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Jens
Im Stadtmagazin Kreuzer war irgendwann kein Platz mehr für die viele gute elektronische Musik aus Leipzig. Also hat Jens im Sommer 2009 frohfroh gegründet.

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Five Favs – Juli 2016

01. August 2016 / Kommentare (0)

Von wegen Sommerloch – der Juli war voller guter Platten und EPs aus Leipzig. Hier kommen unsere fünf Track-Highlights daraus.

Robyrt Hecht „A Gust Of Phosphor“

Unser erster Hit ist ein besonderer: Wir durften ihn nämlich exklusiv auf unserem Soundcloud-Profil veröffentlichen. Während der flockig-melodische House-Track „A Gust Of Phosphor“ im Studio von Yuyay Records-Betreiber Robyrt Hecht entstand, war auch der Fotograf Gregor Barth anwesend und dokumentierte das Musikmachen in einer Foto-Reihe. „Artists“ heißt die Reihe und sollen demnächst weitere Serien mit Leipziger Producern folgen.

Kassem Mosse „Chilazon 1“ (Honest Jon’s)

Im Juli gab es gute Kassem Mosse-News: Ein neues Album wurde angekündigt und eine erste Vorab-EP erschien beim Londoner Label Honest Jon’s. Und besonders „Chilazon 1“ überraschte uns, denn „Eine 12-minütige House-Loop-Miniatur mit super lässigen Hi-Hats und einem knapp verdichteten Synth-Mikrokosmos ist da entstanden. Alles so zusammengefädelt, dass nur minimale dramaturgische Wendungen ausreichen, um endlos dranzubleiben.“

Leibniz „Van Doumen 02“ (Doumen)

Auch bei Doumen gab es herrliche Neuigkeiten: eine neue „Van Doumen“-Platte, bei der sich verschiedene Musiker aus aller Welt durch den Doumen-Backkatalog remixen können. Über Track-Grenzen hinweg. Leibniz‘ tief hängende und langsam mäandernde Version gefiel uns besonders: „Große Entschleunigung mit warmen Bassfundamenten. Leibniz kommt hier sehr gut karg, mit runtergepitchter Trap-Erdung.“

Tsorn „Lithium“ (A Friend In Need)

Einen härteren Kontrast bot Tsorn auf ihrer Debüt-EP, inmitten des sonst sehr klassischen Deep House-Programms von A Friend In Need. „Lithium“ stach aus den drei verschieden schroff ausfahrenden Tsorn-Tracks noch einmal heraus: „Besonders „Lithium“ [spielt] mit einem verschlungenen, klaustrophobischen Drive, der mich schon bei Paula Temple enorm angezogen hat. Sehr fokussiert und kraftvoll und dark.“

Bender „Think Green“ (Kann Records)

Und es bleibt straight im Techno verortet. Kann-Mitbegründert-Bender war auf der aktuellen Label-Compilation „Avocado Dreams“ nämlich ausnahmsweise solo mit einem Track zu hören, der „sich langsam in hymnischen Ambient-Techno hochschraubt. Da werden weite Assoziationsräume ausgelotet.“ Und ein anziehender, schneller Sog, wie er nicht so oft bei Kann zu hören ist.

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