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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Me And Oceans „The Pond“ (Analogsoul)

20. März 2012 / Kommentare (0)

Fabian Schützes Solo-Projekt Me And Oceans zieht weitere Kreise – keine grundlegenden Neuen, aber die braucht es auch nicht unbedingt. „The Pond“ hält das Glühen des Debüts.

Und dieses Glühen machte schon „Lakes“ zu einer lang nachhallenden EP. Solo-Arbeiten sind oft reduzierter, persönlicher, etwas introvertierter. Im direkten Vergleich mit Schuetzes anderer Band A Forest trifft dies auch voll zu. „The Pond“ ist sogar noch eine Spur stiller geworden als sein Vorgänger. Vielleicht weil es um A Forest und Analog lauter geworden ist. Aber das ist eine vage These.

Letztendlich spielt der Grund auch keine Rolle. Bei Me And Oceans zeigt sich einfach sehr schön, was passiert, wenn ein Singer/Songwriter mit dem Laptop arbeitet und ihn auch als eigenständiges Instrument zu schätzen weiß. Und dass wirklich erst bei den Zwischentönen. Die Elektronik spielt fast keine Rolle bei „The Pond“. Es dominieren warme, organische Sounds, die sich auch mit einer Band einspielen ließen.

Aber in den geöffneten Arrangements und der Arbeit mit vielen Loops vollzieht sich jene Neuverortung des Lagerfeuers. Das wusste „Lakes“ auch schon zu erzählen. Mit den sechs Stücken auf „The Pond“ festigt Fabian Schuetze genau diese wohl ausbalancierten Pop-Miniaturen. Sogar bis hin zu einem wunderbaren Duett bei „When I Was A Dancer“ mit Arpen von Mud Mahaka.

Me And Oceans Website
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