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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Lake Powel „Bright Eyes, Dirty Hair“ (Fenou)

05. September 2012 / Kommentare (0)

Nein, kein Schreibfehler. Lake People hat gemeinsam mit Powel aus Berlin ein paar Tracks produziert. Zwei davon kommen nun auf 10″ heraus.

Fenou ist bekanntermaßen das Boutique-Label aus dem Label-Konglomerat von Dapayk. Kleines 10″-Format, meist florale Covergestaltung. Und auch die Tracks sind allesamt abseits der großen Abfahrt. Eine bessere Heimat könnten die zwei ersten Lake Powel-Stücke also gar nicht bekommen. Seit sechs Monaten sind sie bei Soundcloud schon im Stream – gerade das Titelstück hat die 10.000er-Grenze kürzlich geknackt.

Es gibt eine große Sehnsucht auf dem Dancefloor, der Lake Powel den Soundtrack verleihen. Spätsommerlich ist im Info-Text zu lesen. Und diese Stimmung trifft es sehr gut. Das Sommerglück ausfadend schwingen die beiden Stücke mit halber Melancholie und halber Seligkeit voran. Der große Entspannungsreigen in je rund neun Minuten vertont. Sehr musikalisch und spielerisch, abseits jeglicher Funktionalitäten. Wobei: bestimmt funktionieren die Stücke auf einer nicht zu durchen Afterhour sehr wohl. Aber auch da treffen Melancholie und Glück direkt aufeinander.

„Bright Eyes, Dirty Hair“ bietet durch seinen gedämpften Gesang noch mehr Anknüpfpunkte dahingehend. Doch die Tracks sind zu gut ausbalanciert, als sie den Montagsravern unterjubeln zu wollen. Hier erreicht House seine Existenzberechtigung für Zuhause. Ob das der typische Lake Powel-Sound sein wird, bleibt offen. Aber für den Moment stimmt alles.

Nachtrag: In der digitalen Version gibt es auch noch Remixe von Acid Pauli & Nu sowie Mira & Chris Schwarzwälder.

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