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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Tapes „Hissing Theatrical“ (Jahtari)

20. November 2009 / Kommentare (0)

Ja, Jahtari holt einige Schätze aus dem Londoner Underground. Tapes ist ein Typ aus Hackney, laut Wikipedia einer der ärmsten Bezirke der britischen Hauptstadt. Und Not kann bekanntlich viel Kreativität freisetzen.

Keine Ahnung, ob es dem Tapes-Mastermind schlecht geht, aber seine Umgebung scheint ihn durchaus zu inspirieren. In einem kleinen Studio bearbeitet er lauter verschrammelte Geräte und holt Sounds aus ihnen raus, die britsch-jamaikanischen Reggae ebenso aufgreifen, wie den ureigenen digital-antiquierten Jahtari-Funk.

Der Londoner führt nebenbei noch ein Tape-Label. Und seine erste EP auf Jahtari erschien neben der Net-Version auch auf Magnetband. Diese EP hier wurden für die Kassette gemastert und nun auf Platte gepresst. Das heimelige Grundrauschen begleitet also alle Tracks, die teils Fragmente, teils amtliche Hits sind – und doch geht keiner länger als drei Minuten. Tapes kommt schnell auf den Punkt, mit wenigen Spuren, dafür aber mit genau den richtigen Sounds.

C64-Futurismus prallt auf Dub-Deepness. Am liebsten ist mir „Lowry Dub“ mit seinem schleppend-matschigen Beat und der einfachen Melodie – sehr schön ruhig und reduziert. Rave-Hits gibt es aber auf dieser EP auch zuhauf.

Tapes Myspace
Jahtari Website
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