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Christoph
Christoph mag es, wenn es breakig und verspielt klingt. Nicht zu gerade. Als Kid Kozmoe legt er auch auf. Und heimlich produziert er eigene Tracks. Aber pssst.

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Nyppy „Avoider“ / Nyppy & Funès „Quadra“

28. Februar 2019 / Kommentare (0)


Kurze Rückblende: Vor zwei Jahren haben wir den Ambient-Electronica-Mix von Nyppy vorgestellt. Dieses Jahr sind zwei neue Eps von ihm erschienen: Zum einen „Avoider“, zum anderen „Quadra“.

Nyppy „Avoider“ (Verschwinden)

Fangen wir mit der im Januar erschienen EP „Avoider“ an. Verstörende, düstere Sounds prägen die Stimmung der sechs Stücke. Schon der erste Track „Enter“ fühlt sich an, als würde man in einen Strudel aus Horrorfilmbildern hineingezogen werden. Massive, starre Beats wie beim darauffolgenden Titeltrack zeigen die nahe Verwandtschaft zum Industrial-EBM-Dystopie-Techno auf. Etwas unregelmäßigere Bassdrums wie auf „Index“ können aber auch gut an die ganz dunkle Dubstep-Seite andocken – für genauere Referenzen fragt besser die entsprechenden Genre-Enthusiasten. Aber Dystopie passt hier schon ganz gut: Fast schon apokalyptisch muten die sieben Minuten von „Doubter“ an. Und wo viele ähnliche EPs und Alben das begehrte Licht am Ende des Tunnels bereithalten, klingt Nyppys „Avoider“ mit „Tractum.2“ genauso dunkel aus wie es begonnen hat.

Veröffentlicht wurde die EP übrigens von dem Kollektiv und Label Verschwinden, dessen Aktivitäten ihr unter http://verschwinden.org/ auschecken könnt.

Nyppy & Funès „Quadra“

Eine weitere EP von Nyppy in Kollaboration mit Funès ist im Februar erschienen: „Quadra“ beinhaltet zwei gemeinsame Stücke der beiden und jeweils ein Solostück. Im direkten Vergleich ist diese EP stärker im Dub-Techno verwurzelt und beginnt mit Funès‘ „Testa“ schon sehr leichtfüßig. Täusche ich mich oder scheint Nyppys Einfluss dafür zu sorgen, dass die beiden Zusammenarbeiten „Holo“ und „Klasma“ tatsächlich eine stärkere Über-die-Schulter-guck-Paranoia aufweisen als der Solo-Track von Funès? Jedenfalls scheint Nyppys Solo-Track „Naupa“ zum Schluss diese These zu bestätigen, denn hier wird nochmal der ganz dunkle Bass ausgepackt.

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