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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Sven Tasnadi „The Small Things“ (Kann Records)

05. März 2014 / Kommentare (0)

Erstmals ist Sven Tasnadi auf Kann Records zu hören. Mit flirrender House-Deepness.

Na, da verweist der EP-Name wohl indirekt auf eine Form der House-Deepness, wie sie neben Kann Records auch vom Hamburger Label Smallville gelebt wird. Vor einigen Jahren bewies Sven Tasnadi, dass er auch dorthin passt. Heute ist seine Vielseitigkeit längst bekannt. Oder ist es eher eine Anpassungsfähigkeit?

„Ich mag einfach zu viele verschiedene Arten von Musik zu sehr“, erklärte Sven Tasnadi seinen variablen Output im großen frohfroh-Interview. Abgesehen von seinem Album im letzten Jahr war der zuletzt jedoch sehr slick und funktional. Bei der „The Small Things“-EP flirren die Sounds dagegen federleicht umher.

Alles ist eine Spur gedimmter, weniger druckvoll. Wobei die Basslines durchaus tief bohren. Allerdings in einer schnarrenden Weise. Der Titeltrack ist zugleich der stärkste Track der EP. Vom Drive her, von der Verspieltheit-Deepness-Balance her. Besonders mag ich den kleinen Break, bei dem alles ausfadet und sich wieder aufbäumt. Also ohne den vorherigen aufpeitschen Jaul-Alarm.

Ansonsten Strings, Piano, warme Chords – Sven Tasnadi fährt eine Menge auf in den drei Stücken, was nahtlos in die Kann-Deepness passt. Und es wird dadurch eine seiner besten EPs überhaupt. Map.ache remixt „Sweet Childhood“ zudem. Mit einem leicht eingenebelten Schub und schärferen Soundkonturen – ins Hymnische steigert er sich zum Schluss hin sogar. Ein Doppelgewinn.

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