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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Jahtari-Frische

06. März 2013 / Kommentare (1)

Wie erfrischend Jahtari-Platten nach längerer Pause klingen. Auch wenn der letzte Doppelpack erst ein halbes Jahr zurückliegt.

Vielleicht kommen die beiden neuen EPs auch einfach in einem richtigen Moment, ganz persönlich gesehen. Zwei 12″-EPs hauen Jahtari auf einmal raus, am gleichen Tag. Einmal von Tapes aus London, einmal von Monkey Marc aus Melbourne, zweimal digitaler Laptop-Reggae also aus zwei verschiedenen Himmelsrichtungen.

Und besonders Monkey Marcs Mischung aus HipHop-Lässigkeit und Dub-Schlurfen kommt so selbstverständlich rüber, dass man sofort mitwippt. In drei Tracks einfach mal zwei Welten umarmt. Disrupt nimmt sich auf der B-Seite Roots Manuvas „Who Goes There“ als Dub vor – mit der ihm so eigenen 8Bit-Sprödigkeit. Das Original hatte übrigens Monkey Marc produziert. Etwas düsterer und verschlungener sein „Destruction Dub“.

Bei Tapes klingt Jahtari wieder in seiner Reinform durch. Schwingend, leuchtend, auf gute Weise antiquiert, durch und durch positiv gestimmt, aber immer ohne ins Niedliche und Naive zu geraten. Auch auf dieser EP versteckt sich der Dub eines anderen Hits: hier ist es Vernon Maytones „Old Pan Sound“. Jahtari-Pop. Ist das schon der Frühling?

Vorhören ist nur hier und hier.

Jahtari Website
Mehr zu Jahtari bei frohfroh

CommentComment

  • framo / 10. März 2013 / um 18:47
    Großartige Sounds und Arrangements! Jahtari rocks :)

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