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Amy
Hauptsache gute Laune - von Disco bis Tekno kommt für Amy auf dem Dancefloor und USB Stick alles in Frage. Szene über Mainstream, Open Air über Club, Sekt über alles.

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Release, Release: Kontakt.001

03. Juli 2019 / Kommentare (0)

„We believe in sounds. In noise. And in life“ – mit Kontakt. (Kontaktpunkt) ist letztes Jahr ein neues Label in Leipzig geboren und nach drei Digitalreleases gibt es nun die erste Platte zu hören.

Zwar hat das Kontakt.-Label bisher kein großes Trara um sich gemacht, jedoch haben sie mit zwei Labelnights, einer Hypress-Kollaboration im Mjut und drei Digitalreleases schon ein bisschen was für ein so junges Label vorzuweisen. Mit ihrer ersten Platte verfestigen sie nun ihren Sound, stellen neue Mitglieder vor und bringen einen neuen Schwung ins Label-Dasein.

*

A-Seite

Vino Watts aus Nürnberg leitet mit Good Old Analog auf atmosphärische Art und Weise die Platte ein, welcher von Kontaktpunkt selbst als „cheesy house track“ eingestuft wird. Cheesy… I don’t know. Ich würde es eher als melodisch, treibend und mystisch bezeichnen, was den Track nichtsdestotrotz mit Leichtigkeit zum Opening-Banger im Club machen kann. Tipp!

Mystisch geht es auch auf der A2 weiter. Wie umschreibt man schnellen Downtempo mit Goa-Vibes? Kontaktpunkt betiteln Nokents Super als „bouncy tool Track“. Ja, bouncy trifft es gut. Mit verschrobenen und verspielten Elementen, die an eine belebte Nachtwanderung erinnern, wechselt der Track nach der Hälfte ins düstere und behält den Goa-Feel. Sehr interessanter Sound.

B-Seite

B-Seite

Delirium von I C S., die B1, stellt anschließend einen starken Stilbruch dar. Pulsierender Bass und tickende Percussions stehen im Fokus: straighte Club-Vibes. Der Track lässt alle einzelnen Elemente für sich sprechen, allen voran die dominanten Synth-Töne. Insgesamt ein sehr I C S.-typischer, geradliner Techno-Track.

Hooover kombiniert im letzten Track die Mystik aus der A-Seite mit der Geradlinigkeit aus der B1. Er utilisiert Samples, die wie sanfte Blitze im Track einschlagen und setzt dabei nicht auf einen allzu überwältigenden Techno-Sound. Dieser Track ist sorgfältig konstruiert und stimmt nicht unbedingt mit Hooovers sonstiger, härterer Ästhetik überein, aber ergänzt sie auf wunderbare Art und Weise. 

Experimentell – so gut es nur geht. Kontaktpunkt haben mit dieser Platte einerseits Vielfältigkeit bewiesen, sich jedoch auch stark positionieren können. Eine klare Hörempfehlung meinerseits!

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