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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Various Artists „Ortloff Eins“ (Ortloff)

15. Juli 2009 / Kommentare (0)

Ein Kunstraum mit eigener Platte, nicht schlecht. Erst recht, wenn solch gute Kontakte da sind, um von Marko Fürstenberg, Sevensol & Bender sowie Mod.Civil exklusive Tracks für eine Compilation zu bekommen.

Lindenau wird Szeneviertel. Irgendwann. Wenn die Gentrifizierung auch Plagwitz erreicht hat und die Eisenbahnstraße cool geworden ist. Und dann können sich die Galerien und Kunsträume, die heute schon in Lindenau residieren, als Pioniere fühlen. Das Ortloff wäre auch ein Pionier. Mit eigenem Label.

Naja, zumindest einer ersten Platte mit vier Tracks von befreundeten Producern. Die gerade Bassdrum vereint sie alle, in den Nuancen ist die stilistische Spannbreite aber weit abgesteckt. Marko Fürstenberg ist einmal mehr der Dub-Techno-Held, der den Basic Channel-Vibe konsequent weiter entwickelt. Ebenso am Klassischen orientiert sind Sevensol & Bender, da aber im House. Beide aber sehr versiert und unprätentiös.

Mod.Civil spielen mit einem sehr abstrakten Funk und sympathisch stolpernden Beats. Ein kurzes Vinyl-Debüt bekommt schließlich Cheslo alias Friedmann Lichtenthal aus Weimar mit einem schnellen, verschmitzten Techno-Brett. Eigentlich lassen sich die beiden Seiten in warm und kalt unterteilen. Die A-Seite ist voller Deepness, während die andere Seite etwas unterkühlter rüberkommt.

Dass die Kunst im Ortloff einen wesentlichen Raum einnimmt, wird bei der gesamten Gestaltung deutlich: Die Platte ist knallpink und steckt in einer Kunststoffhülle mit einem riesigen Ortloff-Logo. Ein Gesamtkunstwerk also.

Ortloff Website
Marko Fürstenberg Facebook
Bender Myspace
Mod.Civil Facebook
Mehr zu Marko Fürstenberg bei frohfroh
Mehr zu Sevensol & Bender bei frohfroh
Mehr zu Mod.Civil bei frohfroh

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