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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Sommerloch in der Kochstraße

04. August 2014 / Kommentare (1)

Zurück aus der Sommerpause – und gleich mit einem großen Sommerloch. Der Kann Records-Plattenladen ist zu.

Die überraschende und kurzfristige Schließung liegt schon über eine Woche zurück. Über die Beweggründe sprach Alex „Sevensol“ mit der Groove – sehr lesenswert. Zusammen mit der Schließung des Cotton Box-Ladens wird der Anfang der Kochstraße nun einiges an Charme verlieren.

Dass mit dem Kann-Laden der letzte Plattenladen für Clubmusik in Leipzig wegfällt, ist eine jener Tragiken, die seit der durchgreifenden Digitalisierung der Musikbranche immer wieder zu erleben war in den vergangenen zehn Jahren. Da konnte auch der Vinyl-Boom nichts mehr retten.

Es gibt neue Hör- und DJ-Gewohnheiten, große Online-Shops für Vinyl – der Plattenladen als sozialer Ort ist abseits der wirklich großen Städte zu einer großen, von ausdauerndem Idealismus getragenen Ausnahme geworden. Schade, dass Leipzig in seiner Label- und Artist-Renaissance künftig darauf verzichten muss. Vorerst vielleicht – denn wer weiß, ob sich nicht doch noch jemand für einen kleinen neuen Laden begeistern kann. Wer mag?

NACHTRAG:

Possble Things wurde als neue Alternative genannt. In der Bornaischen Str. 95.

CommentComment

  • tussi bi / 11. August 2014 / um 15:05
    zum Nachtrag: http://www.possblthings.net

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