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Jens
Im Stadtmagazin kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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25 Jahre Distillery – Daniel Stefanik & Georg Bigalke

18. Oktober 2017 / Kommentare (1)

Die Distillery feiert ihren 25. Geburtstag. Wir wollten von zwei Resident-DJs wissen, was für besondere Momente sie mit dem Club verbunden. Und beide steuern jeweils einen Jubiläums-Mix bei.

Wir freuen uns, neben dem großen Interview mit Distillery-Betreiber Steffen Kache auch die Statements von zwei langjährigen Resident-DJs veröffentlichen zu dürfen. Mit Daniel Stefanik und Georg Bigalke erzählt jeweils ein Act vom oberen und unteren Floor von seinen besonderen Distillery-Momenten. Dazu gibt es zwei Mixe – der Soundtrack zur Distillery quasi.Daniel Stefanik

„Die magischsten Momente erlebe ich immer in den Morgenstunden, nachdem ich schon zwei bis drei Stunden gespielt habe. Dann habe ich das Gefühl, dass wir im gleichen Takt schlagen.

Eigentlich macht es überhaupt keinen Sinn weniger als vier Stunden in der Distillery zu spielen.

Denn ich habe ständig das Gefühl, dass die Leute auf eine Reise mitgenommen werden wollen und das geht einfach nur über die Zeit. Dann sind sie sogar bereit, zu den abgefahrensten Sachen zu tanzen. Ich kann mich gut erinnern, nachdem ich vier Stunden gespielt habe, dass ich in der letzten halben Stunde nur noch Rhythm & Sound-Platten mit Ricardo Villalobos-Tracks zusammen gemixt habe. Das war tatsächlich unheimlich magisch.“

Georg Bigalke

„Die Distillery ist ein Ort für obskure Begegnungen, seltene musikalische Momente. Und sie wird geführt von einem über die Maßen feinsinnigen und offenen Team. Seit 2007 darf ich nun meine Wenigkeit als ein Teil des Ganzen verstehen und zähle zu den Residents der Grande Dame. Dies ist ein Fakt, der mir bis heute immer wieder ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubert und ‚leichtes‘ Herzrasen verursacht. Seit nunmehr zehn Jahren habe ich die Möglichkeit meine Musik zu spielen und den ein oder anderen Künstler in den Keller einzuladen.

Trotz der ganzen Zeit hat meine Begeisterung für die Distillery nie nachgelassen – vor allem nicht für die Sets am Morgen, die Sets mit den unendlichen Weiten und einem sehr, sehr offenherzigen Publikum. Hier kann ich spielen, was ich liebe. Vielen Dank an all diejenigen, die mir dies mit ihrem Vertrauen immer wieder möglich machen. Ein ganz besonderer Dank geht an Marc, Steffen, Rukey, Robert, Matze, Schubi, Tim und Jette.“

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  • ____________ / 28. Oktober 2017 / um 15:21
    lol

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