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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Connwax, Elipamanoke, Tür-Testing und mehr

13. Februar 2012 / Kommentare (0)

Das Elipamanoke zieht um, in Leipziger Innenstadt-Diskos werden Migranten diskriminiert – zwei von sechs Neuigkeiten.

Nicht nur Riotvan gründet sich 2012 als neues Label. Es gibt weiteren Nachwuchs in der Stadt: Connwax. Neulich gab es schon eine gleichnamige Party, jetzt also eigene Platten. Demnächst mehr dazu bei frohfroh.

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Dass die Tage in der Zschocherschen Straße gezählt sind, war klar. Nun hat das Elipamanoke eine neue Adresse sicher und baut bereits fleißig an der neuen Location in der Markranstädter Straße 4. Da wo das alte Superkronik war. Am 23.3.2012 wird eröffnet. Wir sind gespannt.

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Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen und das Referat Ausländischer Studierender der Universität Leipzig haben die Ergebnisse ihres Disko-Tür-Testings vom Oktober 2011 am vergangenen Freitag veröffentlicht – in sechs von elf getesteten Innenstadt-Läden kamen die Tester mit Migrationshintergrund nicht rein. Aus verschiedenen Alibigründen. Die deutsch aussehenden Tester hatten keine Probleme an der Tür. Das Protokoll hält einige gruselige Stellen bereit.

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Ominira, das Label von Kassem Mosse, reagiert auf die Spekulationsblase, die sich mit der ersten 12″-EP ergeben hat. Bei Discogs ist die Platte nicht mehr unter 30,- € zu bekommen. Das hätte wohl eher mit Spekulation als mit Künstlersupport zu tun, heißt es. Und so wird die Platte demnächst nach gepresst. Ätsch. Ansonsten steht als nächste Veröffentlichung eine Zusammenstellung von Stücken der Band Molto an.

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Neue Remixe: Ron Deacon macht „Under Sleeve“ von Oren Bi zu einem deepen Manifest. Marko Fürstenberg ist auch noch da als Remixer. Und Nu Disko-Held Pwndtiac hat vor gut einem Monat schon „Place Of Love“ von Good Guy Mikesh & Filburt Beine gemacht.

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Vorausschau: Mit Sinwald gibt es Ende April ein neues Festival für Musik und Performance. Klingt viel versprechend.

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In eigener Sache: wer die Cover der Leipziger Platten und digitalen Releases einmal in gebündelter Pracht sehen möchte, kann unserem Pinterrest-Account gern folgen. Der soll zu einer kleinen Werkschau der hiesigen Covergestaltung wachsen.

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