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Christoph
Christoph mag es, wenn es breakig und verspielt klingt. Nicht zu gerade. Als Kid Kozmoe legt er auch auf. Und heimlich produziert er eigene Tracks. Aber pssst.

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Update, Update: Yuyay Records und Robyrt Hecht

25. April 2019 / Kommentare (0)

Eine neue 12″ auf Yuyay sowie diverse Kollaborationen von Robyrt Hecht gibt es im Review.

Carl Y. Scheele „Element #8“ (Yuyay Records)

Eine neue Yuyay gibt es auf die Ohren, diesmal von einem weiteren mysteriösen Act namens Carl Y. Scheele. Irgendwie spannend, das Spiel mit den Pseudonymen: Die Musik des Labels ist in seiner Nische zwischen Electro, IDM und auch Synthpop so konsistent, dass ich nicht das Gefühl habe, unbedingt die einzelnen Künstler benennen zu wollen. Es gibt also einen Yuyay-Sound.

Und der beginnt am Anfang dieser EP erstmal quietschig, bevor „Mercuric Oxide“ dann bedrohlich-verspielt loslegt. Die besagten Wave-/Synthpop-Einflüsse folgen danach in „Redox“, bevor das fast schon melancholische „Liquid Phlogiston“ mit seinen verhallten Synthesizern betört. Ebenso bitter-süß erklingt „Saline Principle Of Water“ – eine richtige IDM-Ode, die an alte Warp-Platten erinnert, wenn auch mit weniger Frickeleien. Eine kurze Pause von der Schwermut gibt es mit dem unbekümmerten „Red Vapors“, bevor mit dem verträumten „Phosphorous Match“ die Sonne hereingelassen wird.

„HIL005“ / „Ramiel“ (Hilltown Disco)

Von Yuyay-Chef Robyrt Hecht gibt es zudem neue Musik auf dem britischen Label Hilltown Disco. Auf deren fünften Vinyl-Release „HIL005“ finden sich drei Tracks von ihm auf der A-Seite, die in Zusammenarbeit mit Int Main entstanden sind. Sehr straighter, darker Electro ist das, der mir auch weniger verspielt als auf den Yuyay Releases vorkommt. Verzerrte Vocals geben „Waste“ und „Today“ eine gewisse zusätzliche Roughness mit. Aber mein Favorit ist dann „Meta-Measure“, denn hier zappeln die Beats eine ganze Ecke stärker in Richtung Planet Funk. Kurz noch zur B-Seite: Hier gibt es zwei Tracks von w1b0, die viel stärker in Richtung Breaks schielen, etwas breitbeiniger aufgetragen sind, aber damit auch eine gute Ergänzung zur A-Seite bilden.

Außerdem gibt es eine Kollaboration von Robyrt Hecht mit CC9185 aus Frankreich für die „Ramiel“-Ausgabe in der Art Angel-Serie des Labels. Eine kühle, fast flüsternde Maschinenstimme steht im Zentrum des düsteren „Collecting Crystals“. Im Vergleich zur HIl005 ist hier das Energie-Level etwas heruntergeschraubt, dafür ist die paranoide Qualität der Musik deutlich höher.

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