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Christoph
Christoph mag es, wenn es breakig und verspielt klingt. Nicht zu gerade. Als Kid Kozmoe legt er auch auf. Und heimlich produziert er eigene Tracks. Aber pssst.

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Quarantäne-Sound #4

23. April 2020 / Kommentare (0)

Update, Update: Wir haben weitere musikalische Empfehlungen für lange Quarantäne-Tage für euch zusammentragen.

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Anne empfiehlt:

(Viel zu) lange hat man nichts mehr von Cuki gehört. Widmet er sich sonst eher der eigenen Musikproduktion, blickt er nun aus seiner Quarantäne hervor, um uns mit seinem neuen ‚Isolation Mix‘ die Zeit Zuhause, im Home Office oder beim Spaziergang im Park schöner zu machen. Erst kuscheln, dann clubben – so könnte der Mix kurz und knapp zusammengefasst werden. Sollte er aber nicht: Warm fühlt es sich beim Zuhören an, durch und durch. Irgendwie scheint mit dem Mix fast alles besser zu gelingen: auf dem Balkon in der Sonne sitzen? Check. Melancholisch aus dem Fenster schauen? Besser geht´s nicht. Mit der Katze auf der Couch liegen? Will nie wieder was anderes machen. Auch das Arbeiten fällt leichter, denn die Tracks pushen, aber entspannen zugleich. Irgendwie ermutigt das Zuhören. Die gesamte Zeit ist da ein positiver Vibe. Die Steigerung im Mix bringt dann letztendlich auch das Home-Tanzbein zum Schwingen. Groovend und mit Wein in der Hand ist das Warten bis zur (endlich) nächsten Party gar nicht mehr so schwer.

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Paula empfiehlt:

Dringende Empfehlung für alle, die ab und an dem 80s House-Diskofieber verfallen & for that small breeze of Latin freestyle right out of NYC:

Gesamplet von Arman van Helden in I want your Soul ist dieser Track vielen vermutlich bekannt – das Original verdient meiner Meinung nach aber mindestens genauso viel Aufmerksamkeit. Auch gut ist das Cover von Degrees of Motion, kommt aber nicht an Siedah Garrett ran.

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Vom neuesten Petrola-Crew-Member Kevin Swayze gibts einen Mix aus der Reihe Get Petrolized: #stayhome, #staypetrolized. Da gibts auch ein bisschen was vom Disko Vibe, viel mehr aber auch eine gute Dröhnung Techno. Wenn schon nicht im LNDT-Keller, dann wenigstens right into your quarantine homes.

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Amy empfiehlt:

Kinda witty, kinda sassy, kinda nostalgic – Karmaxutra, der unter vier Leipzigern als einziger Chemnitzer zu Gast war, hat letzte Woche im “Under the Scope„ Stream ein KILLER Set rausgehauen. Frauenarzt, Chief Keef, böse Electro Tracks, softer Garage und zum Abschluss ein Kim Possible title track Remix. Was los??

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Während ich in wunderschönen Erinnerungen aus dem letzten Jahr schwelge und über den diesjährigen, verloren gegangenen Festivalsommer trauere, höre ich von Zeit zu Zeit mein eigenes Set vom Artlake Festival 2019. Sonntag Abend, die Sonne ging gerade unter, unter meinen Füßen der Holzboden der Steele-Stage. Memories of summer …

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Kennt ihr das, wenn ihr Sets schon so oft gehört habt, dass ihr sie schon auswendig kennt? Für mich ist das beim Bake le Cake Set von Janthe der Fall. Mega vibey und einfach ein krasser Allrounder. Geht immer. Listen up!

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Christoph empfiehlt:

Das ist der passende Sound zum Wohnzimmer-Gymnastik-Pogo: T-Data packt hier eine Menge verrückte Bass-Musik aus. Mal sehen, wie gut die Trittschalldämpfung ist.

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Solaris hat Tinkah in ihre Sendung auf Rinse.fm eingeladen, der eine Stunde lang freshen Sound abseits der geraden Bassdrum aus Leipzig spielt. Super Sache, denn die Stadt hat ja nicht umsonst mal den Beinamen „Leftfield-Leipzig“ von irgendwem bekommen …

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Oha, das Closing-Set der (Post) Punky Dubby Reggae Party von Al-Haca zeigt gut, welche Formen von Dub- und (Post-)Punk-inspirierter Musik sich im UK entwickelt haben. Prophetischerweise endet das Set mit dem Klassiker „Ghost Town“, der unfreiwilligerweise sehr aktuell ist.

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Auch kleinere Locations streamen Sets in der Zwangspause und laden sie später hoch. Im Rahmen der Reihe FCKW gibt es eine Stunde bassige Electronica von ALX auf YouTube zu hören und sehen.

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