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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Pop Up, Nachtdigital und mehr

14. April 2011 / Kommentare (5)

Ja, es gibt wieder etwas zu vermelden. Kleine Dinge mit großer Wirkung.

In den letzten Tagen hat es schon seine Runde gemacht, dennoch soll es hier nicht unerwähnt bleiben: Die Pop Up verzichtet in diesem Jahr auf ihre Messe. Ein durchaus konsequenter Zug, hat der Reiz und Nutzen der Messe in den vergangenen Jahren merklich nachgelassen. Mit „Wir bauen eine neue Stadt“ sollte jener Tendenz mit einem neuen Messekonzept entgegengewirkt werden.

Nur waren davon zu wenige Aussteller überzeugt. So bleiben in diesem Jahr die Podiumsdiskussionen sowie die Konzerte. Ob dies ein gänzlicher Abschied auf Raten ist, wird sich zeigen. Den genauen Wortlaut der Pop Up gibt es hier noch einmal nachzulesen.

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Ausverkauft ist ausverkauft. Und trotzdem gibt es jedes Jahr noch einen zweiten Nachtdigital-Peak nach dem Vorverkaufswahnsinn: Die Bekanntgabe des Line-ups. Und das liest sich wie folgt: Agoria, Áme, André Sondermann, Bender, Dasha Rush, Dixon, Fairmont, Gold Panda, Ikonika, Kassem Mosse, Kyle Hall, Lilabungalow, Lone, Map.ache, Monkey Maffia, Onetake, Prosumer, Rik Elmont, Rizzoknor, Robag Wruhme, Shackleton, Shed, Smith’n’Hack, Space Dimension Controller, Steffen Bennemann sowie Taron Trekka. Außerdem wird es einen Dial-Abend geben mit Carsten Jost, Efdemin, Isolée, Lawrence und Roman Flügel.

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Und auch dem im letzten Jahr wiederbelebten Tages-Open Air Think? gibt es erste Namen zu verkünden – Sven Väth ist als Headliner bestätigt. Naja. Deutlicher kann der Unterschied zum Nachtdigital kaum ausfallen.

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Und wo wir gerade bei der Beschallung im großen Stile sind: Paul Kalkbrenner – man erinnere sich: gebürtiger Leipziger – veröffentlicht im Mai sein neues Album „Icke, wieder“. Ganz ohne Gesang und wie früher, heißt es in der eigens von Kalkbrenner formulierten Pressemitteilung. Und am 14.10. gibt es dann auch ein Wiedersehen in Leipzig – in der Arena. Ohje ohje…

CommentComment

  • Jens / 15. April 2011 / um 10:40
    Hey Cheesy,
    das war überhaupt nicht als Distillery-Diss gedacht.
    J
  • Gustel / 14. April 2011 / um 19:59
    Der Vergleich zwischen ND und Think hingt ja gewalltig. Es sind zwei völlig verschiedene Ansätze. Der eine zielt auf den Mainstream ab und der andere auf ein bissel mehr Anspruch.
    Wobei man heutzutage dass garnicht mehr machen muss. ISt es doch so dass Elektronische Musik in all ihren Facetten mittlerweile Volksmusik ist. Daher wäre man heutzutage auch nicht mehr gezwungen Sven Väth zu buchen. Aber es ist ja trotzdem irgndwie gut. Denn er ist einer der jenigen, der Großen, der wahrscheinlich noch real ist, weil er es schon immer war und auch bleiben wird. Leider zieht aber auch eben genügend Deppen, die den Kohl fett machen. Was hierfür für den Veranstalter wohl das stärkste Argument gewesen sein dürfte.
  • marc / 14. April 2011 / um 11:43
    man könnte ja vermuten, das der unterschied zwischen nd und think gewollt ist...
  • Andreas / 14. April 2011 / um 11:07
    Das Rumgeheule von der Pop up erinnert mich doch sehr stark an das Gejammer der großen Major-Label. Schuld sind die anderen; in diesem Fall die herbeifabulierte Indieszene. Fakt ist, dass insbesondere die Messe nichts aufregendes zu bieten hat(te). Da haben ein paar Labels ein paar Leute an ein paar Tische gesetzt die dann ein paar Aufkleber verteilt haben. Sinnlos. Und dann haben sich alle noch mal getroffen, um sich gegenseitig darin zu bestärken, dass heute alles nicht mehr so schön ist wie früher. Auch nicht zielführend.
  • cheesy / 14. April 2011 / um 10:57
    jaja,die tille und ihr schlechtes booking. lol. kanns sein das mindestens 10 artists aus dem nachtdigital line up schon da zu gast waren? keine weiterer comment nötig. ausser halt, das nachtdigital ist jetzt auch scheiße, was ja durchaus verständlich wäre ...

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