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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Five Favs – August 2016

01. September 2016 / Kommentare (0)

Wir haben noch einmal nachgehört, was wir im August alles an neuer Musik vorgestellt haben. Hier sind unsere fünf Track-Favoriten.

Apollo Static „Flowers Of Despair“ (Ketzerpop)

Bürokollege Apollo Static bewegte uns mit einem ersten Song seines im Januar 2017 erscheinenden Debüt-Albums. Besonders im Zusammenspiel mit dem Video entfaltet „Flowers Of Despair“ seinen „wehmütig-augenzwinkerndem Wave-Elektronik-Funk“, der laut Apollo Static immer von verschiedenen Dualitäten geprägt sei.

Baumfreund „Gehacktesstibbe“ (Laubenpiepers Finest)

Ein Augenzwinkern gehört auch bei Laubenpiepers Finest immer dazu. Das Label hat seine Heimat kürzlich von Dessau nach Leipzig verlegt. Und es zelebriert eine sehr weitere Form von House, bei der auch HipHop, Downbeat und Funk mit einfließen. Die aktuelle EP bespielt Baumfreund mit HipHop-Skits und Dub Techno. Seine „Gehacktesstibbe“ hat uns gut geschmeckt im August.

Alfred Quest „Langsame Liebe“ (Analogsoul)

Das Album „Midlife Wellness“ der Erfurter Band Alfred Quest hat uns dagegen ziemlich umgehauen. Obwohl es so entspannt und friedlich klingt. Doch bei „Langsame Liebe“ – und einigen anderen Stücken – „passt einfach alles perfekt zusammen: die Reduktion, das Wechselspiel aus Harmonie und Vertracktheit und eine herrliche Beseeltheit, wie sie eben nicht aus Maschinen kommen kann.“ Es gibt auch ein durchaus erotisches Video zu dem Stück.

Drunkenstein „Path Of Phusion“

Drunkenstein war unser „Neuer aus der Wolke“ im August. Durch seine Partys ist er uns im letzten Jahr des Öfteren aufgefallen. Dass er auch eigene Tracks produziert, war uns jedoch neu. Besonders „Path Of Phusion“ „sprüht über vor analog klingender House-Spielfreude, bei der Acid und Disco eine ähnlich große Rolle spielen.“

The Moon With Teeth „Requiem X“ (VE-302)

Eine Auszeit auf dem Land nutzte Niklas Kraft alias Talski für ein avantgardes Mini-Album mit cineastischen und performance-artigen Elementen. „’Requiem X‘ „könnte ein perfekt passender Opener für einen alten Gruselfilm sein, leicht mysteriös, aber nur subtil Unheil verkündend.“ Später wird es auch noch verstörender und gruseliger. Interessantes Werk.

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