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Style Wild
Style Wild ist ein Kollektiv aus Tänzer*innen, DJs und Veranstalter*innen. Zweimal im Jahr findet Style Wild in Leipzig statt und bildet urbanen Tanz ab. Für 'Put On Your Dancing Shoes' tauschen sie den Tanzboden gegen die Tastatur unter Mithilfe verschiedener lokaler Tänzer*innen und Musikschaffender. Mehr Infos unter www.stylewildbattle.de

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Put On Your Dancing Shoes – Intro

02. Januar 2019 / Kommentare (0)

Unsere neue Textreihe ‚Put On Your Dancing Shoes‘ beschäftigt sich in mindestens 8 Teilen mit dem Begriff ‚urban dance‘ – lest hier das Intro.

Packt man die Begriffe „Tanzschuhe“ bzw. „dancing shoes“ in die Bildersuche des Internets, so muss man davon ausgehen, dass die Auswahl recht beschränkt ist. Lackschuhe, Ballettschuhe und Absatzschuhe trifft man eher selten im Club an, wobei letztere etwa beim Voguing und Waacking durchaus präsent sind.

Da wäre dann auch schon die thematische Brücke geschlagen und die ersten zwei Begrifflichkeiten in den Raum geworfen. ‚Put On Your Dancing Shoes‘ wird sich in mehreren Teilen mit dem Begriff ‚urban dance‘ beschäftigen und herausfinden, was sich dahinter verbirgt und was da nun eigentlich wirklich für Schuhe im Regal stehen.

Clubs und Tanz

Clubkultur und Tänzer*innen haben sich nicht erst im Jahr 2018 etwas weiter voneinander entfernt. Und das obwohl viele Musikgenres eng mit sogenannten ‚social dances‘ verwoben sind. House in Chicago und New York war in seinen Anfängen keineswegs ein stampfendes, zum DJ gerichtetes Event. Man interagierte miteinander im Club, tauschte sich aus und drückte sich ganz unterschiedlich zur Musik aus.

Vor allem in Europa scheint diese Art der Clubkultur bis heute nie so wirklich angekommen zu sein. Mit dieser Textreihe wollen wir auf lokaler Ebene herausfinden woran das eigentlich liegt, also eine Art Bestandsaufnahme machen, offenlegen was urbanen Tanz in und um Leipzig momentan ausmacht und was die Zukunft alles bringen könnte. Den Club werden wir dafür durchaus häufiger verlassen, thematisch hier und da weiter ausholen, auch mal abdriften – allein schon um den Unterschied zwischen Freestyle und choreografierten Inhalten aus dem Tanzstudio deutlich zu machen.

Um das Ganze etwas übersichtlicher zu gestalten werden in 8 bis 10 verschiedenen Teilen Tanzstilen jeweils Musikrichtungen zugeordnet. Das wird nicht immer trennscharf sein, gibt aber eine Richtung vor. Dabei werden, nebst ein wenig Theorie & Geschichte, Tänzer*innen und DJs/Produzent*innen aus Leipzig zu Wort kommen, uns ihre Geschichte(n) erzählen und weitere Einblicke geben. Kaum sichtbar existiert doch eine Community von 50 – 100 Leuten, welche verschiedenen Stilen wie Hip Hop, House, Waacking, Voguing, Locking, Popping, Breakdance, Footwork, Litefeet, Krumping oder Dancehall nachgehen.

Darüber hinaus fanden in den letzten Jahren immer wieder interessante Kooperationen und Fusionen statt, welche den Horizont erweitert haben. Es gab Workshops, bei denen Parallelen zwischen Charleston und House erörtert wurden oder Battleformate wie das Experimental beim Style Wild, bei dem urbaner Tanz, modern dance und zeitgenössischer Tanz zueinander finden.

Fahrplan

Der Fahrplan soll nicht zu streng sein und die Reihenfolge der Stops kann noch variieren. Wer noch immer keine quadratischen Augen nach den ganzen Video(playlists) hat, kann auf YouTube und Instagram mal nach ilovethisdance und YAK films suchen, dort findet ihr regelmäßig schöne Einblicke.

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