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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Various Artists „Jahtarian Dubbers Vol. 3“ (Jahtari)

16. April 2012 / Kommentare (0)

Die „Jahtarian Dubbers“-Compilations sind wirklich immer wieder eine Freude. Kompakt zusammengestellt und mit wunderbarem Artwork versehen. Die dritte Ausgabe ist gerade erschienen.

Zwei Jahre sind seit der letzten „Jahtarian Dubbers“-Compilation vergangen. Insgesamt ist der Output an neuen Releases etwas gedrosselt worden. Die letzte Net-EP liegt ebenfalls zwei Jahre zurück, das letzte Vinyl ein dreiviertel Jahr. Aber das hat nichts zu heißen. Jahtari ist weiter eine große Nummer. Disrupt und Rootah reisen viel umher. Ebenso Soom T, die Leipzig als Wahlheimat allerdings hinter sich gelassen hat.

Die „Jahtarian Clubbers Vol. 3“ zeigt aber auch der heimischen Stereoanlage, dass mit dem 8-Bit-Reggae weiterhin zu rechnen ist. Der klangliche Rahmen ist jedoch schon sehr eng eingefasst mittlerweile. Die Nummer 3 weicht nicht weit von ihren Vorgängern ab. Der Jahtari-Sound hat seine Mitte gefunden, wird nun weiter verfeinert. Eigentlich gibt es also nichts zu meckern. Neue Nuancen bleiben aber vorerst aus.

Okay, bei Monkey Marcs „Rudebwoy Dub“ bollern die Bassdrums ungewohnt derb. Und mit „Secret Laboratory“ konnte Rootah einen Lee Perry & Dub Syndicate-Klassiker um eine neue Version ergänzen – eine sehr gute sogar. Rootahs eigener „Mr. Vibe“ nähert sich ebenso einem organischerem Dub. Ansonsten bleibt der 8Bit-Kosmos erhalten. Auf gewohnt hohem Niveau.

Jahtari Website
Mehr zu Jahtari bei frohfroh

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