Yeah! Music)

02. Mai 2013 / Kommentare (0)

Im Juni erscheint Sven Tasnadis erstes Album. „Slow“ wird es heißen. Weil es auch slow ist. Zwei Stücke daraus sind auf der Vorab-EP zu hören.

Dass sich Sven Tasnadi nicht auf einen dezidierten Sound festlegt, ist seit längerem deutlich. Mit „Slow“ kommt aber eine bislang unbekannte Nuance hinzu. Das Album zieht sich nämlich zurück von den Dancefloors, lotet die Weiten von Electronica aus.

Ein paar Überraschungen werden da auf jeden Fall dabei sein. „Thank You“ etwa, mit scharf geschnittenen, breakigen Beats und zerhacktem Funk. Wofür er sich mit diesem Track wohl bedankt? Vielleicht bei Aphex Twin oder Autechre. Bei „Daniel The Painter“ geht Tasnadi musikalischer heran, das prägnante Rascheln stammt übrigens von Daniel Stefanik beim Wändeanstreichen.

Mit den beiden Remixen auf der Vorab-EP gelangt „Slow“ indirekt doch noch in den Club. Tim Green enthebt „Thank You“ sämtlicher Reibung, er zeigt aber, welches Rave-Potential in den hysterischen Chords des Originals steckt. Juno6 ist da aber weitaus subtiler, indem er die Kanten von „Daniel The Painter“ mit berücksichtigt und in seine Deepness mit einwebt. Tolle Claps baut er ein. Wir freuen uns auf mehr von „Slow“.

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