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Christoph
Christoph mag es, wenn es breakig und verspielt klingt. Nicht zu gerade. Als Kid Kozmoe legt er auch auf. Und heimlich produziert er eigene Tracks. Aber pssst.

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Achilles „High School Lovers“ und Taask „Levering Repose“ (Sweet Nectar Tapes)

11. August 2015 / Kommentare (1)

Aufmerksame Leser erinnern sich vielleicht: „High School Lovers“ ist das erste Release des Labels Sweet Nectar Tapes und wurde vom Label-Macher Achilles produziert. Für die sieben reduzierten, ungeschliffenen Tracks wurden ausschließlich Synthesizer und Drum Machines verwendet und ohne Overdubs auf Band aufgenommen. Hört man das Tape mit all dem rotzig-charmanten Rauschen, wird einem schnell bewusst, wie geglättet und sauber im Vergleich dazu die meisten Produktionen klingen.

Dass Achilles für die angekündigte Vinyl-Version des ersten Tapes seinen Ansatz natürlich nur bedingt durchziehen kann, liegt auf der Hand: Ist das Rauschen im Kassetten-Radio Teil der Soundästhetik, würde es im Club eher für Irritation sorgen, ob die Nadel ausgetauscht werden muss oder ein Teil des Mixers kaputt ist. Daher bekommen die fünf Stücke auf der Platte ein zusätzliches Mastering verpasst, dass den Tracks – hört man sie im direkten Vergleich – durchaus gut tut.

Zurück zum Rauschen: Ein zweites Tape – „Levering Repose“ von Taask – ist ebenfalls erschienen. Acht rohe Jam-Sessions sind hier versammelt, allesamt mit einem 4-Spur-Rekorder aufgenommen. Zunächst haben wir es hier ebenfalls mit roughen House zu tun, der sich über mehrere Minuten hinweg entfaltet.

Nach den ersten drei Stücken ändert Taask ein wenig die Richtung. Gerade der angezerrte, funkige Techno bei „Soft Coat“ erweitert angenehm die Sound-Palette. Mit seinen geisterhaften Vocals wirkt der trocken pumpende „Stringer“ wie ein Gegengewicht zu den verträumteren Flächen in „Cavitation“. Genug Abwechslung also, um auch Taask demnächst eine eigene 12″ zu gönnen.

Vorhören könnt ihr die Tracks wieder auf der Seite des Labels.

Sweet Nectar Tapes Website

CommentComment

  • ostbam / 11. August 2015 / um 23:26
    techno scheint tot zu sein

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