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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Talski „Floating Woven“ (Paradise Now)

18. Juli 2014 / Kommentare (0)

Talskis Sound verändert sich, oder erweitert sich. Seine neue EP schlägt eine dunkel-hypnotische Richtung ein.

Wobei: etwas Hypnotisches hatten auch schon die Stücke seines Debüts auf Rivulet Records. Allerdings weitaus mehr im feingliedrig mäandernden House. Diese EP hier – veröffentlicht nur als Vinyl beim Münchner Label Paradise Now – lässt sich von der loopigen Techno-Hypnose mitreißen.

Ein spärliches Set-up an Sounds, das im richtigen Arrangement aber einfach elf Minuten durchlaufen kann, ohne an Spannung zu verlieren. „Gerold Dub“ bohrt sich an der Peaktime vorbei, direkt hinein in einen alles bündelnden Kern, in dem es keine großen Break-Effekte braucht.

Auch „Meridia“ ist gefühlt ein einziger Loop. Weicher gezeichnet, einen Tick heller betont. Mit „Floating Woven“ kommt auch noch ein kontemplatives Stück Ambient auf die Platte. Ähnlich reduziert, nur mit anderem Ziel.

Eine noch weitergehende Reduktion ist der große Aufhänger dieser EP. Und Talski bleibt auch darin höchst versiert. Ist das vom Sound her ein weiterer Vorgeschmack auf Dur, jenes Label, das Talksi noch in diesem Jahr starten möchte?

Ein Stich aber: die Platte soll über Intergroove vertrieben werden. Die haben jedoch diese Woche Insolvenz angemeldet.

Talski Website

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