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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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2015er Nachlese #1

04. Januar 2016 / Kommentare (0)

Das neue Jahr ist da – aber es gibt noch ein paar Releases der letzten Wochen von 2015 vorzustellen. Die ersten vier gibt es heute.

Kumquat „Romance Revenge“ (A Friend In Need)

Los geht es mit der letzten EP von A Friend In Need, die das Amsterdamer Duo Kumquat mit drei Tracks bespielen durfte. Sie nutzen den Raum für fluffig-weichen Deep House und einem HipHop-Sidekick. Besonders letzterer entpuppt sich als echte Perle. Einerseits lebt „Times Like These“ von einer lässig-nickenden Beatmaker-Attiüde, die zwischendurch von einem beiläufig mitgeschnitten klingenden Spoken Word-Sample aufgelockert wird, andererseits behält das Stück über die gesamte Länge eine subtile Spannung.

„Romance Revenge“ und „The Honeymoon“ gleiten hingegen kantenlos durch die abgesteckten Felder des klassischen Deep House. Sehr solide und smooth, aber auch ohne wirklich inspirierenden Kick. M.ono von Rose Records konzentriert den Schub von „The Honeymoon“ mit seinem Remix zu einem pastellgefiltertem, federnd galoppierenden House-Track.

M.ono & Luvless „Getting Down“

M.ono & Luvless waren im Dezember beim Stamp The Wax-Adventskalender mit einem unveröffentlichten Track vertreten. „Getting Down“ reiht sich nahtlos ein in den flockig-sanften House-Sound der beiden. Interessanter der Nebenaspekt: Die Erlöse des Kalenders gingen an Help Musicians, einer britischen Initiative, die in Not geratene Musiker finanziell unterstützt.

Sven Tasnadi „Magic 29“

Auch Sven Tasnadi haute kurz vor Weihnachten noch einen Free-Track via Soundcloud raus. Piano-House mit Streichern und scheinbar auch einem Augenzwinkern – so klingt „Magic 29“ zum Abschluss eines Jahres, das für ihn mit seinem zweiten Album „All In“ durchaus wichtig war.

Cuartero „Shadow EP“ (Moon Harbour Recordings)

Nach dem großen 15-Jahre-Reigen von Moon Harbour verabschiedete sich das Label mit einer EP des Spaniers Cuartero aus dem Jahr 2015. In den vergangenen Jahren war er bei Moon Harbour in zwei Kollaboration mit Waff und Sabb zu hören.

Hier nun also solo. Und was wirklich gefällt, sind die packenden Bassdrums, die den loopigen, soul-geteasten Tracks eine gute Kantigkeit verleihen. Und dreimal ein enorm hohes Energielevel, das klar auf die Peaktime abzielt. Aber irgendwie eben auch packend.

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