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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Philipp Matalla „Space Line“ (Internasjonal Spesial)

15. Oktober 2012 / Kommentare (0)

Distillery-Resident Philipp Matalla wächst über seinen DJ-Status hinaus. Und zwar mit einer Debüt-EP auf dem Label von Prins Thomas.

Kein schlechter Start für einen jungen Newcomer. Eine Mail reichte, natürlich auch die Aussagekraft der Tracks. Der Norweger Prins Thomas antwortete prompt und meinte, er könne sich das auf seinem Label Internasjonal Spesial vorstellen. Nun ist die „Space Line“-EP draußen. Und sie ist großartig. Ohne Umleitung kommt das Resümee gleich am Anfang.

Klar, wieder eine House-Platte. Aber mit einer Lässigkeit und Krautigkeit, die mich doch überrascht. Ganz langsam schiebt sich Matalla entlang von Piano-Chords, Vibraphon-Melodien, Synth-Harmonien. Poetisch, völlig ohne Hast und ohne Profilierungswahn entfalten sich die drei Tracks. Was für ein Understatement da mitschwingt.

„What About“ schält am deutlichsten noch die Disco-Einflüsse heraus, die in Philipp Matallas Sozialsation wahrscheinlich keine unbedeutende Rolle spielten. Bei „Line Ten“ und „Space Line“ dominiert eine angenehme Wehmut. Eine, die sich genießen lässt.

Phillipp Matalla lebt seit drei Jahren in Leipzig. Groß geworden ist er 30 Kilometer von hier entfernt, in Braunsbedra. In Leipzig hat er schnell Anschluss gefunden. Einen Doumen-Podcast bestritt er bereits, Buki Good bucht seine Auftritte. Da wird auf jeden Fall noch mehr kommen.

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