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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Vai „Son Of Idaia“ (Holger Records)

02. Oktober 2015 / Kommentare (3)

Eine neue Holger-Platte, da ist sofort alle Aufmerksamkeit da. Erst recht, wenn sie noch von jemand komplett unbekanntem kommt.

Er oder sie soll es auch bleiben. Nichts wird genannt, nichts wird kontextualisiert. Nur die Musik also, warum nicht. Die gräbt sich in sechs Stücken soundversiert und tiefgründig und mit leichter Patina überzogen in einen klassischen Electronica-Sound ein.

Den Dancefloor komplett ausgeblendet, spielen die stillen, offenporigen Tracks ebenso mit kleinen wiederkehrenden, eingängigen Sequenzen wie mit Field Recordings und Störungen. Dazu knochige Beats wie bei „Ilia Alma Delay“, neben mächtig warmen und raumgreifenden Bässen wie bei bei „Acroma Wind“.

„Son Of Idaia“ klingt nach einer alten, weisen Geschichte, nach Steppe und Weite. Und es erzählt scheinbar von innerer Ruhe und guter kontemplativer Einsamkeit. Ganz ohne Esoterik. Die Stücke sind sehr stimmig zu einem Mini-Album arrangiert, behutsam eingebunden zwischen dem frühen Four Tet und dem genialen Stefan Betke alias Pole. Der Herbst ist da, und hier die Platte für die nächsten Wochen.

Übrigens habe ich eine Vermutung, wer es sein könnte.

Holger Records
Mehr zu Holger Records bei frohfroh

CommentComment

  • Jens / 07. Oktober 2015 / um 20:34
    OMG
  • origin / 07. Oktober 2015 / um 17:22
    Juno6
  • interessant / 05. Oktober 2015 / um 14:08
    wer denn?

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