Am Ende des Karfreitages werden dem göttlich verordneten Dance-Verbot einige Beats entgegengeschleudert.
frohfroh-Tagestipp //
Aggregat // Kulturlounge // 23:00 – 06:00 Uhr w/ Dev1tron b2b DJ Hefeweizen, Sophiise, DJ M€r$€bvrg b2b Toffel
Das zwischen Leipzig, Wien und Eichstädt pulsierende Aggregat-Kollektiv ist zurück mit einer weiteren etwas intimeren Party. Inklusive zweier Resident-B2Bs und einem Set von Sophiise von der Rude-Reihe. Sie bringt nochmals eine extra breakig-bouncy Bass- und HipHop-Note in den eh schon offenherzigen Aggregat-Sound. Der steht ja für einen wunderbaren Mix aus deepem und spacigem House bis hin zu treibenderen psy-inspirierten Techno. Ein perfekter Start in das lange Osterwochenende.
Außerdem heute //
Trance Edit Vol. 3 // Absturz, 23:59 – 06:30 Uhr – Für einen more bouncy Trance-Start ist der Absturz heute die erste Wahl. Dort treffen sich Benito, Vivex, Raphus und Sinn-& Taktlos zur dritten Trance-Edit-Ausgabe
Der Ostersamstag startet mit einem langen Wohnzimmer-Rave und drei weiteren Optionen.
frohfroh-Tagestipp //
36h Whnzmmr – Easter Edition // Distillery, 22:00 – xx:00 Uhr w/ Ellen Allien, Boris, AgainstMe, Ryan Elliott, Karete Bu, Kim Shine, Shuray & Walle, Napoleon Dynamite, Pokka, Kønnë, Helly_Fx, Fr. Jpla, Janein, Subkoøne, Hypnosta, Mona:mi b2b Handgemaenge, Junction, A:technuk, Siggi Petrol
Die Tille knüpft an ihre traditionellen, extra langen Oster-Raves an. Heute geht es los und endet irgendwann im Laufe des Ostermontags. Und das Line-up ist mal wieder sehr fein zwischen verschiedensten Nuancen von House und Techno kuratiert – mit bekannteren und neu zu entdeckenden Locals sowie mit einigen Headliner-Highlights. Allen voran: Ellen Allien! Sie verbindet in ihren Sets genau diese beiden Welten mit einem Schuss Futurismus, Big Room und Glamour.
Außerdem heute //
Sugarbass // Elipamanoke, 23:59 – 07:00 Uhr – Auch die Sugarbass-Crew hostet dieses Wochenende eine große Easter-Edition mit einem gewohnt fluiden Soundprofil zwischen Trance, Techno, Breakbeat, Bass und mehr. Dieses Mal sind DJ Mischkonsum, Eisbärin Action Bronko, Richie Rollin, Scrappy Coco, Timstagram, 2shabba, DJ Kammerflimmern, Speedy Blondz, Lene Jenner, Benninja, Pauli, Flippo108, Czesny und David Ghetto mit dabei
Welcome to Oˈaːzə // Polikyl, 21:00 – 06:00 Uhr – Im Westwerk steht dagegen die Premiere einer neuen Reihe an: Oˈaːzə. Und die scheint voll im Tribal- und Melodic Techno aufzugehen. Zum Start gibt es drei B2B-Sets von Jæmïn & Magic Love, Kijanka, Knete b2b Rodèk, @A b2b DJ Sour
Deep in the Easter // Garage Ost, 19:00 – 02:00 Uhr – Auch die Garage öffnet am Ostersamstag abends ihren Floor für breakig-, sphärisch-melodiösen House und Techno, hier von Da Megro, Spooky Spill und Marcus Friedrich von der Club-Proton-Crew
Und hier kommt das Oster-Finale mit durchaus schwerer Auswahl.
frohfroh-Tagestipp //
Eleggtric Easter // Conne Island, 17:00 – 06:00 Uhr w/ Jana Falcon, Heckintosh, Kleine Hand, May/o, Neuköllner Speeddating Club, Werner Benzo, Yugo
Es ist mal wieder Electric Island-Zeit, yeah. Dieses Mal mit einer besonderen Eleggtric-Easter-Edition. Das bedeutet: Es geht entspannt und erwachsen am Nachmittag mit einem Ambient-Café inklusive gutem Essen und Wein los. Ab 22 Uhr öffnet dann der Saal für eine große Portion House, Electro und Kraut-Dub. Mit dabei ist unter anderen Berlins House-Queen Jana Falcon und der Neuköllner Speed Dating Club, der eigentlich aus Leipzig ist und mit tollen Instrumenten noch tollere wavig-dubbig-psychedelisch-krautige Musik macht.
Außerdem heute //
Selectors Club Sunday Affair // xxx, 11:00 – 23:00 Uhr – Etwas früher lässt sich schon beim Selectors Club dancen. Er hostet einen Ostersonntags-House-Rave mit DJ Minigolf, Jewelry, Lucie Leh, Paul Munz b2b Roko
Welle Am Sonntag // Neue Welle, 14:00 – 00:00 Uhr – Und auch die Welle nutzt den Ostersonntag für einen entspannt-uplifting Day-Rave. Dieses Mal mit Panorama-Bar-Held Prosumer sowie den wunderbaren House-Electro-Locals Credit 00, Oliv und Radi
Praxis13.5 // Elipamanoke, 23:59 – 10:00 Uhr – Wem das alles zu soft und zu slow ist, sollte das Eli ansteuern. Hier hostet die Praxis13.5-Crew eine weitere Party mit Techno in allen Facetten – von deep-hypnotisch bis industriell-peitschend. Mit dabei sind Glaskin, Gael, Slany, Nachtigall, Rösa, Sailor Rave, Splinter, Dr. Woot b2b Neptune
36h Whnzmmr – Easter Edition // Distillery, 00:00 – 10:00 Uhr – Und nicht vergessen: Die Tille läuft und läuft und läuft weiter durch das Osterwochenende. Mit dabei heute Ellen Allien, Boris, AgainstMe, Shuray & Walle, Napoleon Dynamite, Pokka, Subkoøne, Hypnosta, Mona:mi b2b Handgemaenge, Junction, A:technuk, Siggi Petrol, Stinia3000
Fragmento Vol. III // Absturz, 23:30 – 06:00 Uhr – Die junge Fragmento-Reihe geht in die dritte Runde mit einem durchaus guten Techno-House-Profil. Heute sind Brian Sami, Davidson, Jørdø, K.naxxxo sowie Yerzon b2b Admaly an den Decks dabei
Rhythmische Bässe im Ohr, die abendliche Sommersonne auf der Haut, ein kühles Getränk in der Hand. Das Set hat seinen Höhepunkt erreicht, die Tanzfläche ist voll – und dann: Schluss. Es ist 22 Uhr. Seit knapp vier Jahren prägt das Freiflächenkonzept für legale Open Airs die Leipziger Rave-Szene. Dort gibt es vor allem gemischte Gefühle.
Mit Spannung wurde das Konzept damals erwartet: „Legalisierung von Spontanpartys übertrifft alle Erwartungen“, titelte etwa die LVZ im Mai 2022 über das neue niedrigschwellige Antragsverfahren für nichtkommerzielle Open-Air-Kulturveranstaltungen. Am 2. Juni 2022 ging das Konzept dann an den Start. Tatsächlich war das behördlich genehmigte Feierangebot damals richtungsweisend – und die Aufregung dementsprechend groß. In diesem Jahr steht die fünfte Saison an; Zeit für ein Resümee. Was ist aus den übertroffenen Erwartungen geworden? Teilweise sind sie einer Resignation und einem ernüchternden Stillstand gewichen. Andere sehen das Konzept dagegen als eine klare Bereicherung der Szene. Die Hardfacts sprechen zumindest für sich: Auf den elf genehmigten Flächen wurden in den letzten drei Jahren ganze 84 Veranstaltungen durchgeführt.
Nils Fischer, Sonderbeauftragter für Nachtkultur der Stadt Leipzig (#nottheNachtbuergermeister), hat im Interview mit frohfroh unter anderem von dem Prozess erzählt, der die legalen Rave-Locations in Leipzig ermöglicht. Es ist ein Prozess, der bereits 2015 begann – angestossen von Kollektiven und Kreativschaffenden aus der Szene. Nach jahrelangem Austausch mit der kommunalen Politik und Verwaltung wurde schließlich 2021 ein fraktionsübergreifender Beschluss im Stadtrat verfasst, der das bisher intransparente Verfahren erneuern sollte. „Theoretisch hätte man auch damals schon ein Open Air auf jeglichen grünen Flächen der Stadt beantragen können. Aber es war ein recht intransparenter Genehmigungsprozess“, erzählt Fischer. Geplant waren unbürokratische Genehmigungsverfahren, welche die Grenzen des Möglichen klar abstecken sollten, fügt er hinzu. Ein klarer Erfolg, denn auch von Seiten der Veranstalter:innen ist man zufrieden mit dem neuen unkomplizierten Antragsverfahren. „Das ist eigentlich relativ einfach, ähnlich wie eine Versammlung – also eine Demonstration – anzuzeigen“, beschreiben Mitglieder des Lpzg.Callin-Kollektivs den Antragsprozess über die Webseite der Stadt. Es war das erste Kollektiv, das das neue Konzept 2022 genutzt hatte. Bereits vor der Einführung veranstalteten sie im April 2022 zusammen mit dem Grünen-Politiker Jürgen Kasek ein als politische Veranstaltung gekennzeichnetes Open Air.
Ein weiterer Grund für das neue Konzept war es damals, eine gewisse Planungssicherheit für die Veranstalter:innen herzustellen, erzählt uns Nils Fischer. Denn zum einen gab es sehr hohe Emissionsprognosen, die finanziell für die Kollektive kaum stemmbar waren. Dazu kam der Fakt, dass illegale Partys jederzeit von den Behörden aufgelöst werden können. Zwar war man sich von Seiten der Stadt von Anfang an bewusst, dass das neue Konzept Teile der Szene nicht aus der Illegalität heraus vermitteln kann – doch man wolle allen eine Alternative zu dieser anbieten, so Fischer weiter.
Und klappt das mit der Planungssicherheit? Es scheint, als wäre dieses Ziel eher ein Vorhaben geblieben und nicht Teil der Realität. Zwar müssen Veranstalter:innen dank des Freiflächenkonzepts nicht mehr mit der spontanen Auflösung ihrer Open Airs rechnen, finanziell sind aber auch die legalisierten Veranstaltungen ein Risiko. Denn nach dem Freiflächenkonzept dürfen keine Eintrittsgelder, verpflichtenden Spenden oder andere Nutzungsgebühren für die Teilnahme an der Veranstaltung verlangt werden.
Lediglich die „Abgabe von Speisen und Getränken gegen Spende zur Deckung der Ausgaben“ ist erlaubt, heißt es auf der Webseite der Stadt. Eine teilweise nachlässige Planung und Kommunikation mit und zwischen den Ämtern, enge Auflagen bezüglich der Toiletten – es braucht zwei Dixis pro 100 Besucher:innen, die circa 300 Euro kosten – sowie hohe Ausgaben für die Müllentsorgung und das Equipment sind weitere Gründe für das Wagnis. Vom Zeitaufwand ganz zu schweigen. Alles Hürden, die ohne Kulturförderung kaum zu stemmen sind, erzählt uns der Resonant e.V.
Das Veranstaltungs- und Musikkollektiv aus Jena und Leipzig hat bisher drei öffentliche Open Airs mit dem neuen Konzept veranstaltet, unter anderem an der Neuen Messe und im Mariannenpark. „Wir haben einfach probiert das anzumelden – und das hat geklappt“, berichten uns Mitglieder des Kollektivs. Doch der größte Knackpunkt ist laut Resonant der genehmigte Zeitrahmen für legale Open Airs: Bis 22 Uhr, mit einer Sondergenehmigung bis 23 Uhr, kann gefeiert werden. Allerdings wäre es für Veranstalter:innen und Besucher:innen meinst sinnvoller, wenn auch Veranstaltungen bis in die Nacht erlaubt seien, erzählen uns die Resonant-Mitglieder. Denn meist sind tagsüber – vor allem in den frühen Tagesstunden – nur wenig Gäst:innen bei den Open Airs, die die Kollektive mit ihrem Getränkekauf oder Spenden finanziell unterstützen könnten. Diese würden szenetypisch eher gen Abend kommen, teilen sie uns mit.
Ihr Urteil daher: „Wir glauben, für die meisten Kollektive, Vereine und subkulturellen Akteur:innen war dieses Konzept nie besonders attraktiv. Und der Hauptgrund liegt eben an der Uhrzeit.“ Dass auch die Kommunikation zwischen Ämtern und Kollektiven teilweise nicht reibungslos funktioniert, zeigt ein Beispiel aus dem Mariannenpark. Im Sommer 2023 hatte dort der Resonant e.V. sein zweites Open Air angemeldet. Anfangs lieft alles glatt: Schallschutzplan genehmigt, Anlage bestellt, Aufbau geplant.
Zwei Tage vor der Veranstaltung checkte das Kollektiv dann nochmals die Fläche. Was sie vorfinden: rund 15 Bienenstöcke – genau dort, wo laut Schutzplan die Anlage stehen soll. Eine Sachbearbeiterin war schlicht von der falschen Teilfläche des Parks ausgegangen. Kurzfristig kontaktierten sie den Imker. Bauzäune wurden ausgeliehen und mit Werbebannern bespannt, um die Flugrichtung der Bienen vom Publikum abzuschirmen. Kostenpunkt: 150 Euro – die niemand erstattet. Für Resonant zwischenmenschlich eine Nullnummer, kommentieren sie trocken. Das Open Air fand zwar statt, Bienenstiche gab es trotzdem – mindestens einmal jede:r vom Aufbauteam, laut Eigenaussage.
Ein anderes Publikum
Dennoch: Es wäre falsch nur von Resignation zu sprechen. Beide Kollektive freuen sich über das diverse Publikum, das durch die einfache Zugänglichkeit der Veranstaltungen einen Einblick in die Rave-Szene erhält. Denn nicht alle können sich den szenetypischen Schlafentzug am Wochenende oder die gestiegenen Eintritts- und Getränkepreise in Clubs leisten – genau für sie ist das Konzept eine klare Bereicherung. Trotz der Kritik und dem finanziellen Risiko bringt es Lpzg.Callin auf den Punkt:
„Der Gewinn, den man an mehr Publikum und an Niedrigschwelligkeit hat, überwiegt im Vergleich zu dem finanziellen Risiko.“
Auch Nils Fischer sind bereits mitwippende Rentner:innen und viele Kinder mit lustigen Ohrschützern bei den Open Airs aufgefallen – Menschen also, die man so im Club nicht antreffen würde. Der Sonderbeauftragte für Nachtkultur selbst wirkt dabei stolz auf das, was das Konzept geschaffen hat. Vielleicht ist es auch die eigentliche Stärke des Freiflächenkonzepts: die Szene wird nicht nur in die Legalität vermittelt, sondern öffnet sich schlichtweg für ein breiteres Publikum.
Die neue Messe als Hoffnungsanker
Für den Rest der Clubszene bleibt jedoch das Problem mit der Uhrzeit. Der Standort an der Neuen Messe / Alte Dübener Straße hätte eigentlich das sein können, wonach sich die Szene bisher sehnt – eine Open-Air-Location für die Nacht. Weit entfernt von Wohngebieten, in der Nähe die Autobahn und dazu mitten in der Einflugschneise des Flughafens Leipzig/Halle – wer sollte hier gestört werden?
Im Sommer 2024 wurden dort zwei Testveranstaltungen organisiert. Mit Erfolg, denn beschwert hat sich niemand, erzählt Fischer. Auch im vergangenen Jahr gab es zwei Veranstaltungen an der Alten Dübener Straße. Allerdings wurden die Schallprognosen im nächst-gelegenen Wohngebiet übertroffen. Es folgte das, was kommen musste: die ersten Anwohnerbeschwerden wegen eines Raves an der Neuen Messe. Bei einer Drum’n’Bass-Party war der Bass wohl zu stark und möglicherweise die Wetterbedingungen ungünstig, sodass laut Nils Fischer der Schall auch die längere Distanz zum nächsten Wohngebiet erreichte. Ein Umstand, der vorerst den Standort Neue Messe für weitere Nächte disqualifizieren könnte.
Zwar bestätigt uns Fischer, dass dieses Jahr getestet werden soll, ob bis um 24 Uhr gefeiert werden darf – doch von Seiten der Stadt sei keine komplette Nachtnutzung des Standorts mehr geplant. Die Veranstalter:innen reagieren darauf mit Enttäuschung: „Das ist schon ärgerlich, weil es ja der große Wunsch war, die Partys weiter in der Nacht laufen lassen zu können – schon bevor es diese Freiflächen gab“, meinen die Mitglieder des Lpzg.Callin-Kollektivs. Und der Resonant e.V. drückt seine Frustration wie folgt aus: „Da haben wir uns echt drauf gefreut und auch eine echt geile Veranstaltung gemacht, die sehr positiv in der Nacht verlaufen ist. Und eigentlich haben wir alle Messwerte eingehalten – aber es gab trotzdem Beschwerden.“
Resonant e.V.; Fotograf: Aaron Hagedorn
Was bleibt?
Vier Jahre nach der Einführung des Freiflächenkonzepts ist die Bilanz so widersprüchlich wie Bienenstöcke neben Subwoofern. 84 Veranstaltungen in drei Saisons hört sich nach viel an. Neben den theoretisch 52 möglichen Veranstaltungen an allen Wochenenden zwischen Anfang März und Ende Oktober ist dies allerdings nur eine Auslastung von weniger als 60 Prozent. Und trotzdem wurden 2025 zehn Anträge auf Veranstaltungen abgelehnt, da in der Abstimmung mit der Stadt kein passender Zeitpunkt zur Verfügung stand, teilt Nils Fischer mit. Dem gegenüber steht eine leichtere Zugänglichkeit für ein diverses Publikum, das sonst eventuell keinen Zugang zur Szene hat.
Es bleibt der Anschein, dass das Konzept an den weiträumigen Grenzen des Machbaren kratzt, ohne sie erweitern zu können. Das Grundproblem stellt nach wie vor den enge Zeitrahmen dar. Der Standort an der Neuen Messe war bisher der einzige Versuch, daran etwas zu ändern und wurde nach zwei Saisons nun teilweise wieder kassiert.
Dass das Konzept trotzdem fortbesteht und sogar als Vorbild für andere Genehmigungsverfahren gilt, wie Fischer betont, gehört zur Ambivalenz ebenso wie die berechtigte Kritik und Resignation der Veranstalter:innen. Der Resonant e.V. will deswegen keine Veranstaltung dieses Jahr im Rahmen des Freiflächenkonzepts organisieren. „Das ist am Ende einfach den Aufwand und das Risiko nicht wert“, erzählen uns dessen Mitglieder.
Lpzg.Callin blickt weiterhin hoffnungsvoll in die nächste Saison. Ihr Gefühl ist, dass sich in der Szene langsam ein Umdenken vollzieht – weg vom reinen Nachtprogramm, hin zu einem breiteren, niedrigschwelligeren Angebot. „Lass einfach mal Samstagmittag in den Park feiern gehen – und dann um zehn oder elf noch mal in den Club“, so das Kollektiv. Ob das eine echte Kulturverschiebung ist oder bloß eine Anpassung an das, was gerade eben möglich ist, bleibt abzuwarten. Das Leipziger Freiflächenkonzept bleibt ambitioniert genug, um eine Alternative anzubieten, aber noch nicht ausreichend umfangreich, um die komplette Szene einzufangen.
Header-Foto: Nils Fischer
How to: Open Airs in Leipzig – eine Info-Verstaltung
Ihr wollt selbst ein Open Air auf den legalen Flächen der Stadt Leipzig veranstalten? Am 15. April 2026 bietet der Nachtrat Leipzig in der Café-Bar Drei der Münze eine Info-Veranstaltung an. Ab 18 Uhr beantwortet ein Mitarbeiter vom Leipziger Amt für Stadtgrün eure Fragen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, einfach kommen.
Heute gibt es ein spannendes Nachholkonzert plus ein Theater-Takeover sowie einige Headliner.
frohfroh-Tagestipp //
Album-Release-Show // UT Connewitz // 20:00 – 23:00 Uhr w/ Moritz Simon Geist
Der Dresdner Musiker und Künstler Moritz Simon Geist wollte eigentlich schon im Januar sein neues Album vorstellen, dann kamen jedoch einige Demos dazwischen. Heute also der Nachholtermin: Auf „Don’t Look At Me“ verschiebt Geist den Fokus deutlich weg von der Tanzfläche. Der algorithmisch komponierte Ambient-Sound wird vollständig von Robotern gespielt, darunter ein eigens entwickelter Klangorganismus, der auf Aufmerksamkeit reagiert – je mehr Blick, desto mehr Dissonanz. Entstanden ist eine ruhige, zugleich konzeptuell scharf gedachte Auseinandersetzung mit digitaler Aufmerksamkeitsökonomie.
Im UT Connewitz wird das Album nicht nur live präsentiert, sondern durch ein Künstlergespräch mit Kathrin Passig eingeordnet. Ergänzt wird der Abend durch die interaktive Klanginstallation „Der Sonifikator“ von Carl Ahner und Paul Werner.
Außerdem heute //
Sorry Not Sorry // Ostpassage Theater, 20:00 – 02:00 Uhr – Die Leipziger queerfeministische Neo-Soul-Rap-Loop-Band Layyers und das Flinta*-DJ-Kollektiv Digital Dream Generation übernehmen einen langen Abend lang ein Theater. Neben Breakbeats, Bass, Footwork präsentiert auch Pauli Gay Me eine seiner special Drag-Shows. Kurz: Es wird wild!
Saturday // Distillery, 21:00 – 10:00 Uhr – Die Tille bleibt an diesem Wochenende auf altbekanntem Headliner-Kurs. Mit Dominik Eulberg und Matrixxman kommen zwei langjährige, international bekannte Techno- und House-Helden auf die Alte Messe. Außerdem dabei: Filburt, Mp.ulle, Lea Jessen, Templeton und Dorsch
Speedboat – Nitro // Neue Welle, 23:00 – 07:00 Uhr – Sweetes Wiedersehen mit Riotvan-Gründer Peter Invasion. Gemeinsam mit seinem Fancy-Freund Mauro Caracho schmeißt er heute ein All-Night-Long-Disco-House-Nacht
Kantine invites Sleeve++ // Sleeve++, 13:00 – 21:00 Uhr – Die Kantine-Crew macht es sich heute im Plattenladen für einen kleinen Instore-Day-Rave gemütlich. Neben einigen Specials legen auch OutWithJane, Larry.Love, Zugezogen und T.schaui ihre House-/Techno-Sets auf
Neurotherapy // Elipamanoke, 23:00 – 07:00 Uhr – Mit maximalem Neurofunk- und Drum & Bass-Sound gibt es heute eine extra harte, schnelle und darke Therapie-Nacht mit Mind Theory, Tyro, June Moon, Trone, Der_Fuxxi, Ihopeiexist, Z3ro Focus, B On Rave, The Beast, Unknown, Schköff, Snapix, Snarecrow
Gratulation zur Auszeichnung zu einem der „besten Clubs in Sachsen„. Am Montag fand in der Schaubühne Lindenfels die Verleihung des Wettwerbs Popmusik Sachsen 2026 statt. Und das Elipamanoke hat auch wegen der heutigen Party-Reihe überzeugt. Denn „Elifaces“ steht stellvertretend für eine konsequente Offenheit für neue Residents, Crews, Sounds und Formate, die auch dazu beigetragen haben, das Eli nun schon fast zwei Jahrzehnte relevant zu halten. Heute übernehmen Nienein und R-Sohr die Kuration. Beide teilen auf zwei Floors ihre eigene musikalische Idee von einer guten Techno- und Trance-Party. Mit dabei sind neben den Hosts auch Pernox aus Magdeburg sowie Hanï, Kikimike, R-sohr, Midnxght, Transire und Ch4r20tte
Außerdem heute //
PVC x Garage Ost // Garage Ost, 18:30 – 02:00 Uhr – Die PVC-Crew ist zurück mit einem entspannt-bunten Garage-Rave. Es geht früh los und es gibt einen breiten Einblick in den housy, techy und proggy Kollektiv-Sound. Denn mit Chacha b2b Juke Dordan, Goody b2b DJ Carroum, Medha b2b Iza gibt es gleich spannende Back-2-Backs
Clubberware x Absturz // Absturz, 23:30 – 06:00 Uhr – Das stadtübergreifende Clubberware-Kollektiv trifft sich mal wieder in der Heimatstadt für einen fluiden Mix zwischen Techno, Bounce und House. Dieses Mal mit Cordouroy, Sebastian Strootmann, Fredsn und Ebicake
Und hier gibt es noch eine lecker-housy Matinee im Westen …
frohfroh-Tagestipp //
My Grooves x Backstein West Matinee // Backstein West // 14:00 – 22:00 Uhr w/ May/o, Traxx Jr, F.D.M, Birne
Im Backstein West gibt es seit einigen Monaten nicht nur unglaublich gutes Brot und eine kleine, aber äußerst gute Abendkarte. Die Location ist längst auch zu einem Ort für Musik avanciert. Meist eher mit einem Fokus auf Jazz, HipHop, Funk, Soul und anderen organisch-pulsierenden Genres. Heute wird es aber mal housy. Denn die My Grooves-Crew kehrt ein und bringt jede Menge deepe House-Platten mit zur Bike-Booth. Dazu gibt es natürlich Backstein-Focaccia und Drinks. Das könnte hypen.
Das Buchmessen-Weekend bietet sehr diverse Rave-Optionen – hier unsere Freitagstipps.
frohfroh-Tagestipp //
Celebrity Crush // Elipamanoke // 23:59 – 09:00 Uhr w/ Colon:P, DJ Cvntroller, DJ Lieb, DJ Ritalino, DJ Roundhousekick, Keta Perry, Kichererbsenstampf, Meta Chrom, Vluna, Grauer Himmel, Malixious, Victoria Sekret
Das Crush-Kollektiv bringt heute Nacht extra viel Glamour und Sexpositivity ins Eli. Mit schnellen Trance- und Bounce-Sounds, mehreren Drag-Shows, einem Darkroom und einem strengen – möglichst glamourösen – Dresscode kann der Crush-Mode voll ausgelebt werden. An den Decks sind jede Menge bouncy, dreamy und pushy DJs mit viel Trance- und Techno-Schub dabei.
Außerdem heute //
Layr One // Distillery, 22:00 – 08:00 Uhr – Zum Buchmesse-Wochenende kuratiert die Tille ein sehr stimmiges – und langes – Programm. Heute geht es mit einem Wiedersehen mit Techno-Hero Rødhåd sowie Malena b2b Sverra los. Außerdem hostet die Leipziger Zan-Crew einen Trance-Techno-Floor mit Berlin-Headlinerin Caiva sowie den Residents DJ Stimula, Luzi, Stenella
Cavaliers d’Or // Kulturlounge, 23:00 – 08:00 Uhr – Die Lube-Crew präsentiert einen goldenen Techno-Ausritt mit Adikt, Catjes, Cuello Caliente, Kleiner Blonder Junge, Mensch Hans, Rotkehl
Sonic Crash Course V12 // Absturz, 23:30 – 06:00 Uhr – Zwölfte Runde dieses mächtig bassgeladenen und breakig treibenden Crash-Kurses. Dieses Mal mit dabei: Opres, M.possible, Sgs b2b Raw78, Schköff b2b Snapix, Bassta Crew b2b
In The Beginning // Spätikatessen, 21:00 – 02:00 Uhr – Kühle Drinks, deep-melodiöse House-Sounds? Das gibt es heute im Westwerk-Späti mit Sets von Lene Fljóta und Finn (UPDATE UPDATE: Fällt leider aus!)
Ja, richtig gelesen – die Tille öffnet heute schon um 7 Uhr. Bzw. bleibt einfach offen für eine lange Afterhour. Der Crème Club übernimmt dafür den Pvlln-Floor für einen sweeten und deepen House-Day-Rave. Mit dabei ist neben den Crème-Residents und -Friends auch A.B.U aus Hamburg mit einer extra Portion Deepness. Übrigens hat das Crème-Label gerade eine sehr wichtige Fundraising-Compilation draußen. Checkt gern unsere neue Ausgabe vom New In Radio – da sprechen wir darüber.
Außerdem heute //
Layr Two // Distillery, 21:00 – 10:00 Uhr – Weiter geht es dann abends mit dem Layr-Weekend in der Tille. Anfangs liest Ruede Hagelstein „DJs are dead“, später beweist er selbst, dass der Titel wohl doch ironisch überspitzt ist. Dazu gibt es ein sehr gut abgestimmtes House- und Techno-Line-up mit Fadi Mohem, Daniel Stefanik, Phunkadelica, Carlotta Jacobi, Juri Heidemann, Latchkey Kid, Mica
Subotnik Pt9 // Neue Welle, 23:00 – 06:00 Uhr – Ungewohnte Sounds in der Welle. Doch mit Subotnik pushen heute Nacht schneller Trance, Bounce und Digital-Hardcore den Dancefloor. Mit dabei zwei Live-Sets von den Speedboys und Atzenpunkt plus DJ-Sets von Limoncello, DJ Twerking Class und Richie Rollin
Kosmos // Elipamanoke, 23:59 – 09:00 Uhr – Kosmos-Host Aio feiert heute seinen Geburtstag mit einem Doppel-Headliner-Rave. Mit Urem aus Berlin und Avocado aus Köln kommen zwei bekannteBounce-Techno-Acts. Dazu gibt es Local-Support von Moto Moto und Aender
Wir waren mal wieder im Studio 1 von Radio Blau und haben eine neue Folge unseres New In Radios aufgenommen. Hier ist der Mitschnitt.
Wir sind im März auch wieder in kleiner Runde im Studio gewesen – dieses Mal mit Nils und Jens. Nils erzählt ein wenig von seinem neuen Nebenjob in einem Leipziger Plattenladen und hat auch direkt eine neue Vinyl-EP von Freund der Familie mit dabei.
Ansonsten schwingen wir im Free Dive wieder sehr unterschiedlich zwischen House, Techno, Avantgarde und Wave-Pop. Und im Deep Dive sprechen wir ausführlicher über eine besondere Newcomer-Entdeckung: Linusalexis. Er ist uns durch seine kürzlich veröffentlichte neue EP „Asbestos“ überaus positiv aufgefallen. Nachdem wir kurz unsicher waren, ob es sich tatsächlich um einen Leipziger Musiker handelt, kam kurz darauf von ihm die Gewissheit: Yes, seit einigen Monaten lebt er hier.
Reinhören? Immer gern. Den Mitschnitt findet ihr die nächsten sieben Tage in der Mediathek von Radio Blau. Oder ihr bleibt einfach hier und hört die ungekürzte Ausgabe über Soundcloud:
Und hier die komplette Tracklist:
Sevensol & Bender – „Auffahrt Zürich“ (Giegling) Hardberg – „The Awakening Of Spring“ (Dran Musik) Urgula – „Narvi“ (Recorded Things) Templeton – „Love Town Hymn“ (Diffuse Reality Records) Mads Henning Jensen – „Afsked“ (Grubenwehr Freiburg) .At/on – “T“ (Adventurous Music) Mikhail Illyin – „Nikolai“ (Self-released) Mbius – „Leroi“ (Crème Club) Jacob Mäder – „Some Things Never Change (Paradijs Boogie“ (Freund der Familie) Fred vom Jupiter – „Verdammt“ (Hello Records) Linusalexis – „The Counter“ (Self-released) Linusalexis – „#FF7000“ (Self-released) Linusalexis – „Silk Touch“ (Self-released) Linusalexis – „Model No. 4801“ (Self-released) Mary Yalex – „Nightbus“ (Kann Records)
Ihr wollt nochmals in die vergangenen Folgen reindiven? Gern gern. Hier ist das Archiv:
Unsere New In-Reihe ist zurück – und zwar unter einem neuen Namen: New In The Bag!
Nachdem wir von der New-In-Redaktion uns zuletzt mit dem im Frühjahr 2025 gestarteten New In Radio auf Radio Blau mehr auf das Vorspielen und den verbalen Austausch von Musik konzentriert haben, soll auch die klassische Rezension in Schriftform wieder regelmäßiger einen Platz bei uns bekommen. Nun aber in gestraffter Form, mit neuen Gimmicks und ausgestattet mit monatlichen Playlists auf Bandcamp, Spotify und Tidal zum Nachhören. Lust auf neuen Release-Input?
Here we go mit unserem Rückblick auf die besten Leipzig-Releases aus den Monaten Dezember, Januar und Februar. What’s new in the bag?
Platte des Winters: Alkohole – „ttimesquare“ (Kann Records)
Auch wenn dieses Album bereits offiziell im Dezember 2025 erschien, verdient es jetzt unsere volle Aufmerksamkeit. Das hat zwei Gründe: Zum einen ist das Vinyl in schlichter weißer Hülle erst mit leichter Verzögerung in den Record Stores und somit in meiner Einkaufstasche gelandet. Zum anderen ist es eine sehr mutige, weil andersartige Veröffentlichung auf dem in Leipzig gegründeten Label Kann Records.
Zum ersten Mal in Erscheinung getreten ist das Projekt Alkohole mit einem Beitrag auf der Label-Compilation „Family Horror II“ im Jahr 2015. Und das ist auch in etwa alles, was man über das Projekt an Informationen zusammentragen kann. Kann und dessen Sublabel Long Vehicle stehen seit einer guten Weile für einen (oft progressiven) House-Sound, der sehr modern und stets von hoher Qualität geprägt ist. Diese Platte schert aus der Reihe der letzten Releases irgendwie aus. Aber wie bereits mit dem letzten Album von Innere Türen, wagt sich Kann dann und wann in Ambient-Gefilde vor.
Die Musik erinnert bisweilen an 90s/00er Electronica à la To Rococo Rot, März oder Acts aus dem Morr-Music-Umfeld. So gibt es etwa Gitarren, die manchmal ein wenig daneben klingen, atmosphärische Piano-Chords und Sprachsamples; manchmal auch ein paar beat-ähnliche Klänge. Das ist nicht neu und alles andere als in Mode. Aber genau das ist es, was hier den Unterschied macht. Wo andere Labels auf Sicherheit und Gleichförmigkeit bauen, setzt Kann ein Zeichen für mehr Abwechslung im Labelkatalog. Der Überraschungseffekt genau so ein Album im Jahr 2026 auf genau diesem Label herauszubringen, ist geglückt!
Stbr & Davy – „RM12039“ (R.A.N.D. Muzik Recordings)
Vier Super-Groover der Leipziger Produzenten Stbr und Davy. Ende Januar kam bei R.A.N.D. Muzik eine spannende EP von einem Teil des DJ-Duos Submod (Stbr) und einem Mitbegründer und Kurator der House-Veranstaltungsreihe Creme Club (Davy) Muzik heraus. Mit stark bassline-getriebenen und mit Vocoder- und Synth-Schnipseln versehenen (Prog-)House-Tracks für den Floor. Qualität as usual auf R.A.N.D.!
Ninze & Niju – „Magic Roads“ (Feines Tier)
Magic Ambient- und Slow-House-Sounds von Ninze. Ninze haben wir immer gerne und nicht nur einmal im New In Radio besprochen. Wir erinnern uns auch an eine sehr schöne und organische House-Platte unter seinem Alias DJ Balaton. Das vorliegende Album auf dem Kölner Label Feines Tier hat er gemeinsam mit Niju produziert – und es ist offensichtlich nicht die erste gemeinsame Produktion. „Magic Roads“ offenbart einen ätherischen Downbeat-/Ambient-/Slow-House-Sound mit Special Guests wie Ringo Chamber und Raz Ohara an den Vocals. Schaut euch das Artwork an – genau so klingt die Musik. Erinnert mit ihrer Time & Space-Thematik auch ein wenig an die letzte VÖ von Sonnenstadt. Fantastische Platte für Fans eben dieser Genres.
V.A. – „It’s All About House“ (O*RS)
Special-Vinyl-Issue auf O*RS – eine mit viel Liebe hergestellte Platte zur Veranstaltungsreihe „It‘s All About House“. Handgeschnittenes Vinyl und manuell angefertigte Cover von Florian Seidel. Jede Platte ist ein Unikat und die Auflage limitiert auf 40 Stück. Musikalisch werden uns „good tracks, good vibes“ und „no bullshit“ versprochen – und das Versprechen wird eingelöst. Luvless, Filburt (mit Sohn Lou), RSS Disco und Zacharias liefern alle ihre eigene Definition von House. Classic Stuff auf einem Classic Label. Gibt es übrigens auch digital.
Hard Ton & Amy Douglas – „Fill The Hours“ (Riotvan)
90s-Alarm auf Riotvan. Der „Track Fill The Hours“ atmet den Geist früher Dancefloor-Tracks der 1990er. Vor allem die Vocals der New Yorker Sängerin Amy Douglas wecken diese Assoziationen. Spätestens beim Einsatz der metallischen Klavier-Chords ist der Track absolut mitreißend. Die Arpeggio-Synths, die Strings und Hit-Sounds tun ihr übriges. Dazu haben es drei weitere Remixes auf die EP geschafft, wobei vor allem der Massimo-Pagliara-Remix erwartungsgemäß begeistert und aus dem Material einen Vocal-House-Track zusammenzimmert.
Der KW 11-Freitag präsentiert viel Crew-Diversität und eine ungewohnte Rave-Location.
frohfroh-Tagestipp //
Fridayclub Pres. Crews United // Distillery // 22:00 – 06:00 Uhr w/ Calpas, Duktus, Linha Azul, Bunny Tsukino, Headnoaks, Jivee, Neelie., Peter Sniffin, Audite, Karl8, Nabou, Nohlim
Der Friday-Club feiert die Leipziger Breaks-, Electro-, Bass- und Funk/Soul-Szene mit zwölf DJs aus zwölf verschiedenen Crews. Generations- und genre-übergreifend. Neben Peter Sniffin von Proper Pull gibt es auch eines der seltenen Live-Sets von Blackred-Hero Headnoaks.
Außerdem heute //
S.O.S 8.1 // Club Velvet, 22:00 – 07:00 Uhr – Die Straight Outta Schacht-Crew wagt sich mal wieder in ungewohnte Areale und bespielt heute die kürzlich neu gestaltete Velvet-Disco mit einem festival-ähnlichen fluiden Soundprofil. Neben schnellem Trance und bouncy Techno gibt es auch House und Disco-Pop. Inklusive der zwei Headliner:innen DJ Guestlist und DJ Sonnenbrand, Avamotix, Bruttonetto, Disco Amore, DJ Fdy, Junique, Proma b2b Kur, Vivex
Scorn // Elipamanoke, 23:59 – 10:00 Uhr – Sehr derb-düsteren Techno mit Industrial-, Gabba- und Hardcore-Härte verspricht die neue Eli-Reihe Scorn. Zur Premiere ist auch Lady Maru als Headlinerin dabei. Außerdem: Brav, Druckausgleich, Dyroff, Itsadisasta, Lyzi, Neptune, Shallat, Splinter
Call Of The Wild meets Secret Underground Techno // Absturz, 23:00 – 06:00 Uhr – Seit zwölf Jahren veranstaltet die Secret Underground Techno-Crew Partys unter dem Radar. Nun wagen sie sich langsam an die Oberfläche mit einem Rave im Absturz. Mit dabei: Stefan Jung, Sebastian Sandmann, Tonverschieber, E.tucalúec
Secret Place – Distant Space // Polikyl, 22:00 – 06:00 Uhr – Die Sammelsurium- und Brotfabrik-Crews laden ins Westwerk, mit einem weit angelegten Mix aus Space Techno, Psy, Disco und Groove. Mit dabei: Juna Sunshine, Rn86 b2b Novae, Tram to Moon, Baron:Teku b2b Fabo
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