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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Early Cuts #1 – Malik

24. März 2014 / Kommentare (0)

Montag, Zeit für ein neues Format. Für Grenzüberschreitungen, weg von den geraden Bassdrums. Malik von Marbert Rocel macht den Anfang.

Es kommt ja nicht selten vor, dass sich die musikalischen Präferenzen im Laufe der Zeit verändern. Früheres verliert an Bedeutung, neue Sounds gewinnen an Faszination. Und doch nimmt jeder meist auch etwas von den vorherigen Einflüssen mit, einige Helden bleiben einfach Helden.

Und genau darum soll es bei der neuen „Earls Cuts“-Reihe künftig gehen. Bei Malik von Marbert Rocel wusste ich von seiner alten Liebe zu Rap und HipHop. Also stellt er seine fünf Essentials vor. Der Effekt nebenbei: es gibt hier nun auch ab und mal Musik abseits der Elektronik zu entdecken. Start.

Common

„Die LP ‘like water for chocolate‘ ist eins der ersten Rap-Alben, das wirklich durchgehend perfekt war und in Schleife laufen konnte und auch lief … Common … Jay Dee – ein Meisterwerk.“

DJ Premier

„Der Inbegriff für Rap-Beats der 90er. Eine Kick, Snare, HH und ein Sample. Vier Takte, fertig ist der Beat. Darauf ein Rapper mit Flow.  Rap in seiner reinsten Form. Definitiv der Grund dafür, dass ich mir eine MPC kaufte und alles begann.“

J Dilla

„Der zweite große Beatmaker, der still und heimlich für fast alle Top-Alben der native tongues verantwortlich war – A Tribe Called Quest, Pharcyde, Common – und später zum absoluten Beat-Helden avancierte. Man sagt ihm nach, er habe die gerade Bassdrum im HipHop eingeführt. Leider viel zu früh gestorben. Meilensteine auch die ersten Slum Village-Alben.“

The Roots

Die erste Live-Rap-Band. Und für mich die erste und beste Fusion aus Rap und Jazz. Philadelphia Sound. Schon immer am Start – Questlove als Drummer und Produzent, Blackthought als Rapper mit inzwischen gefühlten 20 Alben. Sie beeindrucken durch ihre konstante Arbeit und immer neuen Sounds und Vibes. Und natürlich mit tollen Features wie Ursula Rucker und Erykah Badu.

DJ Vadim

Mitbegründer von Ninja Tunes und der erste Produzent, bei dem keine Grenzen zwischen Rap, Elektronik und Soul zu spüren waren. Ich durfte ihn kennenlernen und konnte nur Respekt empfinden. Er ist ein Pionier des europäischen Raps, der immer noch durch die Welt tourt und auflegt.

Foto Malik: Sandra Ludewig

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