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Autor/-in

Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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City with limits

02. September 2009 / Kommentare (1)

Musikstadt, Riccardo Chailly, the city with no limits – damit wirbt Leipzig seit Jahren. Dass das Stadtmarketing wenig kulturelles Gespür abseits von Oper und Gewandhaus besitzt, ist nicht neu. Dass aber die Stadtverwaltung immer penibler und schikanöser mit der hiesigen Subkultur umgeht, raubt einigen Aktivisten allmählich die Freude.

Spätestens zur diesjährigen Global Space Odyssey wurde deutlich, dass die Leipziger Stadtverwaltung ihre Richtlinien ernster nimmt als bisher. Teilweise muten die Aktionen von Ordnungsamt & Co aber auch schikanös an. So wurden die drei geplanten Afterpartys in Plagwitz zwei Tage vor der Demonstration verboten. Als Grund galt, die Locations seien illegal, weil nicht alle nötigen Genehmigungen vorlägen. Dass das Superkronik jedoch seit Monaten geduldete Partys veranstaltete – selbst am Freitag vor der geplanten GSO-Party – störte nicht. Stattdessen fand die Abschlussparty im Werk2 statt.

Seitdem scheinen die städtischen Behörden in Anti-Laune zu sein. Die Alte Damenhandschuhfabrik – gerade erst wiedereröffnet – soll nach der letzten dreikommanull-Party Ende August wieder geschlossen bleiben. Angeblich weil die Sperrstunde nicht eingehalten wurde. Die von der Stadt erst genehmigte Pampa Premium-Reihe war zu laut und sollte mit 50 Dezibel auskommen, später wurde sie auch unterbunden. Das Superkronik ist ebenfalls in einem rauen Clinch mit den Ämtern, obwohl die Kommunikation zwischen beiden Seiten lange Zeit gut verlief. Was ist also los? Wo ist die Leipziger Freiheit?

CommentComment

  • Super+ / 06. September 2009 / um 12:37
    wo ist die leipziger freiheit?

    wahrscheinlich hat sie angst bekommen vor unserem lieben herrn faber und ist abgehauen...

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