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Christoph
Christoph mag es, wenn es breakig und verspielt klingt. Nicht zu gerade. Als Kid Kozmoe legt er auch auf. Und heimlich produziert er eigene Tracks. Aber pssst.

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Update – Karl Marx Stadt

27. März 2015 / Kommentare (0)

Im letzten Jahr gab es ein großes Interview mit Karl Marx Stadt – was seitdem passiert ist, fasst Christoph treffend zusammen.

Karl Marx Stadt meldet sich mal wieder mit einem Beitrag für die Compilation „Rubber Beats Vol​. ​V“ auf dem belgischen Label Caoutchou. Quietschebunt ist diese: Über 25 Tracks werden hier alle möglichen Styles – ob Acid, HipHop oder Jazz – in eine absurde Comicwelt überführt.

Gleichermaßen fresh und humorvoll lassen sich hier kaum Highlights herauspicken. Karl Marx Stadt steuert mit seinem Alias Coco Lowres das letzte Stück der Compilation bei. „Loco In The Coco“ klingt dann auch so wie heißt. Zunächst wird ernster Electro antäuscht, dann aber in Richtung fröhlichen Mit-Pfeif-Reggae abgebogen.

Könnte gut als Soundtrack eines 90er-Jahre-Videogames durchgehen, was vermutlich am Einsatz der Selbstbau-Synthesizer-Kiste PreenFM2 liegt. Der Track ist dadurch auch offizielles Soundbeispiel auf der Preenfm2-Website.

In eine ähnliche Kerbe haut auch „Born A Ninja, Die A Ninja“, ein Beitrag zur „Rhythmus Records presents …“-Compilation für das gleichnamige Label. Dahinter steckt Scott Buchanan aus Boston, der sich als Radio Skotvoid in der Skweee-Szene einen Namen gemacht hat.

Auch sehr bunt, aber mit einem stärkeren Fokus auf LoFi-, Chiptune- und 8Bit-Sounds als die Rubber Beats. Für alle Gameboy-Fans baut Coco Lowres grob gesagt eine Brücke zwischen Tetris und Dubstep. Alle 15 Tracks wurden digital und auf Kassette im Dezember 2014 veröffentlicht.

Bereits im letzten Herbst ist außerdem ein Remix zu „Kleider machen Leute“ der Berliner Kiez-Rapper Pilskills erschienen. Wirklich spannend zu hören, wie anschlussfähig der große Skweee-Spaß auch im HipHop sein kann.

Während dem Original eher ein lässiges Funk-Sample als Grundlage dient, baut Karl Marx Stadt um die Raps amtlichen Electrofunk inklusive nervösem Acid-Gezwitscher und hübscher Synthie-Melodien zum Ende hin. Das Instrumental davon gibt’s bei der EP obendrauf.

Karl Marx Stadt Website
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