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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Leipzig – Göttingen – Detroit

06. November 2012 / Kommentare (0)

Im Oktober war Kassem Mosse auf zwei Platten zu hören, die zusammen mit anderen Musikern entstanden. Eine kleine Rückschau darauf.

Einmal ging es nach Detroit, einmal nach Göttingen. Zusammen mit Fit alias Aaron Siegel und XDB alias Kosta Athanassiadis entstanden insgesamt drei Tracks. Die wahrscheinlich schillerndere ist die „Enter The Fog“-EP. Nicht nur, weil sie bei Omar S‘ Label FXHE Records erschien mitsamt eines Remixes des eigensinnigen Betreibers. Wie schon zuletzt bei FXHE tritt Kassem Mosse mit seinem echten Name hervor.

„Enter The Fog“ als Track strahlt eine holprige Leichtigkeit aus, die den weithin melancholisch-kantigen Charme von Kassem Mosse um eine ungewohnte Funk-Note erweitert. „Rollout“ schlägt einen ganz ähnlichen Vibe ein. Dabei bleiben die Rahmenbedingungen gleich – trocken, analog, skizzenhaft und doch in all ihrer Einfachheit faszinierend.

Laut Discogs kümmerte sich Kassem Mosse um die Beats, Fit um den schwelgerischen Rest. Omar S lässt ausschließlich ein drückendes Säbelrasseln raus, in dem er die „Fog Beats“ extrahiert.

„Omrish“, das gemeinsame Stück mit XDB kam bei Diamond & Pearls heraus, die ich bisher nur als Vertrieb von Kann Records, Mikrodisko, Ortloff und O’RS kannte. Hier prägt weniger Funk, sondern mehr Sci-Fi-Deepness den Sound. Stärker in sich verwoben und dramaturgisch aus dem Club-Rahmen gezogen. Die Leipzig-Göttingen-Tagente klingt eben doch etwas anders als Leipzig-Detroit. Vorhören via Soundcloud ist leider nicht. Dafür hier und hier.

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