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Christoph
Christoph mag es, wenn es breakig und verspielt klingt. Nicht zu gerade. Als Kid Kozmoe legt er auch auf. Und heimlich produziert er eigene Tracks. Aber pssst.

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Taktaktak „LastNight EP“

13. April 2020 / Kommentare (0)

Der Frühling ist endlich da und wir können wahrscheinlich alle etwas sonnige Musik vertragen. Da passt die „LastNight EP“ von Taktaktak perfekt.

Vielleicht bekomme ich es nicht mit, aber zeitgenössischer R’nB/Soul/Pop, der nicht nur gut gemacht, sondern auch unpeinlich klingt, kommt nicht allzu häufig in Leipzig vor – oder besser gesagt aus Leipzig. Über Gegenbeispiele in den Kommentaren würde ich mich natürlich freuen.

Taktaktak ist nun ein Projekt, bei dem die Parameter einfach stimmen: Im Hintergrund pluckert die Drum-Machine, verwaschene Synthesizer-Pads schweben im Raum, eine Gitarre begleitet das Geschehen. Im Zentrum aber steht der Gesang, ab und zu durch gängige Effekte unaufdringlich manipuliert und sich dabei selbstbewusst an R’n’B und Pop orientierend.

Das funktioniert, weil hier jemand versteht Songs zu schreiben: Vor allem Stücke wie „When Love Kills“ besitzen Ohrwurmqualitäten und rotieren hoffentlich demnächst in divesen Radio- und Spotify-Playlisten. Und obwohl es in den Texten auch um Einsamkeit und schwierige Beziehungen geht, wirken die Songs nicht dramatisch. Vielmehr erzeugen sie eine Stimmung, die an lange Sommerabende erinnert, in die sich hin und wieder etwas bittere Melancholie einschleicht. Da möchte ich mir doch gleich ein Bierchen in der Sonne öffnen und mich darüber freuen, Taktaktak irgendwann hoffentlich live hören zu dürfen.

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