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Amy
"Zwischen Breaks und Party pur mit Schirmchen im Drink" - Amy Woyth alias ttyfal glüht für geile Partys, spannende Künstler*innen und gute Musik. Und schreibt auch gerne darüber.

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DJane? Nein danke.

04. Mai 2021 / Kommentare (18)

Ja, ich lege auf. Nein, ich bin keine DJane. 

Zwar ist das Wort DJane fest im deutschen Vokabular verankert; auf der Suche nach einer Frau, die auflegt und DJane genannt werden will, ist man – oder zumindest ich als Autorin dieses Artikels – jedoch ohne Erfolge. Wenn, dann wird dieses Wort gefühlt aus Unwissen, Unsicherheit, gutem Willen oder dem Bedürfnis, gendern zu wollen, verwendet. Viele wissen, dass das Wort veraltet ist, vielerorts wird der Begriff als “Unwort” bezeichnet. Aber warum? Genauso unfruchtbar wie die Suche nach einer echten DJane war es auch die Recherche nach einem Text, der final aufdeckt, warum wir dieses Wort aus unserem Vokabular streichen sollten. Wir wollen deshalb ein für allemal besiegeln, warum weiblich gelesene DJs keine DJanes sind. – Ein Kommentar von Amy Woyth

Während im deutschen Wikipedia-Eintrag zum Terminus “DJ” der vermeintlich weibliche counterpart noch im ersten Absatz der Begriffserklärung aufgegriffen wird, befindet sich das Wort DJane im englischen Wikipedia-Text deutlich weiter unten – und wird so erklärt: “a term describing female DJs used in countries such as Germany that employ grammatical gender in their languages.” Aha. Obwohl sich auf der Suche nach der Begriffsherkunft nicht viel mehr ergibt, macht sich bemerkbar, dass dieses Wort wohl vor allem im deutschsprachigen Raum Verwendung findet. Im deutschen Eintrag lautet die Definition übrigens so: “Weibliche DJs werden oft als DJane, seltener als She-DJ bezeichnet.”

She-DJ? Seriously?

In vielen Artikeln wird der Konflikt zum Begriff freilich schon aufgegriffen, entweder in Interviews, in denen Frauen betonen, sie würden nicht DJane genannt wollen werden, oder in Texten, in denen sexistische Inhalte reproduziert werden. Oder es kommt beides vor. Szene Hamburg betitelt ihren Text über weibliche DJs als Seltenheit in Clubs folgendermaßen: “Die DJane ist tot, lang lebe der DJ” – für die DJ hat es dann wohl nicht mehr gereicht.

Philipp Köpp, Autor des esquire Magazins, stellt Ende 2020 ein paar coole DJanes vor und schreibt als Einleitung: “Immer noch sind viel zu viele weibliche DJanes unentdeckt und bleiben das vermutlich auch. Einfach nur, weil sie Frauen sind. Oder können Sie sich an eine wirklich berühmte DJane erinnern?”. Nein, Philipp, bestimmt kann sich niemand eine eine wirklich berühmte DJane erinnern weil sie halt Frauen sind. Den meisten Menschen werden Paris Hilton oder Nina Kraviz selbstverständlich kein Begriff sein. Ellen Allien? Never heard of her. Charlotte de Witte, Amelie Lens wer? Sorry, Philipp, doesn’t ring a bell.

Nochmal back to basics: Der Begriff DJ bedeutet “Disc Jockey” und kommt aus dem Englischen. Dort wird zwar mal die Übersetzung für Schauspieler “actor” in der weiblichen Form als “actress” gegendert, es haben sich beispielsweise für einige Berufsbezeichnungen wie “steward” und “stewardess” aber auch neutrale Begriffe wie “flight attendant” etabliert.

Dennoch: der Begriff disc jockey ist eine genderneutrale Bezeichnung, rein sprachlich ergibt “DJane” gar keinen Sinn und geht an der Bedeutung des Begriffs komplett vorbei. Das Verb “to jane” gibt es bekannterweise nicht. Was soll eine “disc jockey-ane” sein? Wieso erfindet man eine unnötige Zweitbezeichnung? Dass es um die Tätigkeit und nicht den Beruf geht, sei mal dahin gestellt. 

Long story short: DJane macht keinen Sinn. Nicht nur keinen Sinn, vielen ist der Begriff sogar unangenehm, weil er Klischee-Bilder erzeugt und reproduziert. Um euch die causa DJane noch näher zu bringen und once and for all zu klären, haben wir uns umgehört und FLINTA via Instagram befragt, warum sie nicht DJane genannt werden möchten. Danke hierfür an den Account @iam_a_dj für den Support! 

Eine Userin schrieb uns: “‘to jockey’ bedeutet bugsieren. Ich bugsiere die Platte an die richtige Stelle/in die richtige Geschwindigkeit, um sie zu mixen. Das macht Sinn und ist geschlechtsneutral. Warum also der Aufriss?

Wenn man das unbedingt gendern will, dann nennt man mich Discbugsiererin.”

– ein guter, treffender Punkt. Aber der sprachliche Aspekt ist nicht der einzige Grund dafür, warum der Begriff Augenrollen, Kopfschütteln und anderweitige Verzweiflung auslöst, sobald man ihn hört oder liest.

1. Ich Tarzan, Du Jane

Ja, wer ist diese Jane denn eigentlich? Der Name Jane suggeriert eine Assoziation: Die von Tarzan und Jane. Aber welches Frauenbild wird dort vermittelt? 

Sind weibliche DJs hilflose Frauen im Urwald, die von einem starken Mann auf einer Liane gerettet werden müssen?

Während diese Assoziation das Bild der primitiven Rollenverteilung reproduziert – und sowieso einen verniedlichenden Beigeschmack mit sich trägt – hat das Auflegen per se ja nichts mit Disney am Hut. Und wenn schon: warum Jane? Warum nicht Jessica, Jacqueline, Johanna oder Jasmin? Oder warum heißt der männliche DJ nicht DTarzan? Oder DJoe, DJack, DJohann, DJonas oder DJulian?

2. Girlboss

Girlboss, Powerfrau, DJane. Dass man die Besonderheit einer Frau, die besonders powerful ist, die Sachen so gut kann, wie Männer, hervorheben muss, ist fest in unserer Sprache verankert. Aber habt ihr schon mal von einem man boss oder einem Powermann gehört?

Marie Campisi schreibt in Schluss mit der “Girlboss”-Kultur auf jetzt.de folgendes: “Boss ist Boss, daran ändert das Frausein nichts. Ja, es ist immer noch eine Besonderheit, wenn eine Frau der Boss ist. Durch die Nennung des Geschlechts manifestieren wir diese Besonderheit aber weiter. Genauso ist es auch beim Begriff Frauenpower – Power wird bisher nur Männern zugeschrieben. Hat eine Frau Power, wird das als etwas Außergewöhnliches dargestellt.” Dass man also in einer ohnehin männerdominierten Clubkultur die Besonderheit einer Frau, die auflegt, betont, ist mehr als nur kontraproduktiv. Es ist sexistisch.

3. Tokenism

Achtung, eine Frau legt auf! Der Begriff DJane wurde erfunden, um Frauen im Line-Up als solche zu kennzeichnen – und so ein Alleinstellungsmerkmal befeuert, wie eben erklärt, Sexismus. Und erinnert ihr euch noch an das “Miss” im Künstlerinnennamen? “Ich will Musik machen, ohne heteronormative Denkmuster zu stärken,” macht FLAX von Metaware als Antwort auf unsere Umfrage klar.

In einem Interview mit Das Filter sagt Clara Moto dazu: “Etwas, das ich oft zu hören bekomme ist: ‘Du bist meine Lieblings-DJane’ oder ‘Du bist meine liebste weibliche DJ’, als wäre Frau-sein ein eigenes Subgenre. Da wird dann abgestuft, weil all die, die das sagen, haben natürlich auch einen männlichen Lieblings-DJ. Das mit dem Lieblingsfrauen-DJ, das kriege ich sehr häufig zu hören. Damit tue ich mich schwer: Es ist natürlich nett gemeint, aber zeigt, wie männlich dominiert die Wahrnehmung noch immer ist.”

Sechs Jahre nachdem Clara Moto dieses Interview geführt hat, liest es sich immer noch so im Line-Up: “Kann das sein? Eine Frau, die es tatsächlich schafft, mit Schallplatten und USB-Sticks umzugehen? Krass.” Und da dieser Effekt teilweise auch ohne Präfix gegeben ist, können wir es ja gleich lassen, oder?

4. Die Binaritätsfrage

“Wenn wir anfangen, männliche und weibliche DJs so zu trennen, was benutzen wir für nonbinäre DJs?”

“Wenn wir schon einen genderneutralen Begriff haben, sollten wir ihn nicht kaputt machen, indem wir ihn gendern. Als Selbstbezeichnung ist das natürlich was ganz anderes – jede Person kann das für sich entscheiden, aber nicht für alle anderen,” macht Instagram-Userin Mx. Plastic auf unsere Umfrage deutlich – ein sehr guter Punkt. 

Der Begriff DJane ist eben kein Wort, der allumfassend für alle FLINTA* verwendet werden kann. Man verzerrt die Bezeichnung disc jockey mit der vermeintlich weiblichen Form nicht nur sprachlich, sondern auch gesellschaftlich; was nicht heißen soll, dass Personen, die ihn für sich selbst verwenden wollen, das nicht dürfen oder sollen.

Klar, es ist oft nicht böse gemeint, wenn dieser Begriff in Gesprächen, Promotexten oder sogar Flyern und Plakaten verwendet (bzw. unterstellt) wird. Aber es ist eben ermüdend, jedes Mal aufs Neue zu erklären, warum dieser Begriff Unbehagen auslöst, warum er nicht korrekt ist und welche Problematiken er mit sich bringt. Also, liebe Menschen: wie so oft, reflektiert euren Sprachgebrauch, bildet euch weiter und achtet darauf, ob die betreffende Person sich selbst diese Bezeichnung zugeschrieben hat. Denn indem dieses Wort aus unserem Vokabular gestrichen wird, wird die Clubkultur noch ein weiteres Stück inklusiver.


FLINTA* bedeutet: Frauen, Lesben, Inter-, Nicht-Binäre-, Trans- und Agender-Personen – also alle, die durch patriarchale Strukturen benachteiligt werden. 

Das Titelbild ist von Alex Brade erstellt worden, ein großes Dankeschön dafür. Vielen Dank an @iam_a_dj, alle Beteiligten der Umfrage und danke auch an alle FLINTA* DJs, die uns ihre Bilder geschickt haben. Vielen Dank außerdem an Josy Kienle und Kim Camille für ihre Zuarbeit: Alle Fotos wurden von ihnen collagiert.

CommentComment

  • Queerbeat / 26. Mai 2024 / um 23:12
    Eine intereaasante Frage, wie denn nichtbinäre DJ's zu gendern wären. Die Antwort steht schon im Artikel: So wie sich die Person selber gendert!
    Ich gendere mich als DJ*n. Als Nichtbinäre, männlich gelesene Person am Pult will ich nicht als (männlicher) DJ durchgehen.
    Danke für den Artikel, besonders für den Punkt, Selbstbezeichnungen nicht zu verallgemeinern.
  • Hanswurst vom Lande / 22. Februar 2024 / um 02:37
    Gilt übrigens für alle Formen des Genderns. Deshalb sind Ausdrücke wie "geschlechtergerechte Sprache" oder "inklusive Sprache" auch mieses Framing, denn es handelt sich um exklusive Sprache, die Frauen immer einen Sonderstatus zuweist, als wären sie kein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft.
  • MänU / 28. Oktober 2023 / um 12:56
    Allerdings macht Disc-Jockey alleine schon für die meisten in unserer Branche tätigen wenig Sinn. Denn die Hände an einer Disc haben ja auch die wenigsten... Also: Musikwiedergabealleinunterhaltende Lebensform.
  • Marthe / 18. August 2023 / um 18:21
    Hey, liebe Mitmenschen,
    habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, ob der Begriff, den ich nicht verwende, seinen Ursprung in DJ‘in haben könnte - und durch schlechte Aussprache „verwaschen“ wurde? Für mich als Journalist klänge das zumindest einleuchtend.
    Ich habe vollstes Verständnis für das, was ihr hier diskutiert. Trotzdem ist es für mich ein wenig zum Schmunzeln: Den ganzen Arbeitstag lang versuche ich, in Texten und sogar in Grafiken das von allen Seiten verordnete Gendern durch geschickte Formulierungen gänzlich zu umschiffen. Und hier gibt es eine Berufsgruppe, die darauf beharrt, nicht gegendert zu werden…
    Das ist für mich aber insofern nachvollziehbar, als dass auch ich meine mir 1996 in die Diplom-Urkunde gedruckte Berufsbezeichnung Journalist für mich nie gendere - was regelmäßig zum Aufschrei in einem bestimmten Teil meiner Kollegenschaft führt.
    Wie dem auch sei: Für mich wäre oben genannte Überlegung die einleuchtendste Erklärung für den unschönen Begriff.
  • Wilhelm Klaus / 17. Februar 2023 / um 11:07
    Herzlichen Dank für diesen Artikel über das deutsche Unwort "DJane". Ich bin seit mehr als dreißig Jahren DJ und arbeite seit mehr als zehn Jahren mit einer Kollegin zusammen. Ich würde sie niemals als "DJane" bezeichnen. Sie ist DJ wie ich.
    Ich kann mich erinnern, wie diese Bezeichnung aufgekommen ist. Früher, seit den 60ern, waren fast nur Männer am DJ-Pult. Die Emanzipation steckte in den Kinderschuhen. Vielleicht wollte man darauf aufmerksam machen, daß mit einer Frau am DJ-Pult das Musikprogramm anders sein könnte. Vielleicht hängt es auch mit dem Zeitgeist zusammen, daß man damals für Frauen Bezeichnungen schaffen wollte, um sie von den männlichen zu unterscheiden. Und ich fühle mich als Mann auch diskriminiert, wenn die Kollegin an meiner Seite als "DJane" bezeichnet würde. Wäre ich dann etwas anderes als sie?
  • Juli / 11. November 2022 / um 08:10
    Danke für diesen großartigen Artikel. Hat mir wirklich die Augen geöffnet bzgl. Sprache & Reproduktion...
  • Tina / 01. August 2022 / um 10:43
    Danke Danke Danke @frohfroh für eure Arbeit! Ich bin so eine, die nix mit DJ-Subkultur am Hut hat, aber grade superschnell einen Werbetext für eine Veranstaltung verfassen muss und im Flyer beinahe wieder einmal "DJ*anes" reproduziert hätte ... das hatte ich schon öfter wo gehört. Eine kurze Googlerecherche hat mich hierher geführt ... et voila ein paar DJs weniger, die über die Werbung für sie nur die Augen verdrehen können. Danke euch!
  • Safe(r) Spaces in der Partyszene? – Ein kleiner Querschnitt durch Thüringen | UNGLEICH MAGAZIN / 15. Juli 2022 / um 14:13
    […] und auch 2022 finden diese Kurse noch immer statt. METAWARE sorgt seit Ende 2019 dafür, dass DJ-Lineups nicht mehr nur von Cis-Männern belegt werden und dass FLINTA-Personen in der Clubkultur sichtbarer […]
  • Diese / 12. Juni 2022 / um 21:11
    https://libertine-mag.com/magazin/ich-tarzan-du-jane/

    Bitte doch wenn schon aus Quellen kopiert wird, diese wenigsten kennzeichnen damit die Autorinnen und Autoren die credits bekommen :)
  • mirji / 09. Mai 2022 / um 14:15
    @Roland: Deejay ist ein Begriff aus dem Jamaikanischen und bezeichnet einen Sprechgesangkünstler, hat mit DJing also garnichts zu tun: https://de.wikipedia.org/wiki/Deejay
  • Augustin / 04. März 2022 / um 18:03
    Ich sehe eigentlich alles auch so, bis auf die sache mit Tarzan. Ich denke niemand sieht in einer DJ eine hilflose Frau, die gerettet werden muss. Ansonsten war der Artikel sehr hilfreich. Dankeschön!
  • Roland / 17. Juli 2021 / um 13:17
    Ich stimme dem Artikel ganz zu. Ich hatte die Wortbildung von DJane aber selbst anders interpretiert, nämlich als weibliches Pendant zu Dee Jay (DJ), wo Jay als Männername interpretiert ist. Jay wird zu Jane, DJ wird zu DJane. So gibt es im Englischen auch John Doe (etwa Max Mustermann); weiblich: Jane Doe. Trotzdem aber eine unschöne und wenig hilfreiche Konstruktion!
  • mirji / 11. Juni 2021 / um 19:21
    @Robin: Sorry, aber wer irgendwelche Websiten verwendet, um seinen Confirmation Bias zu stärken, ohne diese Quellen kritisch zu hinterfragen, hat bei mir eben schlechte Karten ;) Und da du dich von diesen Marketingtexten nicht distanziert, sondern direkt mich dafür angehst, bestätigt das nur.
  • Robin / 23. Mai 2021 / um 09:33
    @mirji

    Ich beziehe mich nur auf die Aussage, dass in der Recherche nichts dazu gefunden wurde. Das sich weibliche DJs Djane nennen. Ich selbst habe 5 Minuten auf Google geschaut und wollte das nur darstellen. Ich habe den Artikel nicht geschrieben und fühle mich nicht in der Verantwortung alle Quellen bis aufs letze zu prüfen. Wer dann auf meinen Kritikpunkt EIN Link herausnimmt und dann auf die komplette Substanz meines Kommentars schließt, ist wohl nicht bereit sich mit inhaltlicher Kritik und einer zielführenden Diskussion auseinander zu setzen. Das ist sehr schade.
    Wir brauchen nämlich keine Worthülsen im Jahre 2021 sondern wirkliche gesellschaftliche Alternativen. Und eine Alternative die so mit Kritik umgeht, reproduziert dasselbe wie alle anderen.

    Deshalb finde ich zeigt mein Kommentar, ganz deutlich, dass es weibliche DJs gibt die sich immer noch im Jahre 2021 bewusst Djane nennen. Damit ist der Anfang des Artikels einfach nicht differenziert genug.
  • jj / 14. Mai 2021 / um 23:14
    Nice article. I believe the choice of the name Jane comes from the term used in English to give a moniker to an unknown deceased person i.e. "John Doe" for a unidentified deceased man and "Jane Doe" for an unidentified woman. So makes it even worse, really, they've given the catch-all term for women that no longer have a voice or individuality. Imagine saying DJ John for all male djs, cringe.
  • mirji / 08. Mai 2021 / um 01:47
    Robin, djane.net steht zum Verkauf und da sind Marketingtexte zu finden. Nichts, aber auch gar nichts mit Substanz. Das sagt viel über deinen Kommentar aus ;)

    Marcus, wir leben im Jahr 2021 und nicht Anfang der 90er.
  • marcus / 07. Mai 2021 / um 14:09
    Auf der Website www.djanesimone.de ist im Text ganz unten zu lesen, woher der Begriff "DJane" ursprünglich stammt. Die auch für ihren kreativen Wortwitz beliebte "Jungle-", "Breakbeats-" bzw. "Drum'n'Bass" -Szene machte aus den damals noch wenigen weiblichen DJs kurzerhand die (quasi) Dschungel(!)DJane. Anfangs der 90er Jahre fühlten sich weibliche DJs mit dieser Bezeichnung auch pudelwohl. Sie empfanden das Wort DJane niemals als diskriminierend, im Gegenteil sogar als cool! Die Wortschöpfung war ein willkommener Geistesblitz, der frech war und Humor ausstrahlte. Nightlife war keine ernste Sache. Und so haben sich neben DJane Simoné, die 1992 als Breakbeats- und House-DJ startete noch viele weitere Frauen dieses Attribut gegeben und bis heute behalten.
  • Robin / 06. Mai 2021 / um 14:40
    Hallo :)

    ich wollte nur kurz anmerken, dass es anscheinend viele Dj´s gibt die sich sogar selbst Djanes nennen. Nur als Anmerkung zum Anfang. Klar, weniger im (sub-)kulturellem Bereich.
    Dies macht das nachvollziehen, warum ihr euch für eine gerechte Sprache einsetzt, für viele außenstehende schwieriger.

    Auszug aus www.djane.net:
    "Den Discjockey (DJ) kennt jeder. In der Disco ist er zu Hause und sorgt für stimmungsvolle Musik am Pult. Doch auch immer mehr Frauen sehen sich als DJ, wollen aber natürlich im Rahmen der Emanzipation auch eine weibliche Bezeichnung für diesen Job. So entstand der Begriff DJane"

    https://www.djanesimone.de/djane-sindelfingen-2/
    https://www.djane-seevetal.de/
    http://www.djane.net/
    https://www.djanepurepower.de/
    https://www.djane-rosenheim.de/

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