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Antoinette Blume
Sekt oder Selters, Ambient oder Techno, Leipzig oder Berlin, Lesen oder Schreiben - kein Entweder-oder, sondern alles, gleichzeitig und umgekehrt-nacheinander. Unter www.antoinetteblume.de erfahrt ihr an welchen Orten unsere Chefredakteurin liest, ausstellt oder was sie wo installiert.

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„Fucking große Prise Glück“ – Interview mit Narciss (Seelen)

20. August 2020 / Kommentare (0)

Narciss aus Berlin hat eine eingeschworene Fangemeinde in Leipzig, spätestens nach seinem Trakt II Closing mit „She‘s a maniac“, back in the days, als man noch (leicht) verschwitzt in Clubs tanzen und feiern konnte. Wir haben mit ihm über sein neues Release bei Lobster Theremin und Lockdown-Kreativität gesprochen. 

Nicolas, wie Narciss eigentlich heißt, ist seit drei Jahren in der Seelen-Crew, hat mittlerweile etliche Tracks auf diversen anderen Labels, darunter Space Trax, releast, stand schon mit Fiedel in Tallinn hinter dem DJ-Pult und ist für emotionale Abreißer-Tränen-in-den-Augen-Closing-Tracks (nicht nur auf Trakt II) bekannt-berühmt-berüchtigt.

Seit Corona ist ungewiss, wann wir ihn wieder in Leipzig sehen werden – um uns allen die Wartezeit bis zur nächsten Seelen-Labelnight wenigstens gedanklich etwas zu verkürzen, haben wir ihm ein paar Fragen gestellt. 

Disclaimer

Ich habe schon ein paar Interviews mit interessanten oder vielmehr gefragten Artists geführt und gelesen. Das Interview mit Narciss war anders. Rein oberflächlich: Buntes Hawaii-Hemd statt schwarz-matt, Nikotinkaugummi statt Kippe. Inhaltlich zwischen Kitsch, Cutie, doch auch ernst, keine aufdringliche Promo. Something special. Denn die glatten, „coolen“ Antworten, die in jedem Interview gleich („gut“) klingen, sind von DJs einfach zu bekommen. Profis, Businesstalk: Der letzte Auftritt war der phänomenalste Gig ever, Namedropping, wer wo wann, irgendein Club ist immer „das zweite Wohnzimmer“ – so weit, so langweilig. 

Foto von Liam Schnell

Von mir aus könnte die Technowelt also ein paar mehr bunte Hemden, weniger inflationär-beliebiges Geballer und Pop-Closings – mit oder ohne Tränen in den Augen – vertragen.

Und jetzt: Lest selbst. 


ff: Long story short: Dein letzter Auftritt in Leipzig war Ende Januar im Institut fuer Zukunft. Seit März ist nicht nur die Zukunft für Clubs ungewiss, auch für sämtliche Künstler und Künstlerinnen, DJs und Liveacts bedeutet das Veranstaltungsverbot eine zwangsweise Gig-Pause und damit nicht nur eine inhaltliche, sondern auch eine finanzielle Leerstelle. Wie fühlt sich das an, nach mittlerweile fünf Monaten? 

Narciss: Glücklicherweise habe ich nebenher noch andere Jobs – ich bin Tutor an meiner Uni hier in Berlin. Das heißt, ich war nie komplett auf das Geld der Auftritte angewiesen, ich verhungere nicht ohne die Gigs. Was sich verändert hat, ist viel mehr ein Gefühlsding. Alle Künstler würden mir zustimmen, dass dieses Auftreten einer der Peaks der Karriere ist. Man arbeitet immer darauf hin. Und diesen Aspekt des Ganzen gerade genommen zu bekommen, tut mega weh. Ein Release ist toll, einen Track fertig zu machen, auf den man wahnsinnig stolz ist, ist toll – aber dieser Live-Aspekt ist das Non-Plus-Ultra. Nach fünf Monaten merke ich es mehr als je zuvor: Es fehlt mir so hart. Das spürt man richtig im Herz. 

„Mein Traum als Kind war Rockstar werden, kein Witz.“

ff: Die Zäsur bringt vieles ins Wanken und ich schätze, einige bewerten Dinge aus dem Nachtleben neu, kostbarer. Clubbesuche sind eben nicht mehr selbstverständlich, was sich wohl vor Corona keine*r hätte ausmalen wollen. Was bedeutet es derzeit für Dich, DJ zu sein?

Narciss: Krasse Frage. Es hat sich auf jeden Fall über die Jahre gewandelt, was es für mich heißt, DJ zu sein. Ich mache es jetzt auch schon seit einer Weile – seit zehn Jahren. Am Anfang war Auflegen für mich etwas, wie jemanden Skaten zu sehen. Jemanden, der eine coole Sache macht und man sich denkt: Das ist cool, das will ich auch richtig gern machen. Das hat sich dann gewandelt – not ashamed to admit – zu „Ich will das machen, um berühmt zu werden“. Mein Traum als Kind war Rockstar werden, kein Witz.

Vor ein paar Jahren hat es angefangen, dass mir klar wurde, ich will doch nicht krass famous werden und die Hälfte der Woche on tour sein. Für mich ist es mittlerweile der Zustand, in dem ich am meisten Spaß habe. Dabei fühle ich mich so frei und gut, wie bei keiner anderen Beschäftigung – einen schönen Moment vor und mit einer Crowd teilen. Von zwei Stunden bis open end. 

ff: Bist Du überhaupt noch aufgeregt vor einem Gig oder verschwindet die Nervosität irgendwann?

Narciss: Ich leide ganz schlimm an Lampenfieber. Also, ich stehe nicht am Pult und kann gar nicht auflegen, so ist es nicht. Sobald das Set losgeht, ist es okay. Ich bin dabei sehr energetisch und bewege mich dabei sehr, sehr viel, damit baue ich die Nervosität vielleicht auch ab. Mit der Zeit ist es auch leichter geworden. Bei meinem ersten Gig, da habe ich noch Vinyl only gespielt, habe ich so gezittert, dass ich die Nadel nicht richtig auf die Platte legen konnte. Bei jedem Versuch musste ich ausatmen und es ganz langsam machen. 

Foto von Liam Schnell

ff: Du bist nicht nur DJ, sondern auch seit sieben Jahren Producer. Deine erste EP auf dem Label 1Ø Pills Mate via Lobster Theremin „Iridescent Adolescence“  ist heute (happy Releaseday, Nick!) erschienen, die nächste EP kommt im September, auch bei Lobster. Sind auf diesen EPs Tracks zu hören, die dem Lockdown geschuldet – oder vielmehr zu verdanken – sind?

Narciss: Auf jeder meiner neuen Platten sind zwei Tracks aus der Zeit. Also ja. Die Lockdown-Zeit war sehr seltsam für mich, weil ich zu dieser Zeit aus meiner Wohnung raus musste und bei einem Freund gewohnt habe. Wir haben den Lockdown erst zu zweit erlebt, was sehr schön und emotional war. Ein Track, „Sundowner“, der sollte dieses Gefühls des Zusammenlebens einfangen. Wir haben immer Sekt auf dem Balkon zum Sonnenuntergang getrunken. 

Die anderen Tracks habe ich gemacht, als er in seine Heimat gefahren ist und ich alleine in seiner Wohnung geblieben bin. Und das hört man auch. „Fuel to the Fire“ ist so ein Track, bei dem ich gemerkt habe, dass ich eine Schreibblockade bekommen habe – dass ich gar keine Musik mehr machen konnte. „Diable Jambe“ ist dann genau das Gegenteil, da habe ich gemerkt: Hey, es funktioniert, es macht wieder mega Spaß.

ff: Im Lockdown haben sich manche ja vorgenommen, jeden Tag einen Raum zu renovieren, zu putzen, Sport zu machen – hast Du Dir vorgenommen, jeden Tag einen Track zu bauen?

Narciss: Nein, das nicht, ich mache auch nicht so viel Musik. Ich kann das auch wirklich nur, wenn ich von etwas inspiriert bin. Das ist eben auch der Fluch: Ich muss warten, bis die Muse striked. Das kann ich nicht kontrollieren. Manchmal funktioniert es aber, wenn ich mich hinsetze, dass dann sozusagen der Appetit beim Essen kommt. 

ff: Wie produzierst Du Musik? Wie viel Zeit steckt in einem Track und hast Du bevor Du anfängst einen Plan, was entstehen soll: Opening, Peak-Time, Closing? 

Narciss: An dem Track „Sundowner“ habe ich drei Wochen gearbeitet – und jeden Tag meinte ich zu meinem Freund, bei dem ich gewohnt habe: JETZT habe ich den Track geknackt. Und ein Tag danach war klar: Ich habe den Track sowas von nicht geknackt. Alles wieder gelöscht – von vorne angefangen. „Diable Jambe“ habe ich im Gegensatz dazu in fünf Stunden gemacht. Fertig. 

Bei einem Track denke ich nicht in Funktionen für eine Party, nein. Ich denke mir aber schon: Will ich jetzt einen bitter-sweeten emotionalen Track machen oder will ich einen Track machen, der sich anfühlt, als würde man in einem Maserati den Shibuya-Highway runter rasen.

„Ich versuche zu fühlen, wie das klingt.“

ff: Wie produziert man denn einen emotionalen Track?

Narciss: Das ist so eine Sache. Ich nehme mir einen Moment, ich versuche mich dann wirklich mit dem Kopf da hineinzulegen. Und es klingt sehr esoterisch, aber ich versuche zu fühlen, wie das klingt. Als erstes schreibe ich die Melodie, während ich dieses Gefühl im Kopf habe. Das kann Tage dauern, bis die Melodie fertig ist. Wenn ich die Melodie dann höre, fühle ich den Moment und andersrum. Dafür brauche ich einen realen emotionalen Ankerpunkt, sonst funktioniert das nicht.

Foto von Liam Schnell

„Ich wollte mir scheinbar selbst mit dem Track eine Nachricht schicken.“

ff: Meiner Meinung nach ist „Until the day we meet again“ der emotionalste Track und  damit auch mein persönlicher Favorit der EP. Er könnte davon handeln, wann sich Publikum, DJs, Musik, einfach alles, endlich wieder an einem Tag auf der Tanzfläche vereinen, wieder „sehen“, spüren. Was steckt wirklich hinter dem Titel und dem Track? Der, sagen wir, bedeutungsschwangere Name stellt eine Geschichte in Aussicht, finde ich. 

Narciss: Ganz kitschig. Es geht um eine Auflösung, Trennung von einer Freundschaft, Beziehung, Partnerschaft, man kann das sehen, wie man will. Der Track war für mich prophetisch. Ich habe ihn einen Monat vor der Trennung von einer Person, die mir sehr lange sehr wichtig war, gemacht. Und als ich ihn gemacht habe, war mir noch nicht bewusst, dass diese Trennung passieren wird.

Ich wusste, dass der Track Gefühle beschreibt, die ich in diesem Moment gefühlt habe, aber nicht wusste, was es ist. Deswegen ist dieser Track eine Ausnahme zu meinem gewöhnlichen Ankerpunkt – ich wusste zwar, da stecken Gefühle drin, aber nicht genau, was sie mir sagen wollen. Wenn ich den Track dann gehört habe – oder höre – finde ich, er klingt wie ein Abschied. Ein paar Wochen später kam dieser Abschied. Ich wollte mir scheinbar selbst mit dem Track eine Nachricht schicken. 

„Es macht einen großen Unterschied, wo man produziert.“

ff: Eine Geschichte, in der sich sicher auch andere wiederfinden können – vielleicht ist der Track deshalb (nicht nur) mein Favorit auf der Platte. Wo produzierst Du eigentlich? In einem Studio, Atelier, Zuhause, im Wald? Und hört man das?

Narciss: Es macht einen großen Unterschied, wo man produziert. Ich höre das auch, wo ich bei welchem Track war. Ich habe einen Remix in den Bergen in Japan gemacht und das hört man total. Also es klingt entspannt, calm, im Reinen mit mir. Ich habe noch ein Studio, das ich mir mit einem Freund teile und dort arbeite ich anders als zu Hause. Im Studio sind die Tracks zum Beispiel simpler, da ich dort mit meinen Maschinen arbeite. 

ff: Was hörst du privat, nur elektronische Musik?

Narciss: Ich höre schon noch viel elektronische Musik, aber wenn ich dabei zu viel Techno höre, dann neige ich dazu, das zu kopieren. Dabei geht die eigene Identität flöten, deswegen höre ich nicht dauernd elektronische Musik. Ich höre viel alten amerikanischen Hip Hop – und Pop, honestly, so die Nullerjahre. Das ist für mich der Inbegriff von Spaß, immer noch. 

ff: Wo suchst du nach neuer Musik – lieber im Plattenladen oder online? 

Narciss: Alles, einfach alles. Auch im Hardwax, aber immer weniger. Weil ich beim Diggen versuche alte, ungeschliffene Diamanten zu finden. In der Space Hall bin ich auch ab und zu. Mein Lieblingsladen ist aber Audio-In, meiner Meinung nach der beste Second Hand-Plattenladen Berlins. Da habe ich mehr secret weapons gefunden als irgendwo sonst. Und natürlich Discogs.

ff: Wie krass ist der Drive, Inspirationen in eigene Musik umzusetzen? Muss das sofort passieren?

Narciss: Wenn ich so eine Million-Dollar-Idee habe – zum Beispiel, ich will einen Hip Hop-Track machen, aber als Techno-Track – dann will ich das auch instantly umsetzen. Naja, aber alle Karten auf den Tisch: Leider ist es meist scheiße (lacht). Ich dachte einmal, es wäre eine mega gute Idee, einen Edit von Lady Gagas Song „Judas“ zu machen. Das wird ein Brett. Dann habe ich den ganzen Tag daran gearbeitet und es war leider weder ein Brett noch irgendwas, außer Trash. Aber manchmal kommt auch was dabei raus – da wünsche ich mir dann immer eine Situation wie beim Schreiben, dass man sich Notizen machen kann für später. 

Foto von Liam Schnell

„Dranbleiben, Geduld haben und eine fucking große Prise Glück.“

ff: Was sich natürlich alle Producer*innen fragen: Wie klappt es, auf Labels wie Seelen, Space Trax und Lobster Theremin zu releasen? Hast Du Tipps, die Dir gegeben wurden und sich bewährt haben? 

Narciss: Alle jungen Producer, inklusive mir, rollen bei dem Tipp mit den Augen, aber es stimmt und der Tipp ist wahr – den mir auch mein Labelhead Janein immer wieder einbläut –es ist Geduld. Man muss einfach Geduld haben. Wirklich geduldig sein, dranbleiben, besser werden. 

Schon auch mit Leuten kommunizieren, aber niemals auf Krampf. Ich habe das auch lange gemacht, dieses ‚da spielt heute der und der, mit dem habe ich schon ein, zwei Mal gechattet, also muss ich jetzt um vier Uhr morgens aufstehen, um dem die Hand zu schütteln, denn das wird der Moment sein, der alles ändert‘. Das ist Bullshit. Dranbleiben, Geduld haben und eine fucking große Prise Glück. Ich wäre nicht bei Seelen, wenn nicht irgendwann mal ein unreleaster Track von mir in einem Podcast gespielt worden wäre, den Janein gehört hat und gefragt hat, von wem der Track denn sei.

ff: Nochmal zurück zum DJing. Du hast – wie viele DJs derzeit – auch schon per Live-Stream aufgelegt. Wie war das? 

Narciss: Es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht!

ff: Ungewöhnliche Antwort – ich habe Sarah Farina letztens die gleiche Frage gestellt und sie hat geantwortet, dass es unfassbar traurig war.

Narciss: Shoutout an Team 140, es war auch ein sehr außergewöhnlicher Livestream. Ein Stream im leeren Club, wo man normalerweise tobende Leute vor sich hat, das stelle ich mir sehr harsch vor. Bei mir war es eben, full story, eine Wohnung in Moabit und in der Küche wurde ein DJ-Set aufgebaut. Genau deswegen war es so ultra geil.

Vom Vibe kann dagegen, finde ich, kein krass professioneller Live-Stream ankommen. Das hat sich nach Homepartys von früher angefühlt, bei denen man just for fun aufgelegt hatte. Das Ideale bei diesem Stream war, dass ich die Kamera irgendwann vergessen habe, weil es so viel Spaß gemacht hat. 

ff: Hast du dich auf diesen Live-Stream anders vorbereitet als auf ein DJ-Set im Club?

Narciss: Ich übe eigentlich nicht für DJ-Sets, also nicht bewusst. Ich lege schon auf, auch unter dem Nicht-Einrosten-Aspekt. Aber für diesen Live-Stream habe ich so richtig auf Kante geübt. Ich habe mich sehr viel härter vorbereitet. 

ff: Wusstest du also genau was du in welcher Abfolge spielst?

Narciss: Nein, das nicht. Das mache ich auch wirklich nie, denn ich weiß, dass ich schlechter spiele, wenn alles vorgeplant ist. Das, was ich vorbereite, sind der erste und der letzte Track. Der erste Track beim Stream war ein Edit, den ich extra dafür vorbereitet hatte: „Hungry for the Power“.

ff: Und das Closing?

Narciss: Das war „Trance 25“ von der Trance Wax 007-Platte. Das Original ist von Corona – der Haha-Moment an der Platte. Mein Freund Linus hat den Track gefunden und als wir uns in der anfänglichen Corona-Zeit im Park betrunken haben, habe ich den Track auf seinem Handy – Handyboxen! – das erste Mal gehört. Für die Platte habe ich dann 50 Euro ausgegeben, weil der Track Vinyl only ist. Das waren mit die besten 50 Euro die ich je ausgegeben habe, by the way (lacht)

ff: Hast Du Dir das Video danach selbst angeschaut, Deinem Künstlernamen entsprechend? Und wenn ja, wie oft? 

Narciss: Eine schmachvolle Anzahl, um ehrlich zu sein. Mir wurde aus internen Kreisen auch schon übermittelt, dass die Person, die sich meinen Seelen-Podcast eine zeitlang am meisten angehört hat, ich selbst war (lacht).

Das mit dem Stream hat aber weniger was mit Narzissmus zu tun, es kommt eher von einem place of selfcriticism. Ich würde es mit einem Basketballspieler vergleichen, der sich ein Spiel nochmal anschaut, um zu analysieren, was gut und was schlecht war.

Ganz dumm gesagt: Es war eben auch das erste Mal, dass ich sehe, wie ich beim Auflegen aussehe. Und das war voll faszinierend. Es war auch irgendwie peinlich, klar. Und wenn ich ehrlich bin, also nochmal ehrlicher als so schon, bei bestimmten Sachen, wie zum Beispiel dem Seelen-Podcast, da bin ich einfach stolz. Den höre ich gerne, das ist einer der besten Podcasts, den ich je aufgenommen habe.

„Einfach dieses Zusammensein mit der Seelen-Family.“

ff: Zum Abschluss hätte ich noch eine Frage, die ich schon vielen meiner Freund*innen gestellt habe: Wenn es sicher und risikoarm ist, dass Clubs wieder öffnen dürfen, wo würdest du in dieser ersten Nacht gerne spielen oder sein? 

Narciss: Das erste, was ich dann richtig gerne wieder machen würde, wäre eine Seelen-Labelnight im IfZ, ganz ehrlich. Ich weiß, wie das klingt, aber es ist so. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als so einen Crew-Abend, ganz klassisch. Egal wer da spielt, ich selbst muss da auch nicht spielen. Einfach dieses Zusammensein mit der Seelen-Family. 


So oder so ähnlich wünschen wir uns wohl alle, mit unseren Freund*innen bald wieder feiern zu können. Bis dahin gilt, was wir auch schon im Interview lesen durften: geduldig sein. Gar nicht mal so einfach, trotz Streams, Releases und Biergarten. 

Danke an Liam Schnell für die Fotos.

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