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frohfroh – We like dance music from Leipzig!
Musikstadt Leipzig – Gestern Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann, heute Matthias Tanzmann, Daniel Stefanik, Marko Fürstenberg und noch viele weitere. Sie stehen im Mittelpunkt von frohfroh, dem Blog für elektronische Musik aus Leipzig.
Mit Künstler- und Label-Porträts, Plattenrezensionen, Party-Tipps und Gossip begleiten wir die lokale Szene, die derzeit so lebendig und produktiv wie lange nicht mehr erscheint. Egal ob House oder Techno, Drum’n’Bass oder Dubstep, Dub oder Electronica – frohfroh ist dabei. Warum? Weil wir die Musik und die Stadt mögen.
frohfroh gehört zu frohezukunftexport.
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Hier sind sie, die frohfroh-heroes. Den Groove tragen sie tief in sich. Aus aller Welt kommen sie, in Leipzig haben sie nun ihre neue Heimat gefunden. Herzlich Willkommen Geishara, Gorillera, Hulara und Obamara.

Geishara ist für die Bühne geboren. Überall sieht sie eine Bühne, die es zu bespielen gilt – mit weltfräulicher Eleganz, fernöstlicher Bescheidenheit und ihrem unwiderstehlichen, folkloristischen Charme. Sie liebt es zu tanzen und seitdem Freude am Tanzen-Platten auch in Tokio gespielt werden, liebt sie es sich zu thüringischen House-Tracks zu bewegen. Tokio war ihr übrigens viel zu groß. Nur einmal im Monat reiste sie aus ihrer Heimatstadt Kawagoe in die Hauptstadt. Heute ist sie Thüringen ganz nah.

Gorillera ist der Mann fürs Grobe, unter 130 Beats pro Minute betritt er keinen Club. Das 10/40 mochte er trotzdem nicht, denn tief in ihm schlägt ein sanftes Herz, das für Jeff Mills schwärmt. Der kommt nur leider immer seltener in seine Nähe. Das macht unseren bauschigen Helden aber nicht melancholisch. Melancholie ist einfach nicht sein Ding. Nach vorne schauen, Hochbetten bauen, den Garten umgraben, Reifen wechseln und der schmächtigen Nachbarin den verstopften Abfluss klarmachen – Ja, das ist sein Leben.

Hulara sieht blendend aus. Ihre bunten Kleider auch. Mit Dub ist sie aufgewachsen, dann aber leider auf Jan Delay reingefallen. Bei einem Austauschjahr in Berlin hat sie Pole live gesehen und den Dub wieder entdeckt. Hawaii war vergessen. Sie blieb in Berlin und arbeitete lange als Kellnerin in einer Kreuzberger Bar. Irgendwann verliebte sie sich in Jan, nicht Delay aus Hamburg-Eimsbüttel, sondern ein Kunststudent aus Leipzig-Reudnitz. Der erzählte ihr von Jahtari. Sie zögerte keine Sekunde mit ihrem Umzug.

Obamara besuchte in Chicago den besten Kindergarten, arbeitete später aber trotzdem viele Jahre am Ford-Fließband in Detroit. Die monotonen und sich wiederholenden Geräusche von Bohrer, Schrauber und Fräse ließen früh Techno in seinem Kopf entstehen. Damals hasste er all den Lärm. Heute sind seine Hüften eingegroovt und sein Herz offen für alles Abstrakte. Umso selbstbewusster auch sein Motto: Yes, we dance!
Die singenden und tanzenden Helden gibt es auch für das Handy.
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