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Christoph
Christoph mag es, wenn es breakig und verspielt klingt. Nicht zu gerade. Als Kid Kozmoe legt er auch auf. Und heimlich produziert er eigene Tracks. Aber pssst.

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Update, Update: Duktus

04. April 2019 / Kommentare (0)

Neuigkeiten von Duktus: Zwei sehr unterschiedliche EPs und einen Compilation-Beitrag gibt es von ihm zu hören.

Duktus „Funky Reflections“ (ThinkLoud)

Ist es wirklich schon wieder drei Jahre her, seit die „Hannah“-EP erschienen ist? Damals löste Duktus sich ein wenig vom klassischen Beatmaker-Sound und es tauchten fast schon housige Grooves in seiner Musik auf. Seine neue EP „Funky Reflections“, die neu auf ThinkLoud erschienen ist, geht noch einen ganzen Schritt weiter: Wie der Titel es schon andeutet, beziehen sich die acht Tracks auf klassischen Boogie und Funk.

Eine spannende Entwicklung, wie ich finde, passen die Stücke doch ausgezeichnet in ein Set zwischen den modernen Boogie- Varianten und alten Flohmarkt-Funk-Scheiben. Gerade durch den sehr entspannten, zum Frühling passenden Vibe ist die EP vielseitig einsetzbar und ebenso für die heimische Couch geeignet. Bei „Funky Reflections“ wird es auch mal leicht quietschig und die gerade Bassdrum in Tracks wie „Influenced“ baut eine Brücke in Richtung Disco und House. Vielleicht ist Duktus bzw. sein Feature-Partner Ranko auch der einzige Leipziger, der mit „There you are“ seinen Spaß mit der Talkbox zum Thema macht.

Eigentlich spiegelt die EP auch die Idee der Cosmic Boogie-Reihe im Neuen Schauspiel, die sich modernen und klassischen Sounds zwischen Funk, Disco, Hip Hop und House widmet und an der unter anderem auch Duktus beteiligt ist. Passenderweise findet dort am Samstag den 6.4. die Releaseparty zur EP statt.

Aber auch das Cover weist auf die Funk-Geschichte hin: Was Rollschuhfahren mit Funk und daraus resultierenden Musikrichtungen zu tun hatt, könnt ihr hier nachlesen.

Duktus „The Big Five“ (Resistant Mindz)

Das ist viel zu viel Funk für euch? Prima, denn es gibt weitere Neuigkeiten von Duktus: Auf der „The Big Five“-EP verschmilzt er seine Beats mit Electronica-/IDM-Spielereien. Die sechs Tracks sind im direkten Vergleich sehr viel bunter als die der „Funky Reflections“-EP, schnattern hier doch eine Vielzahl an Samples und diversen Sounds munter durcheinander. Dennoch setzt sich insgesamt ein ebenfalls entspannter Grundton durch. „Arpegizant“ besticht mit wunderbar verspielten Melodien und ist für mich der Hit der EP. In punkto Weirdness siegt aber der Track „Carisma“, der sich im Verlauf zu einem weirden Dancefloor-Stomper entwickelt. Probiert dazu mal eure Roboter-Moves im Club.

Various Artists „Broken District 3“ (Broken District Records)

Sehr jazzy und trotzdem tanzbar klingt es hingegen auf der Compilation „Broken District 3“ des gleichnamigen Labels aus Bordeaux. Duktus ist hier mit einem Track vertreten, der zusammen mit der ODC Live Band beim OverDubClub in der Distillery aufgenommen wurde. Ein sehr gut eingespieltes Team: Bei einzelnen Instrumenten bin ich mir gar nicht sicher, ob sie von der Band stammen oder aus den Synthies und Samplern von Duktus. Insgesamt ist mir der Track zu brav, zeigt aber, welches Potential in einer solchen Kombination steckt.

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