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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Various Artists „Remixes Part One“ (Oh! Yeah!)

06. August 2012 / Kommentare (0)

Neues von Oh! Yeah! Dieses Mal ein neu interpretierter Blick in den Backkatalog. Mit Douglas Greed, Thomas Stieler und Matthias Meyer.

In den Zwischentönen des frohfroh-Interviews kündigte Sven Tasnadi die Remix-EP bereits an. Seit einer Woche ist sie nun draußen. Die erste überhaupt. Denn bisher veröffentlichte das Label nur eigene Tracks des Betreiber-Trios. Für die „Remixes Part One“ gingen die drei Jahre alten Orginale nach Jena, Saalfeld und Lüneburg. Schon ein erstaunlicher Zug solch verhältnismäßig alte Tracks noch einmal hervorzuholen – noch dazu die B-Seiten.

Aber gerade „Charisma“ von Sven Tasnadi war mir gar nicht mehr als solche Perle im Gedächtnis. Thomas Stieler streckt die verträumte Atmosphäre und hebt dezent den Drive. Ausgewogen, aber nicht unbedingt notwendig. Dafür strahlt das Original einfach zu stark.

Douglas Greed und Matthias Meyer nahmen sich unabhängig von einander „Dead Cities“ von Juno6 vor. Kein leichtes Unterfangen, bei den langen, leichtig trippigen und fein verästelten Arrangements. Douglas Greed akzentuiert einige Elemente sehr viel deutlicher und spielt mit einem leicht holprigen Funk. Matthias Meyer fokussiert dagegen voll auf die Streicher-Chords. Sehr effektreich und mit sehr versiertem Blick auf den Dancefloor. Insgesamt eine solide Remix-EP, die aber wieder sehr viel mehr Lust auf die Originale zu wecken versteht.

Oh! Yeah! Website
Sven Tasnadi Facebook
Juno6 Website
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