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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Chris Wood & Meat „Playing What EP“ (Moon Harbour Recordings)

08. Februar 2015 / Kommentare (0)

Seit ein paar Tagen ist sie schon draußen, die nächste Moon Harbour-EP.

Unglaublich, welch dichte Release-Taktung Moon Harbour aktuell hat. Im letzten Dezember die sechste „Inhouse“-Compilation, Anfang Januar Cuartero & wAFF, gut drei Wochen später dann diese EP hier von Chris Wood & Meat.

Ihr Beitrag auf der letzten „Inhouse“ zählte zu den schwächeren Tracks der aktuellen Moon Harbour-Compilation. Die beiden neuen Stücke der „Playing What EP“ kompensieren die träge Reduktion hingegen mit etwas mehr Wärme.

Besonders „DaDaDou“ gefällt mit seinem classic Sound – wobei es trotzdem abgefahren bleibt, wie unbeirrt sich Chris Wood & Meat über sieben Minuten hinweg in einem weitgehend unveränderten Loop suhlen können. Auch wenn dieses lost im DaDaDou-Hole nicht ohne Reiz ist.

Passend, dass sich Maximiljan diesem Stück für einen Remix annimmt. Seine „No Space“-EP war im letzten Herbst eine der besten EPs auf Moon Harbour seit langem. Wegen der Rauheit und dem leicht antiquierten Charme. Davon ist hier auch etwas zu hören – bis hin zu einem Acid-Einschlag. Und der Wahl-Amsterdamer lockert „DaDaDou“ dramaturgisch auf. Ein doppelter Gewinn.

Der Titel-Track im Original ist eher mit Gähnen verbunden. Matthias Tanzmann rührt mit seiner Bearbeitung am Drive und akzentuiert die Sounds schärfer. Playing irgendwhat aka Set-Füller in beiden Fällen.

Moon Harbour Recordings Website
Mehr zu Moon Harbour bei frohfroh

 

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